Make America Gayle again

Premiere 10.5.2020 Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater, Berlin

Marian Lux – Piano, Musikalischer Leiter, Originalkompositionen Melissa King – Regie, Choreografie Jörg Surrey – Ton Henning Schletter – Licht, Video

Witzig wandlungsfähig und mit einer tollen Stimme, stellt sich die deutsch/amerikanische Entertainerin mit geballter Energie in den Ring, um für mehr Menschlichkeit zu kämpfen. In einer Welt voller Trumps, it`s time to put some Tufts in the mix. It´s time to get persö transatlantische Brückenbauerin teilt, was sie bewegt und kämpft mit deutschem Wortwitz und amerikanischen Entertainment-Qualitäten für eine buntere, bessere Welt. Für Achtsamkeit und Frauenpower mit einer Prise Glamour statt Spaltung und bad Haarschnitte. Die Ikone der Dinglishen-Comedy erklärt die ökonomischen Zusammenhänge einer Paarbeziehung und warum jeder Deutsche mehr von den USA gesehen hat, als sie selbst. Es geht um die Absurditäten einer Neudeutschen auf Weltreise. Unterstützt wird sie dabei von ihrem very begabten Pianisten, Komponisten. und ostdeutschen Bühnenpartner-for-life, Marian Lux.

American Woman

Seit über 25 Jahren baut Gayle Tufts eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat, ein völkerverbindender Spagat. Frech und funny, intelligent, informativ und im Moment wichtiger denn je. Wer sind die Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Lebt er noch, der American Dream? Was hat Frischluft mit der Tagesschau zu tun? Ist Lässigkeit eine Tugend? Und who puts the fire in the Feierabend? Kann uns das bitte mal einer erklären?

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und mit viel Humor und Feingefühl nicht nur ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch ihre alte Heimat. Sie schildert Alltag und Angewohnheiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erzählt vom Heimweh nach dem New York der 80er Jahre, vom wiedererwachten politischen Engagement angesichts der Präsidentschaftswahl, sie beschreibt das gleißende Licht am Cap Cod, erzählt von ihrer Liebe zur Tagesschau, über Frischluft und Birkenstock und davon, wie es sich anfühlt, mit einem Schlagerstar vor Millionenpublikum Weihnachtslieder zu singen.

Mit einer Liste der Germanys next Top-Worte und Begriffen, die es wohl nie in den Duden schaffen werden.

Seit über 25 Jahren baut Gayle Tufts eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat, ein völkerverbindender Spagat. Frech und funny, intelligent, informativ und im Moment wichtiger denn je. Wer sind die Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Lebt er noch, der American Dream? Was hat Frischluft mit der Tagesschau zu tun? Ist Lässigkeit eine Tugend? Und who puts the fire in the Feierabend? Kann uns das bitte mal einer erklären?

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und mit viel Humor und Feingefühl nicht nur ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch ihre alte Heimat. Sie schildert Alltag und Angewohnheiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erzählt vom Heimweh nach dem New York der 80er Jahre, vom wiedererwachten politischen Engagement angesichts der Präsidentschaftswahl, sie beschreibt das gleißende Licht am Cap Cod, erzählt von ihrer Liebe zur Tagesschau, über Frischluft und Birkenstock und davon, wie es sich anfühlt, mit einem Schlagerstar vor Millionenpublikum Weihnachtslieder zu singen.

Mit einer Liste der Germanys next Top-Worte und Begriffen, die es wohl nie in den Duden schaffen werden.

American Woman

Superwoman

Premiere: 21.9.2016 Gayle Tufts rettet die Welt – zumindest für einen Abend. Tipi am Kanzleramt, Berlin

Musikalische Leitung und Original-Songs: Marian Lux, Regie/Choreographie: Luke Giacomin, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Jana Skroblin

Sie ist die bekannteste in Deutschland lebende Amerikanerin und eine Institution für intelligente Unterhaltung: Gayle Tufts. Seit 25 Jahren lebt die Entertainerin und Autorin in Berlin., seither hat sie ihren geschärften Blick sowohl über die Deutschen als auch über ihre Landsleute gleiten lassen. Klug, witzig und weiblich hat sie auf beiden Seiten mit etlichen Vorurteilen aufgeräumt und sich um das deutsch- amerikanische Verständnis verdient gemacht. In ihrem neuen Programm aktiviert sie all ihre Superkräfte, um mit ganz viel Musik, Tanz und Comedy „the Power of Showbiz“ zu verbreiten. Enthusiastisch, bodenständig, menschlich, selbstironisch und rundum liebenswert, bündelt sie die Kraft ihrer großen Vorbilderinnen. Sie führt den ultimativen Kampf gegen die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Sie feiert die Heldinnen des Alltags und gibt die Hoffnung nicht auf, eines Tages vielleicht doch fliegen zu können. Sie erklärt die berauschende Wirkung von Superfoods und gibt Halt in Zeiten der unverständlichen Wahlen. Sie erklärt the politics of dancing mit virtuosem Wortwitz in mindestens zwei Sprachen und überlegt sogar, aus politischen Gründen, ihren Namen zu ändern.

