Peter Gaymann Kollektion

Herzlich Willkommen bei , der offiziellen Seite für Kunstdrucke und Fanartikel des Künstlers Peter Gaymann.

Seit Anfang Januar 2013 sind wir, die Firma Kaiserstuhlshop, exklusiver Lizenznehmer und Hersteller der beliebten Kunstdrucke von Peter Gaymann. Sie können uns bei Interesse an den Kunstdrucken im Posterformat des bekannten Cartoonisten gerne kontaktieren:

Telefon: +49 7662 / 94 75 25Fax: +49 7662 / 94 75 26E-Mail:

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Peter Gaymann Cartoonist hört bei Brigitte auf

Ungefähr 780 Cartoons von Peter Gaymann sind seit 1990 in BRIGITTE erschienen. Aber was sind in diesem Fall schon Zahlen, es geht um einen ganzen Lebensabschnitt. Als Peter Gaymann anfing, für uns zu zeichnen, wohnte er mit Frau und kleinen Kindern noch in Rom. Damals gab es noch keine Mails, keine Datenübertragung – die Entwürfe kamen ganz einfach per Post. Und fast wäre nichts aus der Zusammenarbeit geworden. Wenn nicht ein extra beauftragter junger Mann mit einer Mappe voller Zeichnungen in Hamburg angerückt wäre, und die damalige Chefredakteurin Anne Volk entschieden hätte: Das machen wir!

 Peter Gaymann Cartoonist hört bei Brigitte auf

Das Ende einer langen Beziehung

Im ersten Jahr ging es noch um kulinarische Themen, ab 1991 wurden es die „Paar Probleme“. Ein unerschöpfliches Thema, spiegelte sich doch auch die Lebenswelt von Gaymann selbst in seinen liebevollen Cartoons wider: junge Familie, Scheidung, Patchwork-Familie, älteres Ehepaar. Wer sich in seinen Bildern wiedererkennt, reißt sie gern aus und pinnt sie an die Kühlschranktür. Als Peter Gaymann einmal in Köln eine Wohnung suchte, sah er in einigen Küchen seine Werke. Wobei seine Fans mehr auf der weiblichen Seite zu finden sind, einige Männer in seinem Umfeld klagten: „Ich bekomme hin und wieder Anrufe: Wir Männer kommen immer als Typen rüber, die nur die Zeitung lesen und nichts kapieren.“ Selbstironie sei das Schlüsselwort, erklärt Gaymann dann.

Jetzt trennen sich die Wege von BRIGITTE und Peter Gaymann, der in diesem Sommer 70 geworden ist. Neue Projekte und Ideen hat der Zeichner genug, im Juni erschien zum Beispiel sein jüngstes Buch „Typisch Corona“, in dem er sich mit gewohnt leichter Feder mit dem derzeitigen täglichen Wahnsinn auseinandersetzt.

Es ist, wie er selbst in seinem letzten Cartoon auf Seite 171 sagt, das Ende einer langen Beziehung. Mit den üblichen Höhen und Tiefen. Denn auch BRIGITTE und ihr Cartoonist waren nicht immer eins. „Ich könnte ein Buch machen mit den ganzen Entwürfen, die abgelehnt wurden“, scherzt Gaymann. Manchmal hätten er und sein Team in seinem Studio Wetten darüber abgeschlossen, welche Cartoons wie ankämen. Meistens lag er falsch. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Auf Wiedersehen, lieber Peter!

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im „Promi-Forum“ der BRIGITTE-Community vorbei!

Holt euch die BRIGITTE als Abo – mit vielen Vorteilen. Hier könnt ihr sie direkt bestellen.

 Das Ende einer langen Beziehung

Hauptinhalt

Der Bund stellt am Mittwoch die Nationale Demenzstrategie vor. Cartoonist Peter Gaymann, den viele wegen seiner lustigen Hühner-Menschen mögen, spricht lieber von „DEMENSCH“. Gaymann möchte mit Humor um Verständnis für die Betroffenen werben. Es sind nicht wenige, jedes Jahr erkranken 300.000 Menschen neu. Inzwischen wird auch Peter Gaymann zu Fachtagungen eingeladen. Was er über Demenz gelernt hat und wie Humor helfen kann, haben wir ihn gefragt.

Wie haben Sie entdeckt, dass Demenz auch komische Seiten hat?

Bei einer Weinwanderung am Kaiserstuhl im Breisgau kam ich mit dem Gerontologen Thomas Klie ins Gespräch. Er fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, mit Humor und Fingerspitzengefühl dieses Thema zu bearbeiten. Ich war erst skeptisch. Dann fand ich es reizvoll, weil es so schwierig ist. Aber letztlich gehe ich nicht anders vor als bei anderen Themen. Ich lese, spreche mit Leuten, scribble in meinem Atelier. Vor allem versuche ich, die Menschen erstmal unvoreingenommen zu sehen, egal, ob in meiner Serie über Paare, bei Familien oder Yogis. Ich gucke einfach, was die machen. Am besten ist es, Ahnung von einem Thema zu haben, sozusagen mit einem Bein drin zu sein, aber mit dem anderen auch draußen. Aus der Distanz kann man besser Fragen stellen, auch scheinbar blöde. Natürlich geht es bei unserer Aktion DEMENSCH nicht um harte Satire oder darum jemanden anzugreifen, sondern um einen menschenfreundlichen Humor. Den zu behalten, kann wichtig sein.

Frei nach dem berühmten Motto: Die Lage mag manchmal hoffnungslos scheinen, aber ernst ist sie nicht?

Ich glaube, es geht darum, so ein bisschen die Angst zu nehmen vor dieser … muss man es Krankheit nennen oder ist es eine Form der Altersschwäche? Wie auch immer: Wir sollten versuchen, den Menschen, die dement sind, unvoreingenommener zu begegnen, statt alles furchtbar oder gar ekelhaft zu finden und sie gleich wegzuschieben, am besten ins Heim. Das passiert ja auch aus Angst. Humor kann helfen, solche Angst-Barrieren zu überwinden. Dass Lachen gesund ist, ist medizinisch erwiesen.

Seit 2013 erscheinen Ihre DEMENSCH-Kalender, die Cartoons sind auch bundesweit auf Wanderausstellung. Wie war die Resonanz am Anfang, wer interessiert sich dafür?

Die Resonanz war von Anfang groß und auch positiv. Bei Messen kommen heute ältere Menschen, die fragen: Gibt es diesen Senioren-Kalender wieder? Da ist keine Scheu, von wegen: ‚Oh, da geht es um Demenz, so was kann ich mir nicht aufhängen oder verschenken!‘ Bei Ausstellungen oder Tagungen höre ich dann Geschichten von den Kindern dementer Eltern, viele bestärken mich und sagen: ‚Sie machen das richtig, Herr Gaymann.‘ Wir haben auch immer noch zusammen lachen können. Humor, der menschenfreundliche, hat auch etwas entkrampfendes. Vielleicht nicht mehr ganz am Ende des Lebens, aber es ist ja vielleicht auch nicht gleich von Anfang an furchtbar. Ich weiß das aus dem Familienkreis, von Besuchen im Heim; selbst da habe ich noch solche Momente erlebt oder mir davon erzählen lassen. Einige meiner Cartoons beruhen auf diesen Geschichten. Einer zeigt eine Tochter beim Ausflug mit ihrer dementen Mutter in den Hamburger Hafen, die sagt: ‚Kann Wien schön sein!‘ Auf einem anderen steht ein älterer Mann, der offensichtlich ausgebüxt ist, an einer roten Ampel. „Alle Achtung, Sie haben aber Mut, im Schlafanzug auf der Straße!“, sagt der junge Mann im Business-Outfit neben ihm. „Ist maßgeschneidert“, kontert der Alte. Dass er kontert, gibt ihm seine Würde zurück. Diese Sicht nehmen Menschen gerne an.