Erleben sie die beste Entertainerin der deutschen Comedy-Szene mit einem tiefen Einblick in die Glitzerwelt einer erwachsenen Frau.: Magic Unterwäsche, Grünkohlsmoothies und Körpereinsatz bis zum letzten Atemzug.

Musikalische Leitung und Original-Songs: Marian Lux, Regie/Choreographie: Luke Giacomin, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Jana Skroblin

Sie ist die bekannteste in Deutschland lebende Amerikanerin und eine Institution für intelligente Unterhaltung: Gayle Tufts. Seit 25 Jahren lebt die Entertainerin und Autorin in Berlin., seither hat sie ihren geschärften Blick sowohl über die Deutschen als auch über ihre Landsleute gleiten lassen. Klug, witzig und weiblich hat sie auf beiden Seiten mit etlichen Vorurteilen aufgeräumt und sich um das deutsch- amerikanische Verständnis verdient gemacht. In ihrem neuen Programm aktiviert sie all ihre Superkräfte, um mit ganz viel Musik, Tanz und Comedy „the Power of Showbiz“ zu verbreiten. Enthusiastisch, bodenständig, menschlich, selbstironisch und rundum liebenswert, bündelt sie die Kraft ihrer großen Vorbilderinnen. Sie führt den ultimativen Kampf gegen die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Sie feiert die Heldinnen des Alltags und gibt die Hoffnung nicht auf, eines Tages vielleicht doch fliegen zu können. Sie erklärt die berauschende Wirkung von Superfoods und gibt Halt in Zeiten der unverständlichen Wahlen. Sie erklärt the politics of dancing mit virtuosem Wortwitz in mindestens zwei Sprachen und überlegt sogar, aus politischen Gründen, ihren Namen zu ändern.

Erleben sie die beste Entertainerin der deutschen Comedy-Szene mit einem tiefen Einblick in die Glitzerwelt einer erwachsenen Frau.: Magic Unterwäsche, Grünkohlsmoothies und Körpereinsatz bis zum letzten Atemzug.

Superwoman

Love

In „LOVE!“, so der Titel der neuen Soloshow mit Pianist, zeigt sich die 1960 in Brockton/Massachusetts geborene und seit 1991 in Berlin lebende Vollblut-Entertainerin in der Blüte ihrer Jahre: energiegeladen, strahlend und verliebt. Und wenn Tufts aus diesen Begleitumständen ein Programm strickt, kann man sicher sein, dass Männer und Frauen Augen und Ohren spitzen, um ja nichts zu verpassen. Begleitet von dem „very begabten“ Komponisten und Klavierspieler Marian Lux aus Brandenburg und unter der auf den Punkt gebrachten Regie von Melissa King macht sie die Bühne zum Schauplatz ihres in allen Regenbogenfarben schillernden Liebes-Lebens – eine zum Schreien komische Abrechnung mit sämtlichen handelsüblichen Stereotypen und Klischees zum Thema Liebe. Wie nebenbei erweitert sie die Szenerie um den Blick von außen auf ein Land, das eine Ex-Kommunistin und Physikerin zur Bundeskanzlerin gewählt hat. Die ingeniöse Entertainerin beherrscht die hierzulande rare Kunst, persönliche Erfahrungen in verführerisch glitzernde Showeinlagen zu verpacken, ohne dass deren Wahrheitsgehalt verloren geht. So lässt sie im schönsten Denglish herbe Abschiede Revue passieren, begibt sich wie Frau Merkel auf die Suche nach ihrem inneren Stralsund und verliebt sich immer wieder neue in das Land ihrer Wahl: Deutschland. Sie singt zu Herzen gehende Balladen und mitreißende Popnummern. Dabei setzt sie die Zuschauer einem Wechselbad der Emotionen aus, die eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich echt an. Anders gesagt – Gayle Tufts bereitet allen eine „real good time“, eine wirklich gute Zeit.

Love

Weihnacht at Tiffany’s

Amerikanische Weihnacht ohne Kitsch? Das gibt es doch gar nicht!

Gayle Tufts weiß alles über Weihnachten und erzählt es hinreißend komisch, genau und stimmgewaltig. Weihnachten beginnt für sie mit dem ersten Lebkuchenherz bei Schlecker auf Rügen, Ende August und hört noch lange nicht mit den Killer -Zimtsternen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf:

„Weihnachten war von Anfang an theatralisch: Marias Begegnung mit dem heiligen Geist und die jungfräuliche Empfängnis? Bitte. traditionelle Deutsche Weihnacht ist opernhaft – schwer und feierlich, voller Samt , Weihrauch und Rotwein. Die Amerikanische dagegen ist ein Musical – bunt und euphorisch and voller peppiger Lieder. Wir sind Cole Porter, ihr seit Richard Wagner. Aber das Licht ist immer der Star, denn Weihnachten ist auch die Zeit der Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres, und der Moment wenn das Licht zurückkehrt. Von Massachusetts bis Schöneberg, vom Erzgebirge bis Hoboken, New Jersey – Licht aus! Spot an! It’s Christmas!“

Gayle Tufts war 2002 und 2003 die Gastgeberin der Weihnachtsrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem größten Revuetheater Europas. In den Jahren danach schrieb und spielte sie ihre eigenen opulenten Weihnachtsshow in Berlin, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurden. Nach vielen Jahren Arbeit an der Weihnachtsfront zieht sie jetzt Bilanz. Der Abend basiert auf dem gleichnamigen Buch, erschienen im Gustav Kiepenheuer Verlag. Überall im Buchhandel erhältlich.

Amerikanische Weihnacht ohne Kitsch? Das gibt es doch gar nicht!

Gayle Tufts weiß alles über Weihnachten und erzählt es hinreißend komisch, genau und stimmgewaltig. Weihnachten beginnt für sie mit dem ersten Lebkuchenherz bei Schlecker auf Rügen, Ende August und hört noch lange nicht mit den Killer -Zimtsternen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf:

„Weihnachten war von Anfang an theatralisch: Marias Begegnung mit dem heiligen Geist und die jungfräuliche Empfängnis? Bitte. traditionelle Deutsche Weihnacht ist opernhaft – schwer und feierlich, voller Samt , Weihrauch und Rotwein. Die Amerikanische dagegen ist ein Musical – bunt und euphorisch and voller peppiger Lieder. Wir sind Cole Porter, ihr seit Richard Wagner. Aber das Licht ist immer der Star, denn Weihnachten ist auch die Zeit der Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres, und der Moment wenn das Licht zurückkehrt. Von Massachusetts bis Schöneberg, vom Erzgebirge bis Hoboken, New Jersey – Licht aus! Spot an! It’s Christmas!“

Gayle Tufts war 2002 und 2003 die Gastgeberin der Weihnachtsrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem größten Revuetheater Europas. In den Jahren danach schrieb und spielte sie ihre eigenen opulenten Weihnachtsshow in Berlin, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurden. Nach vielen Jahren Arbeit an der Weihnachtsfront zieht sie jetzt Bilanz. Der Abend basiert auf dem gleichnamigen Buch, erschienen im Gustav Kiepenheuer Verlag. Überall im Buchhandel erhältlich.

Weihnacht at Tiffany’s

Let it Show

Musikalische Leitung und Flügel: Marian Lux Gitarre: Jo Feige
Bass Leon Schurz Schlagzeug: Thomas Willi Witte Gesang/Tanz: Daniella Foligno und Steven Seals

Die amerikanischste Berlinerin seit JFK verabreicht uns ihr musikalisches Antidepressivum in Form eines perfekten Champagner-Prickelns. Den niemand weiß es besser als Gayle Tufts: Gegen den Winterblues hilft nur eine große Dosis SHOW! Unterstützt von vier Musikern und zwei gorgeous Sängern präsentiert Everybodys Showgirl das Licht in der dunkelsten Zeit des Jahres. Musik und Comedy perfekt verquirlt. Eine Mischung aus Glamour und heißem Glitzern, strahlendem Fire und süßem Eiskonfekt. Neue, selbst geschriebene Lieder und soulvolle Cover der besten Wintersongs von Paul Simon, Prince, Irving Berlin den Beatles und vielen anderen. Feiern sie mit, wenn es heißt: “There`s no Business like Snowbusiness”.