Ja, sicher. Aber in Lebenskrisen, wenn da jemand um die Ecke kommt, der einen zum Lachen bringen kann, fühlt man sich doch besser. Ich zeichne auch für den Bundesverband Kinderhospiz e.V., ehrenamtlich. Da geht es um junge Menschen, die kein langes Leben zu erwarten haben. Das ist noch tragischer, aber selbst da ist es erwünscht, durch Humor etwas Leichtigkeit zu gewinnen.

Haben Sie persönliche Erfahrungen oder eigene Ängste in Bezug auf „das große Vergessen“?

Ich bin jetzt 70. Mir fällt der eine oder andere Namen nicht gleich ein. Hin und wieder beginnt man schon, an sich zu zweifeln. ‚Jetzt wird er langsam schusselig‘, hat man früher über andere gesagt. Jetzt sage ich: ‚Wenn ich meine Brille finden würde, könnte ich mein Hörgerät suchen‘. Na, ja, was den Blick in die Schublade auf der Suche nach dem Rollator angeht: Man muss schon ein bisschen übertreiben und die Pointe schärfen, um zu verdeutlichen.

Dazu fällt mir diese Geschichte von Frau Tietjen ein, die erzählte, wie sie mit ihrem Vater spazieren ging und der früher sehr distinguierte Herr laut hinter einer Joggerin ausrief: ‚Guck mal, was die für einen dicken Arsch hat.‘ Das fand sie peinlich. Aber das sind eben die Dinge, woran man merkt, der Mensch hat sich verändert … Man sollte das so hinnehmen.

Ich muss sagen, es stört mich mehr, wenn ich beim Besuch im Altersheim mit am Kaffeetisch sitze und beobachte, wie Kinder zu ihren alten Eltern kommen und eine Tochter dann beispielsweise dauernd die Mutter anmotzt: ‚Jetzt brösel doch nicht so den ganzen Tisch voll, jetzt hast du schon wieder den Kaffee verkleckert …‘ Wo ich dann denke: ‚Jetzt lass doch die Frau, du kannst es sowieso nicht ändern. Nimm es, wie es ist. Es ist nicht so furchtbar, kann man ja wieder wegwischen.‘

Am Mittwoch wird seitens des Bundes eine Nationale Demenzstrategie vorgestellt. Es geht dabei um die bessere Vernetzung von Hilfsangeboten, damit betroffene Menschen länger zuhause betreut werden können, aber auch um Aufklärung und Akzeptanz. Was halten Sie von solchen Offensiven, und worauf kommt es im Alltag im Umgang mit Betroffenen an?

Mit Liebe und Mitmenschlichkeit reagieren, Hilfestellung geben, darauf kommt es an. Ich weiß, dass inzwischen sogar einige Banken ihre Angestellten schulen, dass, wenn jetzt beispielsweise eine demente Frau, ein dementer Mann in die Bank kommt und zum dritten Mal am Tag versucht, 5.000 Euro abzuheben, nicht gleich die Polizei anzurufen ist, sondern dass man versucht, sie freundlich anzusprechen und hinauszubegleiten oder Angehörige anzurufen. Das ist auch das Anliegen von Thomas Klie; zu versuchen zu helfen – so weit es eben geht. Sicher gibt es da Grenzen für die Betreuung zuhause.

Nationale Demenzstrategie – das ist natürlich ein sehr technisches Wort. Ich rede lieber von DEMENSCH, wenn ich irgendwohin eingeladen werde. Das Thema ist als wichtig erkannt. Viele Gemeinden, Städte müssen überlegen, wie sie damit umgehen. Denn mit steigender Lebenserwartung werden es jedes Jahr mehr Menschen, die betroffen sind und pflegebedürftig werden. So viele neue Heimplätze lassen sich vermutlich gar nicht schaffen. Das ist eine Herausforderung für die Gesellschaft.

Zumal unter den Bedingungen einer Pandemie mit Besuchsverboten. Für Menschen mit Demenz war das besonders schrecklich, das weiß ich aus den Berichten von Thomas Klie. Einer meiner letzten Cartoons beschäftigt sich damit. Obwohl darauf fast nichts überhöht dargestellt ist, sondern eher Realität abgebildet. Ich muss zugeben, wenn ich etwas wirklich schlimm finde, dann fallen auch mir nicht mehr so viele komische Sachen dazu ein.

Das Gespräch führte Katrin Schlenstedt, MDR Religion und Gesellschaft.

Hauptinhalt

Von Hühnern und Menschen

Peter Gaymann, geboren am 26. Juni 1950 in Freiburg im Breisgau, gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Cartoonisten in Deutschland. 1976 machte er sich als humoristischer Zeichner selbstständig.

2019 ist das 100. Buch von und mit Peter Gaymann erschienen, viele seiner Publikationen wurden Bestseller. Sein Markenzeichen sind die Hühner, die mit dem Kürzel in Zeitschriften und Zeitungen, auf Postkarten, Kalendern, Postern und Radierungen im deutschsprachigen Raum bekannt sind.

In der Frauenzeitschrift Brigitte hat er seit 1990 eine feste Rubrik. Seither bringt er in jedem Heft alle zwei Wochen in der Reihe „Die Paar Probleme“ die Herausforderungen im Zusammenleben von Mann und Frau auf den Punkt.

Von Hühnern und Menschen

Neuerscheinung „Typisch Corona! – Peter Gaymanns Tagebuch“

In der zweiten Märzwoche saß man noch fröhlich mit Freunden bei Wein und guten Gesprächen und verabschiedete sich am Ende des Abends mit Handschlag und Umarmung. Wenige Tage später hieß es plötzlich Lockdown und Social Distancing, zwei Begriffe, die die meisten Menschen vorher nie gehört hatten. Was dann kam, weiß die ganze Welt.

Seit Beginn der Quarantäne hat Peter Gaymann alles (auf-)gezeichnet was ihn von morgens bis abends beschäftigt hat. Er begann eine Serie mit Zeichnungen, die er als sogenannte „Trostpflaster“ täglich an Freunde schickte und in den sozialen Medien veröffentlichte, ohne Vorstellung wo er damit landen und wie lange er das durchhalten würde. So entstand ein außergewöhnliches Corona-Tagebuch.

Gaymann entlarvt in Typisch Corona! in pointierten Zeichnungen die Situationskomik in Zeiten der Pandemie und behält selbst in Corona-Krisenzeiten seinen Humor. „Wenn ich dem Stress, der Einsamkeit und der allgemeinen Unsicherheit ein Lachen entgegensetzen kann, ist viel gewonnen“ findet der Cartoonist.

Den seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Psalm 127, Vers 2

Keiner nimmt alltägliche Beziehungsprobleme so amüsant aufs Korn wie Peter Gaymann in seinen Cartoons für die Frauenzeitschrift Brigitte. Berühmt gemacht haben ihn auch seine Hühner, die zu einem regelrechten Markenzeichen geworden sind. Eins davon taucht auch auf seinen Illustrationen des Bibel-Schubers auf. Vor allem aber zeigen die humorvollen Zeichnungen, wie vielseitig und nützlich die Bibel sein kann. Dazu passt dann auch das Motto „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“. Einfach mal abschalten und auf Gott vertrauen – dann löst sich so manches Problem von selbst oder aber in Wohlgefallen auf. Die Edition Peter Gaymann regt zum Schmunzeln an und bietet einen ungewohnt heiteren Zugang zur Bibel.

Warum Peter Gaymann die Hühner in die Pfanne haut

Auf seinen Vernissagen gibt’s immer mal wieder – Eierlikör. Peter Gaymann? Das ist doch der mit den lustigen Hühnern, sagen die Leute. Jeder kennt wohl seine tierisch-heiteren Cartoons, signiert mit dem Pseudonym „“. Wie das ein halbes Ei legende Huhn, das dem Hahn sogleich mitteilt: „Ab heute arbeite ich nur noch halbtags.“ Wie das flatternde Suppenhühnchen, das immer wieder ruft: „Ich bin ein Adler.“ Oder die fette Henne, die sich über eine Sahnetorte hermacht und feststellt: „Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot.“

Zum ersten Mal hat der Cartoonist nun explizit einen Reise-Band veröffentlicht, was auch daran liegen mag, dass er es sich mit 66 Jahren leisten kann, andere Facetten seiner künstlerischen Vielfalt zu zeigen. Seine neuen „Reiseskizzen“ zeigen 130 ganz persönliche Aquarelle, Studien und Skizzen – und das (fast) ohne Viehzeug und garantiert ohne Sprechblasen. Entstanden ist ein großartiges Reisetagebuch mit Bemerkungen, Anekdoten, eingeklebten Rechnungen. Peter Gaymann sagt: „Reisen und Zeichnen ist eine perfekte Kombination. Beides ist just for fun – ohne Zeitdruck, bloß zum Entspannen.“

Wein statt Klopapier

Viele Menschen in Deutschland reagierten mit Hamsterkäufen auf den Corona-Lockdown. Über Wochen war Klopapier überall ausverkauft. Peter Gaymanns Huhn macht deshalb aus der Not eine Tugend – und füllt den Einkaufswagen mit ausgesuchten Weinen. Hühner sind das Markenzeichen des deutschen Cartoonisten.

Hände gewaschen?

Leben kann gefährlich sein, aber eben auch lustig. Wer in Corona-Zeiten aufgefangen werden möchte, sollte nachfragen dürfen: „Hände gewaschen?“ Ironie und Selbstironie gehören für Peter Gaymann zur selben Medaille. „Ich will niemanden fertig machen“, sagt der Cartoonist, „sondern höchstens einen Spiegel vorhalten.“ Das Buchheim Museum in Bernried zeigt in diesen Tagen Gaymanns Corona-Tagebuch.

Lockdown für Vögel

Kein Zweifel: Der Frühling 2020 war anders als alle vorherigen. Aber ein Lockdown für alle? „Bei dir piept’s wohl“, antwortet dieser Spatz im Vogelhaus. „Krisen wie die Pandemie zeigen, wie wichtig es ist, auch mit Humor reagieren zu können“, sagt Gaymann, „deswegen reizen mich schlechte Zeiten genauso wie gute Zeiten.“

Urlaub im Badezimmer

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – zum Beispiel Urlaubsträume auf der Badezimmerwand. Peter Gaymann, der soeben 70 wurde, gilt zwar als Herr der Hühner, doch mit Szenen aus dem Beziehungsalltag versorgte er die Zeitschrift „Brigitte“ gut 30 Jahre mit der gehörigen Portion Humor. Titel seiner Kolumne: „Die Paar Probleme“.

Humor tut not

Mit der Gereiztheit sinkt die Humorschwelle. Da kommt ein Augenzwinkern gerade recht. Auch in Corona-Zeiten ist es mit dem Humor so eine Sache. „Meine Bilder sind das Resultat von vielen Beobachtungen und Gesprächen“, sagt Peter Gaymann. Im Atelier am Zeichenblock fängt er dann an, nachzudenken. „Es ist Arbeit, auch Humorarbeit, wie man sagt.“

Yoga gegen Corona

Was hilft gegen Bewegungsarmut, wenn man nicht raus darf? Natürlich Yoga! Für Peter Gaymann sind die Praktiken wegweisend – beim Kind bespaßen ebenso wie im Homeoffice oder beim Abstand halten. Es ist Gaymanns Art von Humor, der niemandem wehtut, aber viele schmunzeln lässt – und Hoffnung macht.

Ein Meter Abstand

Peter Gaymann liebt Italien und guten Wein. Deshalb steckt in diesem Corona-Cartoon eine gehörige Portion Selbstironie: Mit Abstand kann sogar Wein Medizin sein! Der aus Freiburg stammende Cartoonist hat viele Jahre in Köln verbracht, lebt und arbeitet aber jetzt mit seiner Frau Viktoria in einem umgebauten Gasthof am Starnberger See.

Mister Huhniversum ist 70

Eigentlich wollte ihn das Buchheim Museum in Bernried mit der Retrospektive „Who the Gack is Gaymann?“ würdigen. Doch dann fiel der 70. Geburtstag von Peter Gaymann mitten in die Pandemie. Nun heißt die Ausstellung „Virus Visionen“. Zu sehen sind – noch bis Oktober – Arbeiten aus dem Buch „Typisch Corona – Peter Gaymanns Tagebuch“, erschienen im Belser Verlag.

Wein statt Klopapier

Viele Menschen in Deutschland reagierten mit Hamsterkäufen auf den Corona-Lockdown. Über Wochen war Klopapier überall ausverkauft. Peter Gaymanns Huhn macht deshalb aus der Not eine Tugend – und füllt den Einkaufswagen mit ausgesuchten Weinen. Hühner sind das Markenzeichen des deutschen Cartoonisten.

Hände gewaschen?

Leben kann gefährlich sein, aber eben auch lustig. Wer in Corona-Zeiten aufgefangen werden möchte, sollte nachfragen dürfen: „Hände gewaschen?“ Ironie und Selbstironie gehören für Peter Gaymann zur selben Medaille. „Ich will niemanden fertig machen“, sagt der Cartoonist, „sondern höchstens einen Spiegel vorhalten.“ Das Buchheim Museum in Bernried zeigt in diesen Tagen Gaymanns Corona-Tagebuch.

Lockdown für Vögel

Kein Zweifel: Der Frühling 2020 war anders als alle vorherigen. Aber ein Lockdown für alle? „Bei dir piept’s wohl“, antwortet dieser Spatz im Vogelhaus. „Krisen wie die Pandemie zeigen, wie wichtig es ist, auch mit Humor reagieren zu können“, sagt Gaymann, „deswegen reizen mich schlechte Zeiten genauso wie gute Zeiten.“

Urlaub im Badezimmer

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – zum Beispiel Urlaubsträume auf der Badezimmerwand. Peter Gaymann, der soeben 70 wurde, gilt zwar als Herr der Hühner, doch mit Szenen aus dem Beziehungsalltag versorgte er die Zeitschrift „Brigitte“ gut 30 Jahre mit der gehörigen Portion Humor. Titel seiner Kolumne: „Die Paar Probleme“.