Musikalische Leitung und Flügel: Marian Lux Gitarre: Jo Feige
Bass Leon Schurz Schlagzeug: Thomas Willi Witte Gesang/Tanz: Daniella Foligno und Steven Seals

Die amerikanischste Berlinerin seit JFK verabreicht uns ihr musikalisches Antidepressivum in Form eines perfekten Champagner-Prickelns. Den niemand weiß es besser als Gayle Tufts: Gegen den Winterblues hilft nur eine große Dosis SHOW! Unterstützt von vier Musikern und zwei gorgeous Sängern präsentiert Everybodys Showgirl das Licht in der dunkelsten Zeit des Jahres. Musik und Comedy perfekt verquirlt. Eine Mischung aus Glamour und heißem Glitzern, strahlendem Fire und süßem Eiskonfekt. Neue, selbst geschriebene Lieder und soulvolle Cover der besten Wintersongs von Paul Simon, Prince, Irving Berlin den Beatles und vielen anderen. Feiern sie mit, wenn es heißt: “There`s no Business like Snowbusiness”.

EVERYBODY’S SHOWGIRL

Idee/Text/Künstlerische Leitung/ Original Songtexte/ Gesang: Gayle Tufts Regie/Choreographie: Melissa King Dramaturgische Mitarbeit und Co-Autor: Thomas Hermanns Musikalische Leitung/ Dirigent/ Stimmlehrer: Prof. Michael Dixon Arrangements: Bene Aperdannier Bühnenbild/ Requisite: Walter Schwab Kostüme: Stefan Reinberger Ton/Tondesign: Daniel Selinger Licht/Lichtdesign: Sven Herze Regieassistent: Andrea Kingston Komposition und des Mini-Musicals: Thomas Zaufke Produzent: Lutz Gajewski Veranstalter: Semmel Concerts Bass: Michael Dixon Tenor: Davis/ Eric Lee Johnson Bariton: Christopher Brose/ Daniel Costello Flügel: Bene Aperdannier Schlagzeug/ Percussion: Thomas Witte/ Enno Kuck Gitarre: Johannes Feige/Jo Ambros Bass: Thomas Merkel Holzbläser: Tansie Mayer III Trompete/Flügelhorn: Skip Reinhardt Posaune: Daniel Busch/ Christian Fischer

Deutschlands beliebteste Amerikanerin brings Broadway back!

Die Bühne ist schon immer ihr zu Hause. Nun endlich, pünktlich zum 50. Geburtstag, hat sie sich neu eingerichtet. Mit einem Flügel zum lasziven Räkeln, einem großen Bühnenbild und natürlich auch einer Showtreppe! Mit großer Band, sexy Tänzern und neuen Liedern. Denn um dieser kraftvollen Naturgewalt des Live-Entertainments ihre ungezügelte, pointenreiche Entfaltung zu ermöglichen, bedarf es schon einer Show im Admiralspalast. Und die wurde ihr mit „Everybody’s Showgirl“ nun auf den Leib geschneidert. „Nach fast 20 Jahren in Deutschland, fast 30 Jahren auf der Bühne und fast 50 Jahren auf diesem Planeten würde ich „Showgirl“ als meinen Beruf bezeichnen – a Girl who does Shows“, meint Gayle Tufts. Virtuos in nahezu allen Bereichen der Unterhaltungskunst, kommen hier nun alle Qualitäten dieser außergewöhnlichen, energiegeladenen Künstlerin zum Tragen.

Wie schon zuvor in New York City, wo sie Schauspiel und Theaterwissenschaft studierte, hat sich die in Massachusetts geborene Wahl-Berlinerin auch in Deutschland mit der Leidenschaft einer wahrhaften Überzeugungstäterin einen Namen als Entertainerin gemacht. Unvergessen sind ihre erfolgreichen Shows wie „Soul Sensation“, „White Christmas“ oder „Gayle Tufts rockt!“. Auf unzähligen Bühnen in ganz Deutschland wurde ihr lachtränentreibender Umgang mit den Absurditäten des Alltags gefeiert. In den beliebtesten TV-Shows – Johannes B. Kerner, NDR Talkshow, MDR Riverboat, Quatsch Comedy Club – war ihr unvergleichliches „Denglisch“, eine Mischung aus Englisch und Deutsch, eine erfrischende Abwechslung für Millionen von Zuschauern. Ihre Bücher und CD’s finden bei einem großen Publikum reißenden Absatz. Das mag auch an ihrem ungebrochenen ur-amerikanischen Optimismus liegen, den Thomas Hermanns treffend so auf den Punkt bringt: „Gayle verkörpert auf der Bühne immer eine sehr starke Hoffnung. Man kommt aus ihrer Show und denkt: Ja, morgen wird’s besser!“ Spätestens seit Hermanns bei der ersten Gayle-Tufts-Solo-Show in New York Regie führte, verbindet beide eine langjährige Freundschaft und erfolgreiche Zusammenarbeit. Jetzt schrieben sie gemeinsam das Buch für die Show, deren Credo Gayle Tufts so beschreibt: „Ich finde „Everybody’s Showgirl” eine sehr demokratische Berufsbeschreibung – I’m here for you! Ich bin hier für Euch! How can I help“. Und wirklich fügen sich in „Everybody’s Showgirl“ nun alle Segmente dieser multiplen Entertainerin aus Autorin, Sängerin, Moderatorin und Stand-Up Comedian zu einer ganzheitlichen Bühnenpräsenz aufs trefflichste zusammen. Sicherlich auch eine Folge der aufwendigen Vorbereitung des hochkarätig besetzten deutsch-amerikanischen Kreativ-Konsortiums.