Humor tut not

Mit der Gereiztheit sinkt die Humorschwelle. Da kommt ein Augenzwinkern gerade recht. Auch in Corona-Zeiten ist es mit dem Humor so eine Sache. „Meine Bilder sind das Resultat von vielen Beobachtungen und Gesprächen“, sagt Peter Gaymann. Im Atelier am Zeichenblock fängt er dann an, nachzudenken. „Es ist Arbeit, auch Humorarbeit, wie man sagt.“

Yoga gegen Corona

Was hilft gegen Bewegungsarmut, wenn man nicht raus darf? Natürlich Yoga! Für Peter Gaymann sind die Praktiken wegweisend – beim Kind bespaßen ebenso wie im Homeoffice oder beim Abstand halten. Es ist Gaymanns Art von Humor, der niemandem wehtut, aber viele schmunzeln lässt – und Hoffnung macht.

Ein Meter Abstand

Peter Gaymann liebt Italien und guten Wein. Deshalb steckt in diesem Corona-Cartoon eine gehörige Portion Selbstironie: Mit Abstand kann sogar Wein Medizin sein! Der aus Freiburg stammende Cartoonist hat viele Jahre in Köln verbracht, lebt und arbeitet aber jetzt mit seiner Frau Viktoria in einem umgebauten Gasthof am Starnberger See.

Mister Huhniversum ist 70

Eigentlich wollte ihn das Buchheim Museum in Bernried mit der Retrospektive „Who the Gack is Gaymann?“ würdigen. Doch dann fiel der 70. Geburtstag von Peter Gaymann mitten in die Pandemie. Nun heißt die Ausstellung „Virus Visionen“. Zu sehen sind – noch bis Oktober – Arbeiten aus dem Buch „Typisch Corona – Peter Gaymanns Tagebuch“, erschienen im Belser Verlag.

Cocktails. Gaymanns Bargefl�ster. Rezepte und Cartoons.

Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollst�ndigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr.: M03774248966-G.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 12.

Cocktails. Gaymanns Bargefl�ster. Rezepte und Cartoons.

Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr.: M03774248966-V.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 14.

Gaymanns H�hner.

Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr.: M03548362214-V.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 15.

Gaymann’s H�hner

Taschenbuch. Artikel stammt aus Nichtraucherhaushalt! EM4161 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Gut. Artikel-Nr.: 778261.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 20.

Unwiderstehlich m�nnlich – unbeschreiblich weiblich (Gaymann)

Gebundene Ausgabe. 48 Seiten; ohne Schutzumschlag, Artikel stammt aus Nichtraucherhaushalt! R14789 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Gut. Artikel-Nr.: 815145.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 21.

Von H�hnern und Menschen: Cartoons (Reclams Universal-Bibliothek)

Taschenbuch. Gebraucht – Sehr gut SG – leichte Besch�digungen oder Verschmutzungen, ungelesenes M�ngelexemplar, gestempelt – Jede Welt dreht irgendwann durch, die Welt der H�hner und Menschen aber dreht sich immer weiter. Peter Gaymanns Huhniversum weitet sich pr�chtig aus, das klassisch Gelbe davon gibt’s im Reclam-Format. 136 pp. Deutsch. Gebraucht. Artikel-Nr.: INF1000549905.

Weitere Informationen zu diesem Verk�ufer | Verk�ufer kontaktieren 27.

Peter Gaymann

Peter Gaymann wurde 1950 in Freiburg im Breisgau geboren und lebt und arbeitet in Köln. Die pointierte Verbindung von Wort und Bild ist seit über 30 Jahren sein Markenzeichen. Einige Jahre lebte der beliebte Zeichner und Cartoonist mit der spitzen Feder und dem trockenen Humor in Rom. Sein »Huhniversum« machte ihn berühmt, doch er versteht sich auch auf Katzen, Wein, Mode und die Tücken von Paarbeziehungen, wie er alle zwei Wochen in »Brigitte« beweist. Gaymanns Bildern wurden zahlreiche Ausstellungen gewidmet, seine Bücher haben Kultstatus.

Jetzt vorbestellen

Zwei Freiburger, zwei Leidenschaften, eine Freundschaft: Das sind die Zutaten für dieses Kochbuch. Hans-Albert Stechl kennt alle heimischen Lebensmittel aus der Region Südbaden und kreiert daraus delikate Gerichte, die einfach zum Nachkochen sind. Zeichner Peter Gaymann würzt jedes Rezept mit einer kräftigen Prise Humor. Essen, Kochen, Lachen und Freiburg – es gibt nichts Schöneres!Der hochwertig ausgestattete Band enthält 70 Rezepte mit Fleisch, Fisch, Geflügel sowie vegetarische Speisen und süße Desserts. Die Auswahl reicht von Armen Rittern bis Zucchini-Spaghetti. Lustige Gaymann-Hühner spazieren durch die Seiten und kulinarische Cartoons sorgen für den Witz Kochbuch ist eine genussvolle und vergnügliche Liebeserklärung an die Stadt Freiburg.

Alles von Peter Gaymann

Weitere Formate

Peter Gaymann präsentiert – Plätzchen, Stollen, Weihnachtsmänner

PensionGästehaus Gaymann

5 Am Stiegele, 87561 Oberstdorf, Deutschland –Ausgezeichnete Lage – Karte anzeigen

Bewertet von Gästen in der Unterkunft Gästehaus Gaymann.

Supertolles, freundlich familiär geführtes Gästehaus.Leckeres und umfangreiches Frühstück.

Die Lage des Hauses liegt wunderbar ruhig am Rande des Ortes, es ist noch gut alles zu erreichen,man muss ein paar Schritte zum Zentrum laufen- ca 5 min. Das Frühstück wird appetitlich und großzügig serviert, der Kaffee schmeckt sehr gut. Die Gastgeber Familie bemüht sich aufmerksam um jeden Gast, bei offenen Fragen stehen sie gerne und hilfsbereit zur Verfügung. Die Zimmer sind freundlich eingerichtet, das kleine Duschbad ist schön warm, die Räume sind sehr sauber und gepflegt.

Gastgeber waren immer gut aufgelegt und sehr freundlich. (Schau mir in die Augen Kleines..) Frühstück war hervorragend.

Sehr nett und familiär, super Frühstück!!Sehr empfehlenswert!!

Sehr freundlicher Service, persönlich und familiär Die Lage ist ruhig und doch beinahe zentral, also optimal! Parkplätze gab es gratis und direkt vor der Pension. Schönes Einzelzimmer, modern, sauber , hell, komfortabel, mit Balkon

Sehr gute Lage Schöne Aussicht Zimmer sehr angenehm und sauber Frühstück sehr gut Sehr schönes Hotel in familiärer Atmosphäre Trotz aller Hygiene Maßnahmen aufgrund Corona Eine gemütliche Atmosphäre Danke an das gesamte Team Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder

Frühstück war super. Unterkunft sehr sauber. Vermieter ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Lage der Unterkunft ist ruhig und trotzdem Zentrumsnah.

Wir hatten eine wundervolle Zeit im Gästehaus Gaymann. Die Lage und Ausstattung sind super. Wenn wir nach Oberstdorf wieder kommen, dann auf jeden Fall zu Familie Gaymann. Wir fühlten uns dort sehr gut aufgehoben.

Das Gästehaus Gaymann ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen! Ein gemütliches, familiär geführtes herzliches Haus. Die Ausstattung des geräumigen Zimmers war super, jeden Tag wurde es gereinigt und frische Gläser bereit gestellt. Die Zimmer nebst Bad mit Fenster verfügen über einen kleinen Eingangsbereich und einen großen Balkon. Auf dem Flur befindet sich ein kleiner Getränkekühlschrank zur Selbstbedienung. Das Frühstück ist spitze lässt keine Wünsche offen und ein Nachschlag wird nie verwehrt!Perfekt!

Sehr aufmerksame Gastgeber. man fühlt sich herzlich willkommen – auch als Biker mit Kutte! Das Bett war wie für mich gemacht, ich habe fantastisch geschlafen, was wichtig ist für lange Ausfahrten in den nahe liegenden Tiroler Alpen.

Sichern Sie sich einen tollen Preis für die Unterkunft Gästehaus Gaymann – von Gästen kürzlich mit 9,1 bewertet.

Das Gästehaus Gaymann begrüßt Sie in Oberstdorf, 2,8 km von der Audi Arena Oberstdorf und 2,3 km von der Erdinger Arena entfernt. Freuen Sie sich auf Unterkünfte mit einem Garten und kostenfreiem WLAN in allen Bereichen sowie kostenfreie Privatparkplätze. Alle Zimmer verfügen über einen Flachbild-Kabel-TV und ein eigenes Bad. Die Pension verfügt über Familienzimmer.

Alle Unterkünfte der Pension sind mit einem Sitzbereich ausgestattet. Alle Zimmer verfügen über einen Kleiderschrank.

Morgens stärken Sie sich im Gästehaus Gaymann am Frühstücksbuffet.

Die Unterkunft verfügt über eine Terrasse. Als Gast im Gästehaus Gaymann können Sie Aktivitäten in und um Oberstdorf wie Wandern und Skifahren genießen.

Der nächste Flughafen ist der 64 km von der Pension entfernte Flughafen Memmingen.

Laut unabhängiger Gästebewertungen ist das der beliebteste Teil von Oberstdorf.

Paare schätzen die Lage besonders – sie haben diese mit 9,2 für einen Aufenthalt zu zweit bewertet.

Gästehaus Gaymann heißt äste seit 22. Dez. 2017 willkommen.

Verfügbarkeit anzeigen Zu beachten Die Unterkunft Gästehaus Gaymann nimmt besondere Anfragen an – im nächsten Schritt hinzufügen!

Die Stornierungs- und Vorauszahlungsbedingungen ändern sich je nach fügen Sie Ihre Reisedaten ein und überprüfen Sie die Bedingungen Ihrer gewählten Zimmerkategorie.

Verfügbarkeit anzeigen Kleingedrucktes

Wegen des Coronavirus (COVID-19) wurden in dieser Unterkunft zusätzliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen unternommen.

Wegen des Coronavirus (COVID-19) könnten Essens- und Getränkeangebote in dieser Unterkunft begrenzt oder überhaupt nicht verfügbar sein.

Wegen des Coronavirus (COVID-19) hat diese Unterkunft Maßnahmen unternommen, um die Sicherheit der Gäste und des Personals zu gewährleisten. Bestimmte Services und Einrichtungen könnten daher nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Bitte teilen Sie der Unterkunft Gästehaus Gaymann Ihre voraussichtliche Ankunftszeit im Voraus mit. Nutzen Sie hierfür bei der Buchung das Feld für besondere Anfragen oder kontaktieren Sie die Unterkunft direkt.

„Hühner sind ja nicht ansteckend“

„Man sollte seinen Humor nicht verlieren“, lautet der Titel des Hühner-Cartoons zu Corona.

Der Schäftlarner Cartoonist Peter Gaymann postet täglich lustige Zeichnungen auf Instagram, die von den Phänomenen und Sehnsüchten der Coronazeit erzählen.

Mit seinen Hühnern ist der Cartoonist, Grafiker und Schriftsteller Peter Gaymann bekannt geworden. Seit zwei Jahren lebt der gebürtige Freiburger in Schäftlarn. Einem Impuls folgend entwirft der 69-Jährige seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen jeden Tag einen neuen Cartoon zur Corona-Krise. In rund vier Wochen werden die ersten 48 Zeichnungen in einem Buch erscheinen.

Peter Gaymann: Na, Hühner sind ja nicht ansteckend, oder? Meinen Hühnern geht es blendend, aber es sind ja nicht nur Hühner, die ich zeichne. Es denkt jeder im Moment über die Corona-Sache nach, deswegen habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine eigenen Gedanken dazu fast tagebuchartig umzusetzen. Das war einfach mal mein eigenes Projekt, und dabei habe ich gemerkt, dass das sehr gut ankommt. Ich stelle fest: Der Humor ist nicht tot, trotz nervlicher Anspannung.

Humor gibt’s immer, der kommt nicht von irgendwoher. Der ist dem Menschen eigen. Ich denke, Menschen mit Humor haben es manchmal einfacher, weil Humor entspannen kann. Insofern ist Humor in Krisenzeiten sehr wichtig. Man kann zur Seite treten, eine neue Perspektive einnehmen und ein bisschen lachen. Lachen ist ja auch heilsam. Es ist ja auch so, dass Ängste das Immunsystem runterfahren.

Im Home-Office sind wir immer. Den größten Teil des Tages sitze ich in meinem Atelier und arbeite an meinen Bildern, die müssen ja erst einmal ausgedacht werden, skizziert werden, koloriert werden. Nachmittags mache ich mit meiner Frau einen Spaziergang oder eine Radtour und versuche, ein bisschen Sonne zu tanken. Neu ist: Ich habe noch nie in 40 Jahren so gearbeitet wie jetzt, dass ich jeden Tag ganz aktuell einen Cartoon zu einer Situation mache. Als Zeichner arbeitet man sonst im Vorlauf für bestimmte Bücher, Kalender oder Zeitschriften. Es waren viele Ausstellungen geplant, zum Beispiel zu meinem 70. Geburtstag im Buchheim-Museum. Das ist jetzt alles unsicher. Und die Themen sind gerade kurzlebiger. Am Anfang hat jeder diese Klopapierwitze gemacht, auch ich, aber das Thema ist jetzt durch. Im Moment ist vielleicht das Thema: Die Geduld ist vorbei, ich bin vier Wochen zu Hause und es hört immer noch nicht auf! Auf diese Themen möchte ich reagieren.

Peter Gaymann setzt sich mit den Phänomenen des Lockdown auseinander.

Die kommen mir beim Lesen, beim Diskutieren mit meiner Frau, man guckt fern, man kriegt ja viel Input. Es kann sein, dass mir abends beim Einschlafen oder beim Kaffeetrinken eine Idee kommt. Ansonsten setze ich mich in mein Atelier und denke nach. Ich versuche als Cartoonist querzudenken. Jedes Bild ist eine eigene Geschichte zu einem Thema. Ich versuche, möglichst viel in einem Bild auszudrücken, man muss verdichten. Wenn ich die Ideen skizziert habe, bespreche ich sie mit meiner Frau und schaue, wie sie reagiert. Sie ist aber die einzige, der ich etwas vor der Veröffentlichung zeige.