Von der Zeitschrift Opernwelt als „beste Nachwuchschoreographin“ ausgezeichnet, hat die Amerikanerin Melissa King das Publikum schon mit Inszenierungen wie „West Side Story“, „Crazy for You“ oder auch die „Schöne und das Biest“ begeistert. Nun führt sie Regie in „Everybody’s Showgirl“ und ist darüber hinaus auch für die Choreographie verantwortlich. Mit Thomas Zaufke steuert hier ein Mann Kompositionen bei, der der Gattung Musical in den letzten Jahren mit „Babytalk“ und „Hexe Hilary geht in die Oper“ eine vollkommen neue, überraschende Tonalität gegeben hat.

Für die musikalische Leitung konnte Michael Dixon gewonnen werden, der nicht nur für „Cats“ in Hamburg, Amsterdam und Paris als Musikalischer Leiter tätig war, sondern auch in Berlin an der UdK eine Professur für Gesang im Studiengang Musical/Show hat und seit Jahren Gayles Gesangslehrer ist. Für das Bühnenbild zeichnet Walter Schwab verantwortlich, der sich weltweit, aber vor allem in Berlin durch Produktionen u.a. wie „Sweet Charity“, „Chicago“ oder „Grease“ im Theater des Westens einen Namen machen konnte. Vor allem aber ist diese Show natürlich zu 100 Prozent Gayle Tufts selbst. Als künstlerische Vorbilder bezeichnet sie Klassiker wie Bette Midlers „Divine Madness“ oder Liza Minelli‘s „Liza With A.Z.“. Und so erinnert auch „Everybody’s Showgirl“ – mehr noch als an das permanent glitzernde Las Vegas – an die große Tradition unvergesslicher Broadway-Shows: „Broadway bedeutet für mich quality entertainment! Unterhaltung mit Herz und Hirn.“

Und so ist es kein Zufall, dass Gayle Tufts, die inzwischen zu Berlin gehört wie das Brandenburger Tor oder die Siegessäule, mit „Everybody’s Showgirl“ nun in der Straße glänzt, von der sie sagt, dass: „…wenn es in Berlin eine Straße gibt, die man – auch aufgrund ihrer Geschichte – mit dem New Yorker Broadway vergleichen kann, dann ist das die Friedrichstraße.“ Einen Hauch von Broadway bringt „Everybody´s Showgirl“ nach Berlin und ist – mehr als nur (vorläufiger) Höhepunkt einer einzigartigen Entertainment-Karriere – die Kunst der Unterhaltung in selten erlebter Vollendung.

Idee/Text/Künstlerische Leitung/ Original Songtexte/ Gesang: Gayle Tufts Regie/Choreographie: Melissa King Dramaturgische Mitarbeit und Co-Autor: Thomas Hermanns Musikalische Leitung/ Dirigent/ Stimmlehrer: Prof. Michael Dixon Arrangements: Bene Aperdannier Bühnenbild/ Requisite: Walter Schwab Kostüme: Stefan Reinberger Ton/Tondesign: Daniel Selinger Licht/Lichtdesign: Sven Herze Regieassistent: Andrea Kingston Komposition und des Mini-Musicals: Thomas Zaufke Produzent: Lutz Gajewski Veranstalter: Semmel Concerts Bass: Michael Dixon Tenor: Davis/ Eric Lee Johnson Bariton: Christopher Brose/ Daniel Costello Flügel: Bene Aperdannier Schlagzeug/ Percussion: Thomas Witte/ Enno Kuck Gitarre: Johannes Feige/Jo Ambros Bass: Thomas Merkel Holzbläser: Tansie Mayer III Trompete/Flügelhorn: Skip Reinhardt Posaune: Daniel Busch/ Christian Fischer

Deutschlands beliebteste Amerikanerin brings Broadway back!