Zum Glück nicht. Auf Instagram habe ich jetzt sogar mehr Follower. Aber es kommen einem ängstliche Fragen entgegen: Geht das überhaupt – Humor in so einer Situation? Das kenne ich schon, weil ich auch sonst zu schwierigen Themen arbeite. Ich machejedes Jahr Zeichnungen über Demenz und Kinderhospize. Da gibt es Angehörige, die wissen, dass es schwierig ist und manchmal zum Heulen, aber die sagen: Ach, ich bin so froh, dass ich von Ihnen diese Bilder habe!

Vielleicht sind sie in schweren Zeiten dankbarer. Wenn es einem nicht gut geht, ist man froh, wenn jemand einen zum Lachen bringt. Humor wird dann vielleicht bewusster oder anders wahrgenommen.

Da man den Kopf voll von diesen Corona-Themen hat, ist es sogar leichter, Ideen zu haben als üblicherweise. Wenn ich jetzt nicht Corona machen würde, müsste ich schon Weihnachtskarten entwerfen. Ich bin Profi, ich weiß dann schon, wie ich reinkommen kann, aber manchmal ist es schwierig.

Täglich zeichnet der Caroonist ein Bild wie dieses über die Sehnsucht nach dem Gardasee.

Als Schüler habe ich gerne gezeichnet und gemalt. Und da ich nicht ein Kind der Traurigkeit bin, habe ich, als ich in Freiburg Sozialpädagogik studiert habe, meinen Zeichnungen eine humoristische Form gegeben. Nach dem Studium habe ich versucht, jeden Tag ein paar Stunden zu zeichnen und meine Zeichnungen an den Mann zu bringen – was natürlich nicht sofort geklappt hat. Anfang der Achtziger kam der Durchbruch, als die ersten Bücher erschienen sind.

Baden ist Heimspiel für mich. Ich bin zwar 1986 weggegangen, aber ich habe da viele Fans. Das scheint ein Muttersprachenhumor zu sein, der gut funktioniert. In Bayern geht es mir gut mit dem „Forum Humor und Komische Kunst“, das dafür kämpft, dass es ein Haus des Humors gibt. Man merkt, dass in Bayern viel Potenzial da ist und ich sehr integriert bin in dieser Szene. Es wäre sicherlich schwieriger in Ostfriesland oder so. Mit dem Buch werden wir mal testen, ob die Landsleute in Bayern meinen Humor auch mögen.

SERVICE Pressemitteilung Lesereicher Mai in zauberhaften KunstRäumen Lesungen im Schloss, im Schlafbunker und im 200 Jahre alten Gemischtwarenladen 3. Mai, 19.30 Uhr, Zeichnerische Lesung – Das Glück zu zweit. Peter Gaymann. Schloss Kempfenhausen, Milchberg 11 5. Mai, 15 Uhr, Lesung im KunstRaum Wieninger Schloss. Dr. Christa Sütterlin Ehem. Max-Planck-Institut, Von-der-Tann-Str. 3-7, 82346 Erling-Andechs 10. Mai, 19.30 Uhr, Musikalische Lesung – Brieflieder. Dr. Alois Prinz und Johannes Öllinger (Gitarre), Kulturbahnhof Starnberg, Wartesaal für allerhöchste Herrschaften 18. Mai, 18 Uhr, Gemischtwarenlesung – Schöne Grüße vom Starnberger See. Peter Weiß und Dr. Ulrike Merz, Gemischtwarenladen Johann Biller, Hauptstr. 25, 82319 Starnberg Infos zu allen Veranstaltungen der KunstRäume am See unter: Kartenvorverkauf: Tel.: 08151 – 559721 oder via Mail an Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Maren Martell, , mobil: 0174 3174 000,

Kontakt

Unbedingt erforderliche Cookies gewährleisten Funktionen, ohne die Sie unsere Webseite nicht wie vorgesehen nutzen können. Das Cookie »TraminoCartSession« dient zur Speicherung des Warenkorbs und der Gefällt-mir Angaben auf dieser Website. Das Cookie »TraminoSession« dient zur Speicherung einer Usersitzung, falls eine vorhanden ist. Das Cookie »Consent« dient zur Speicherung Ihrer Entscheidung hinsichtlich der Verwendung der Cookies. Diese Cookies werden von Gästehaus Gaymann auf Basis des eingestezten Redaktionssystems angeboten. Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Cookies die benötigt werden um YouTube Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.Anbieter: Google LLCVerwendte Technologien: CookiesAblaufzeit: Die Cookies werden bis zu 179 Tage gespeichert.Datenschutzerklärung: Cookies die benötigt werden um Vimeo Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.Anbieter: Vimeo LLCVerwendte Technologien: CookiesAblaufzeit: Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.Datenschutzerklärung:

Hühner sind sein Markenzeichen

Seit mehr als 35 Jahren zeichnet und aquarelliert der Künstler, Cartoonist und Ex-Sozialpädagoge Peter Gaymann altkluge Yoga-Hühner, esoterische Hennen, reisendes Federvieh; hin und wieder auch anderes Getier, meist Schweine mit chauvinistischen Sprüchen oder altkluge Katzen mit Paarproblemen. Doch vor allem sein heiteres „Huhniversum“ hat ihn berühmt und im Laufe der Zeit wohlhabend gemacht. Diese Hühner, die Klamotten tragen, sich wie Menschen benehmen, sie sind sein Markenzeichen geworden.

Dabei hat der in Köln lebende Cartoonist durchaus immer mal wieder versucht, „die Hühner endlich in die Pfanne zu hauen“, wie er sagt – indem er Geflügelkochbücher illustrierte. Doch selbst seine Chicken Wings wollen die Leser sehen. Und jedes Mal, wenn er Buchverlagen einen garantiert hühnerfreien Aquarellband schmackhaft machen wollte, folgte prompt die Antwort: „Super, aber können Sie nicht zumindest auf dem Titel ein ganz, ganz kleines Huhn in die Ecke zeichnen …“

Jetzt malt er, was ihm auf seinen vielen Reisen durch ItalienFrankreichSpanienUSA und Kuba aufgefallen ist – am Wegesrand, im Hotelzimmer, am Cafétisch. Zum Beispiel eine verblühte Topfpflanze auf dem Hotelbalkon. Eine Alessi-Kanne auf einer geblümten Plastiktischdecke oder eine Oldtimer-Reparatur in Havanna. Seinen allerersten Sonnenuntergang. Gaymann kommentiert: „Darf man das noch? Oder ist das schon ein bisschen igitt? Sei’s drum… Mein erster Sonnenuntergang ist fällig und das nicht auf Capri, sondern am Stadtrand von Stockholm!“

Radiergummis braucht er nicht

Oder er zeichnet eine Aperitifbar in Verona. „Ich bestelle mir ein Glas Lugana und meine Frau Viktoria einen Aperol-Spritz. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich wohl der Einzige bin, der keinen Spritz trinkt. Da fühle ich mich plötzlich wie einer, der in einer Kölsch-Kneipe einen Bordeaux bestellt. Da ich jetzt eh schon der Außenseiter bin, kann ich auch noch komplett den Künstler raushängen lassen. Und fange an, den ganzen Laden abzuzeichnen.“ Er malt auch in Paul Cézannes Atelier in Aix-en-Provence. Peter Gaymann hat dann auch gleich einen Reisetipp parat: „Schon an der Kasse steht ein großes Schild: Fotografieren verboten. Von Zeichnen ist nicht die Rede.“

Gerade kommt Gaymann von einer vierwöchigen Kreuzfahrt durchs Mittelmeer und mit 40 neuen Skizzen zurück – und ist schon wieder auf dem Weg nach Italien. Er sagt: „Auf Reisen ist Zeichnen konzentriertes Gucken.“ Spätestens am zweiten Tag kramt er aus dem Koffer Skizzenbuch, Stifte, Aquarellkasten. Manchmal zeichnet er im Stehen, im Stau, am Straßenrand. Er sagt: „Am liebsten habe ich es, wenn ich einen Platz zum Sitzen finde, an einen Baum gelehnt, in einem Café unterm Sonnenschirm. Ich benutze mal große, mal kleine Skizzenbücher. Manche passen in meine Jackentasche und sind nicht größer als eine Postkarte.“ Gezeichnet wird mit Bleistiften, Kulis, Füllfederhaltern, was gerade zur Hand ist. Nur Radiergummis, die braucht er nicht.