Die Bühne ist schon immer ihr zu Hause. Nun endlich, pünktlich zum 50. Geburtstag, hat sie sich neu eingerichtet. Mit einem Flügel zum lasziven Räkeln, einem großen Bühnenbild und natürlich auch einer Showtreppe! Mit großer Band, sexy Tänzern und neuen Liedern. Denn um dieser kraftvollen Naturgewalt des Live-Entertainments ihre ungezügelte, pointenreiche Entfaltung zu ermöglichen, bedarf es schon einer Show im Admiralspalast. Und die wurde ihr mit „Everybody’s Showgirl“ nun auf den Leib geschneidert. „Nach fast 20 Jahren in Deutschland, fast 30 Jahren auf der Bühne und fast 50 Jahren auf diesem Planeten würde ich „Showgirl“ als meinen Beruf bezeichnen – a Girl who does Shows“, meint Gayle Tufts. Virtuos in nahezu allen Bereichen der Unterhaltungskunst, kommen hier nun alle Qualitäten dieser außergewöhnlichen, energiegeladenen Künstlerin zum Tragen.

Wie schon zuvor in New York City, wo sie Schauspiel und Theaterwissenschaft studierte, hat sich die in Massachusetts geborene Wahl-Berlinerin auch in Deutschland mit der Leidenschaft einer wahrhaften Überzeugungstäterin einen Namen als Entertainerin gemacht. Unvergessen sind ihre erfolgreichen Shows wie „Soul Sensation“, „White Christmas“ oder „Gayle Tufts rockt!“. Auf unzähligen Bühnen in ganz Deutschland wurde ihr lachtränentreibender Umgang mit den Absurditäten des Alltags gefeiert. In den beliebtesten TV-Shows – Johannes B. Kerner, NDR Talkshow, MDR Riverboat, Quatsch Comedy Club – war ihr unvergleichliches „Denglisch“, eine Mischung aus Englisch und Deutsch, eine erfrischende Abwechslung für Millionen von Zuschauern. Ihre Bücher und CD’s finden bei einem großen Publikum reißenden Absatz. Das mag auch an ihrem ungebrochenen ur-amerikanischen Optimismus liegen, den Thomas Hermanns treffend so auf den Punkt bringt: „Gayle verkörpert auf der Bühne immer eine sehr starke Hoffnung. Man kommt aus ihrer Show und denkt: Ja, morgen wird’s besser!“ Spätestens seit Hermanns bei der ersten Gayle-Tufts-Solo-Show in New York Regie führte, verbindet beide eine langjährige Freundschaft und erfolgreiche Zusammenarbeit. Jetzt schrieben sie gemeinsam das Buch für die Show, deren Credo Gayle Tufts so beschreibt: „Ich finde „Everybody’s Showgirl” eine sehr demokratische Berufsbeschreibung – I’m here for you! Ich bin hier für Euch! How can I help“. Und wirklich fügen sich in „Everybody’s Showgirl“ nun alle Segmente dieser multiplen Entertainerin aus Autorin, Sängerin, Moderatorin und Stand-Up Comedian zu einer ganzheitlichen Bühnenpräsenz aufs trefflichste zusammen. Sicherlich auch eine Folge der aufwendigen Vorbereitung des hochkarätig besetzten deutsch-amerikanischen Kreativ-Konsortiums.

Von der Zeitschrift Opernwelt als „beste Nachwuchschoreographin“ ausgezeichnet, hat die Amerikanerin Melissa King das Publikum schon mit Inszenierungen wie „West Side Story“, „Crazy for You“ oder auch die „Schöne und das Biest“ begeistert. Nun führt sie Regie in „Everybody’s Showgirl“ und ist darüber hinaus auch für die Choreographie verantwortlich. Mit Thomas Zaufke steuert hier ein Mann Kompositionen bei, der der Gattung Musical in den letzten Jahren mit „Babytalk“ und „Hexe Hilary geht in die Oper“ eine vollkommen neue, überraschende Tonalität gegeben hat.

Für die musikalische Leitung konnte Michael Dixon gewonnen werden, der nicht nur für „Cats“ in Hamburg, Amsterdam und Paris als Musikalischer Leiter tätig war, sondern auch in Berlin an der UdK eine Professur für Gesang im Studiengang Musical/Show hat und seit Jahren Gayles Gesangslehrer ist. Für das Bühnenbild zeichnet Walter Schwab verantwortlich, der sich weltweit, aber vor allem in Berlin durch Produktionen u.a. wie „Sweet Charity“, „Chicago“ oder „Grease“ im Theater des Westens einen Namen machen konnte. Vor allem aber ist diese Show natürlich zu 100 Prozent Gayle Tufts selbst. Als künstlerische Vorbilder bezeichnet sie Klassiker wie Bette Midlers „Divine Madness“ oder Liza Minelli‘s „Liza With A.Z.“. Und so erinnert auch „Everybody’s Showgirl“ – mehr noch als an das permanent glitzernde Las Vegas – an die große Tradition unvergesslicher Broadway-Shows: „Broadway bedeutet für mich quality entertainment! Unterhaltung mit Herz und Hirn.“

Und so ist es kein Zufall, dass Gayle Tufts, die inzwischen zu Berlin gehört wie das Brandenburger Tor oder die Siegessäule, mit „Everybody’s Showgirl“ nun in der Straße glänzt, von der sie sagt, dass: „…wenn es in Berlin eine Straße gibt, die man – auch aufgrund ihrer Geschichte – mit dem New Yorker Broadway vergleichen kann, dann ist das die Friedrichstraße.“ Einen Hauch von Broadway bringt „Everybody´s Showgirl“ nach Berlin und ist – mehr als nur (vorläufiger) Höhepunkt einer einzigartigen Entertainment-Karriere – die Kunst der Unterhaltung in selten erlebter Vollendung.

Gayle Tufts rockt

Idee,Text, Gesang, Tanz: Gayle Tufts Regie: Kim Duddy, Musikalische Leitung: Bene Aperdannier, Die Band: Bass Björn Werra /Markus Runzheimer, Gitarre: Johannes Haage/Jo Ambros, Schlagzeug: Willi Witte /Steffen Hass, Flügel: Bene AperdannierBack Up Sänger/Tänzer: Steven Seale/ Daniella Foligno, Musik u.a. von: Aretha Franklin, Backstreet Boys, David Bowie, Marianne Rosenberg, Rainer Bielfeldt, Led Zeppelin, Green Day, Phil Collins, Peter Maffay und Tokio Hotel

„Gayle Tufts rockt!“ ist die Show mit richtiger Rockband. Die Show, in der Gayle Tufts das macht, was sie am besten kann: voller Energie singen und tanzen. Wobei „rockt“ nicht für eine Musikrichtung, sondern für ein Lebensgefühl steht, das rebellisch, poetisch und schön war. So passen Songs von David Bowie, Nazareth oder Led Zeppelin zusammen mit eigenen Kompositionen wie „Stadt der schwarzen Schafe“ über das eingemauerte Berlin.

An der Seite von zwei Broadway-erprobten Tänzern wirbelt die amerikanische Entertainerin in ausgefeilten Choreographien über die Bühne – zu den Rhythmen, die sie seit ihrer Kindheit elektrisiert haben. Wobei ihre Rockschublade ziemlich geräumig ist – Soulsängerin Aretha Franklin findet darin genauso ihren Platz, wie die Teenipunker Tokio Hotel und Marianne Rosenberg. Dabei wird sie unterstützt von der vierköpfigen Rock-Band unter der Leitung des DSDS Pianisten Bene Aperdannier. Und diese Band rockt wirklich, auch wenn sie eigentlich Pop spielt. Denn die Bandbreite der Songs reicht von den Backstreet Boys bis Peter Maffay, von Green Day bis The Beatles. Zwischen den Liedern gibt es genau beobachtete Alltagsgeschichten: liebenswürdig, bissig und warmherzig zugleich. Eine typische Tufts Show: energiegeladene Musik, mitreißende Songs und Comedy at its best.

Bene Aperdannier war der musikalische Leiter der Sat1 Show „Star Search“ und Pianist der 2008 Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Er ist u.a. Pianist von Joy Denalane und Til Brönner. Markus Runzheimer ist u.a. der Bassist von Bushido. Willi Witte ist u.a. der Schlagzeuger von Poems for Laila. Jo Ambros ist u.a. der Gitarrist von Freundeskreis und Helen Schneider.

„Gayle Tufts rockt!“ ist die Show mit richtiger Rockband. Die Show, in der Gayle Tufts das macht, was sie am besten kann: voller Energie singen und tanzen. Wobei „rockt“ nicht für eine Musikrichtung, sondern für ein Lebensgefühl steht, das rebellisch, poetisch und schön war. So passen Songs von David Bowie, Nazareth oder Led Zeppelin zusammen mit eigenen Kompositionen wie „Stadt der schwarzen Schafe“ über das eingemauerte Berlin.