Ganz ohne Viehzeug geht es dann aber doch nicht. Im Hotelzimmer, beim Nachbearbeiten und Kolorieren, schleichen sich dann doch hin und wieder Tiere in die Zeichnungen – und diese werden zum Cartoon. Ein streunender Hund auf Kuba, der in einer umgeworfenen Mülltonne unter Palmen wühlt. Eine Katze mit Weinglas auf dem Motorroller. Oder der Glubschaugenblick einer gegrillten Dorade auf dem Teller. Und hier und da ein Gockel, der über den Bürgerweg schreitet.

Dabei ist Gaymanns Lieblingstier ein ganz anderes. Es ist der Storch: „Weil diese Tiere so nett zueinander sind.“ Mit ihnen hat alles angefangen, damals in Freiburg im Schwarzwald. Gaymann: „Die ersten Vögel habe ich als Siebenjähriger gezeichnet.“

Kontakt

Unbedingt erforderliche Cookies gewährleisten Funktionen, ohne die Sie unsere Webseite nicht wie vorgesehen nutzen können. Das Cookie »TraminoCartSession« dient zur Speicherung des Warenkorbs und der Gefällt-mir Angaben auf dieser Website. Das Cookie »TraminoSession« dient zur Speicherung einer Usersitzung, falls eine vorhanden ist. Das Cookie »Consent« dient zur Speicherung Ihrer Entscheidung hinsichtlich der Verwendung der Cookies. Diese Cookies werden von Gästehaus Gaymann auf Basis des eingestezten Redaktionssystems angeboten. Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Cookies die benötigt werden um YouTube Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.Anbieter: Google LLCVerwendte Technologien: CookiesAblaufzeit: Die Cookies werden bis zu 179 Tage gespeichert.Datenschutzerklärung: Cookies die benötigt werden um Vimeo Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.Anbieter: Vimeo LLCVerwendte Technologien: CookiesAblaufzeit: Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.Datenschutzerklärung:

Der Cartoonist Peter Gaymann in Bayern

Seit über einem Jahr hat der gebürtiger Freiburger nach langen Jahren in Rom und Köln im Marienhof in Neufahrn bei Schäftlarn ein neues Domizil. Das historische Anwesen, laut Dorfchronik urkundlich erwähnt 1313 und von 1778 bis 1920 das örtliche Wirtshaus, wurde von Grund auf restauriert. Mit viel Respekt für das Alte, das in jedem Zimmer erhalten blieb, hier eine Tür, ein Boden, ein Kachelofen oder wie im Gästezimmer eine nach der Entfernung Dutzender Tapeten und Anstriche vielfarbige Wand, zugleich ein Fenster in die Vergangenheit wie ein abstraktes Bild à lá Gerhard Richter. Gaymann und seine Frau beglückwünschen sich jeden Tag zu ihrem „Ferienhaus“, unter dessen Dach auch ihre homöopathische Praxis und sein Atelier Platz gefunden haben. Die Unkenrufe der Freunde („Warum wollt Ihr im Alter nochmal neu anfangen? – niemand wird mit Dir reden“) sind verstummt: In der unmittelbaren Nachbarschaft mit vielen jungen Familien kennt und grüßt man sich und die „Münchner Truppe“, die sich für ein Haus des Humors und der komischen Kunst einsetzt, darunter Dr. Wittmann, ehemals Leiter des Literaturhauses, viele Zeichner-Kollegen und Gerhard Polt hat Gaymann mit offenen Armen empfangen.

„Man muss erst einmal wo sein“, sagt der Zeichner, muss neugierig sein auf die Menschen, muss neue Lokale, Bierzelte ebenso wie Fünfsterne-Hotels, erleben. Zum Siebzigsten will er sich selbst einen Cartoon-Band „Typisch Bayern“ schenken. Noch aber beobachtet er Details, so den Unterschied zwischen Kölsch und Maßkrug und registriert, dass die, die hier Lederhosen und Dirndl tragen, nicht die Bayern sind, sondern die Kölner Freunde, die gern und oft zu Besuch kommen. Wo immer er ist, hält er mit Stift, Notizbuch oder Telefon Orte, Stichworte, Fotos, Situationen, Ideen fest. Diese Bleistift-Skizzen, im Atelier kritisch betrachtet, hinterfragt und verändert, kopiert er über dem Leuchttisch mit Tusche und Feder, experimentiert mit Textvarianten und Dialogen, mit Bildaufbau und Positionen: Wie ein Regisseur (was für eine Geschichte will ich erzählen?) erfindet der Zeichner seine Protagonisten und Charaktere, sind sie arm oder reich? Dick oder dünn? Auch das Aquarellieren ist wichtig, ein kariertes Sakko kann witzig – oder daneben sein.

Das beobachtende Zeichnen ist entspannend, die Entwurfsphase anstrengendes, konzentriert kreatives Herantasten. Arbeit, die man dem fertigen Produkt aber nicht ansehen darf. Das soll leicht und witzig, spielerisch wirken – ob bei den „Paarproblemen“, die Gaymann seit 28 Jahren im zweiwöchigen Rhythmus für die „BRIGITTE“ zeichnet, ob in den Karikaturen zu Kunst und Künstlern, ob bei den Hühnern, die sich seit 1984 und dem Cartoon-Band „Huhnstage“ zum Selbstläufer entwickelten. Diese Festlegung auf sein Erfolgstier ist ihm Fluch und Segen zugleich. Schweine, Katzen und anderes Getier tummeln sich auf Peter Gaymanns Postkarten, sein Lieblingstier ist eigentlich der elegante Storch. Doch um das alltägliche Leben humorig-allgemeinverständlich darzustellen, scheint das Hühner-Familienleben mit seinen Gockeln, Machos, Hackordnungen und anderen Parallelen zu menschlichen Verhaltensweisen am besten geeignet: Die allgemeine Fabelform ermöglicht es den Menschen, sich in problematischen Situationen wieder zu erkennen, die sie selbst erlebt haben.

Team Kontakt Impressum DatenschutzSeitenübersicht Anzeigenpreisliste (PDF)

Erfahren Sie, was Gästen am besten gefallen hat:

„Supertolles, freundlich familiär geführtes Gästehaus.Leckeres und umfangreiches Frühstück.“

„Die Lage des Hauses liegt wunderbar ruhig am Rande des Ortes, es ist noch gut alles zu erreichen,man muss ein paar Schritte zum Zentrum laufen- ca 5 min. Das Frühstück wird appetitlich und großzügig serviert, der Kaffee schmeckt sehr gut. Die Gastgeber Familie bemüht sich aufmerksam um jeden Gast, bei offenen Fragen stehen sie gerne und hilfsbereit zur Verfügung. Die Zimmer sind freundlich eingerichtet, das kleine Duschbad ist schön warm, die Räume sind sehr sauber und gepflegt.“Mehr erfahren

„Gastgeber waren immer gut aufgelegt und sehr freundlich. (Schau mir in die Augen Kleines..) Frühstück war hervorragend.“

„Sehr nett und familiär, super Frühstück!!Sehr empfehlenswert!!“

„Sehr freundlicher Service, persönlich und familiär Die Lage ist ruhig und doch beinahe zentral, also optimal! Parkplätze gab es gratis und direkt vor der Pension. Schönes Einzelzimmer, modern, sauber , hell, komfortabel, mit Balkon“

„Sehr gute Lage Schöne Aussicht Zimmer sehr angenehm und sauber Frühstück sehr gut Sehr schönes Hotel in familiärer Atmosphäre Trotz aller Hygiene Maßnahmen aufgrund Corona Eine gemütliche Atmosphäre Danke an das gesamte Team Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder“Mehr erfahren

„Frühstück war super. Unterkunft sehr sauber. Vermieter ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Lage der Unterkunft ist ruhig und trotzdem Zentrumsnah.“

„Wir hatten eine wundervolle Zeit im Gästehaus Gaymann. Die Lage und Ausstattung sind super. Wenn wir nach Oberstdorf wieder kommen, dann auf jeden Fall zu Familie Gaymann. Wir fühlten uns dort sehr gut aufgehoben. “

„Das Gästehaus Gaymann ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen! Ein gemütliches, familiär geführtes herzliches Haus. Die Ausstattung des geräumigen Zimmers war super, jeden Tag wurde es gereinigt und frische Gläser bereit gestellt. Die Zimmer nebst Bad mit Fenster verfügen über einen kleinen Eingangsbereich und einen großen Balkon. Auf dem Flur befindet sich ein kleiner Getränkekühlschrank zur Selbstbedienung. Das Frühstück ist spitze lässt keine Wünsche offen und ein Nachschlag wird nie verwehrt!Perfekt! “Mehr erfahren

„Sehr aufmerksame Gastgeber. man fühlt sich herzlich willkommen – auch als Biker mit Kutte! Das Bett war wie für mich gemacht, ich habe fantastisch geschlafen, was wichtig ist für lange Ausfahrten in den nahe liegenden Tiroler Alpen.“

GAYMANN Bau-Sanierungs GmbH

Welt-Alzheimertag: „Demenzkranke nicht vergessen“

„DEMENSCH – Alltagssituationen von Menschen mit Demenz“ anlässlich des Welt-AlzheimertagesDie Wanderausstellung nähert sich dem Thema Demenz mit Humor. Sie zeigt 25 Zeichnungen von Peter Gaymann Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz 14467 PotsdamHenning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S, Foyer

„Luther war ein rebellischer Typ. Insofern steht er mir näher, als ich bisher gedacht habe.“ Peter Gaymann

Peter Gaymann bekommt als freischaffender Cartoonist viele Anfragen. Sein heiterer, hintergründiger Stil ist gefragt. So beschäftigt er sich mit den verschiedensten Themen. Essen und Trinken, Urlaub, Yoga, Beziehungsprobleme – ihm ist nichts Menschliches fremd. Aber eines Tages kommt eine ziemlich ungewöhnliche Anfrage. Er soll Illustrationen für die neue Lutherbibel 2017 machen. Und dazu sein Lieblingszitat aus der Bibel auswählen. „Ja was macht man denn da?“ fragt er sich überrascht. Und nimmt die Herausforderung Gaymann hatte lange nicht mehr in der Bibel gelesen. Aber er ist christlich erzogen worden, war als Kind und Jugendlicher regelmäßig im Gottesdienst und hat sogar vor der Gemeinde aus der Bibel vorgelesen. Plötzlich ist alles wieder da. Neugierig stürzt er sich in die Arbeit. Zeichnet einfach drauflos, was ihm in den Sinn kommt. Die Bibel mal als Rettungsboot, mal als Regenschirm, mal als Ruhekissen. Luther beim Übersetzen mit einem Glas Wein, von einem Bischof argwöhnisch beobachtet. Natürlich taucht auch ein Huhn auf, denn Hühner sind Peter Gaymanns Markenzeichen. In einer Zeichnung wird deshalb aus der Heiligen Schrift die Ei-lige der intensiven Beschäftigung mit der Lutherbibel 2017 entdeckt Peter Gaymann schließlich, dass ihm Luther näher steht, als er anfangs gedacht hat. Luther als Revolutionär und Rebell – das ist ihm sympathisch. Schließlich steckt in ihm als Cartoonist und Satiriker selbst ein rebellischer Wesenszug. Und gewissermaßen ist er auch selbst eine Art Übersetzer – indem er alltägliche Probleme so darstellt, dass man über sie lachen kann. Das wirkt befreiend.Bezeichnend für einen so talentierten Zeichner ist auch das Bibelzitat, das Peter Gaymann ausgewählt hat. „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“ aus Psalm 127, das als Sprichwort auch weniger Bibelkundigen geläufig ist. Als Künstler weiß Peter Gaymann nur zu gut, dass man nichts erzwingen kann. Deshalb sein Rat: Einfach mal abschalten und auf höhere Mächte vertrauen – dann löst sich so manches Problem von selbst oder in Wohlgefallen auf.

Deutsche Bibelgesellschaft Balinger Straße 31 A 70567 Stuttgart Kontaktformular

Gebührenfreie Servicenummern Wir sind für Sie da (Mo.-Fr. 9.00 – 17.00 Uhr): Für Privatkunden: Telefon 0800 242 3546 Für Buchhändler: Telefon 0800 242 3574 Für Spender: Telefon 0800 935 8242

Spendenkonto Kontoinhaber: Deutsche Bibelgesellschaft IBAN: DE59 5206 0410 0000 4150 73 BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank eG

Frühere Fragen und Antworten von dieser Unterkunft

Schauen Sie sich an, was andere Reisende vor ihrem Aufenthalt in der Unterkunft Pension Gästehaus Gaymann gefragt haben.

Liebe Familie Kögler, ja, die Bergbahnen sind im Preis bereits enthalten.Herzliche Grüße Sabine Groll

Guten Morgen,wir verfügen leider über keine Bar oder Ähnliches. Sie können zwar gerne auf dem Zimmer noch etwas trinken, aber ich denke, dies ist nicht das, was Sie sich vorstellen. Von daher tut es mir leid, dass ich Sie enttäuschen muss.Herzliche GrüßeSabine Groll

Leider kann ich aus Ihrer Anfrage nicht ersehen, um welches Zimmer es sich handelt bzw. welcher Zeitraum. Generell haben wir nur ein Zimmer mit Badewanne (und integrierter Glas-Duschwand). Wenn Sie möchten: schreiben Sie mir doch die Daten, dann kann ich genauer auf die Anfrage eingehen. Herzliche Grüße, Sabine Groll mit Familie

Danke! Sobald die Unterkunft Ihre Frage beantwortet hat, erhalten Sie eine E-Mail.