An der Seite von zwei Broadway-erprobten Tänzern wirbelt die amerikanische Entertainerin in ausgefeilten Choreographien über die Bühne – zu den Rhythmen, die sie seit ihrer Kindheit elektrisiert haben. Wobei ihre Rockschublade ziemlich geräumig ist – Soulsängerin Aretha Franklin findet darin genauso ihren Platz, wie die Teenipunker Tokio Hotel und Marianne Rosenberg. Dabei wird sie unterstützt von der vierköpfigen Rock-Band unter der Leitung des DSDS Pianisten Bene Aperdannier. Und diese Band rockt wirklich, auch wenn sie eigentlich Pop spielt. Denn die Bandbreite der Songs reicht von den Backstreet Boys bis Peter Maffay, von Green Day bis The Beatles. Zwischen den Liedern gibt es genau beobachtete Alltagsgeschichten: liebenswürdig, bissig und warmherzig zugleich. Eine typische Tufts Show: energiegeladene Musik, mitreißende Songs und Comedy at its best.

Bene Aperdannier war der musikalische Leiter der Sat1 Show „Star Search“ und Pianist der 2008 Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Er ist u.a. Pianist von Joy Denalane und Til Brönner. Markus Runzheimer ist u.a. der Bassist von Bushido. Willi Witte ist u.a. der Schlagzeuger von Poems for Laila. Jo Ambros ist u.a. der Gitarrist von Freundeskreis und Helen Schneider.

Miss Amerika reloadet

Ein evening mit Gayle Tufts Comedy, Musik und Denglisch. Leseperformance mit Musik

MISS AMERIKA- das ist gute, witzige, hintergründige Unterhaltung, eine Performance aus Lesung und Liedern über die grotesken, komischen und schönen Seiten des Lebens einer Amerikanerin in Deutschland. Gayle Tufts, die Erfinderin des” Dinglish”, der neuen Weltsprache, ist Sängerin Schauspielerin, Autorin und Stand-up Comedian. Mehr als reine Comedy, reflektiert “Miss Amerika” auf äußerst amüsante und sympathische Weise die kulturellen Besonderheiten von Deutschland und den USA. Die soziokulturellen Mysterien, denen sich Gayle ausgesetzt sieht, reichen von der unerklärlichen modischen Vorliebe für wetterresistente Funktionskleidung bis zur Begeisterung für die Seriosität der Deutschen Nachrichtenlandschaft. In unerbittlicher Selbstanalyse ihres Traumas, aus jenem Land zu stammen, in dem George W. Bush acht Jahre regieren durfte, rückt Gayle der wachsenden Entfremdung von der Heimat zu Leibe. Freut sich aber auch grenzenlos über den neuen Präsidenten. Der Abend basiert auf dem Buch, “MISS AMERIKA”, erschienen im Gustav Kiepenheuer Verlag. Überall im Buchhandel erhä AMERIKA ist als Hörbuch im Audio Verlag erschienen und überall im Handel erhältlich.

MISS AMERIKA- das ist gute, witzige, hintergründige Unterhaltung, eine Performance aus Lesung und Liedern über die grotesken, komischen und schönen Seiten des Lebens einer Amerikanerin in Deutschland. Gayle Tufts, die Erfinderin des” Dinglish”, der neuen Weltsprache, ist Sängerin Schauspielerin, Autorin und Stand-up Comedian. Mehr als reine Comedy, reflektiert “Miss Amerika” auf äußerst amüsante und sympathische Weise die kulturellen Besonderheiten von Deutschland und den USA. Die soziokulturellen Mysterien, denen sich Gayle ausgesetzt sieht, reichen von der unerklärlichen modischen Vorliebe für wetterresistente Funktionskleidung bis zur Begeisterung für die Seriosität der Deutschen Nachrichtenlandschaft. In unerbittlicher Selbstanalyse ihres Traumas, aus jenem Land zu stammen, in dem George W. Bush acht Jahre regieren durfte, rückt Gayle der wachsenden Entfremdung von der Heimat zu Leibe. Freut sich aber auch grenzenlos über den neuen Präsidenten. Der Abend basiert auf dem Buch, “MISS AMERIKA”, erschienen im Gustav Kiepenheuer Verlag. Überall im Buchhandel erhä AMERIKA ist als Hörbuch im Audio Verlag erschienen und überall im Handel erhältlich.

Soul Sensation

Regie: Thomas Hermanns, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Donna Brown; mit Danny Costello, F. Dion Davis und The Soul Sensation Orchestra.

2003 eröffnet die „Bar jeder Vernunft“ ein etwa doppelt so großes Schwesterzelt, direkt neben dem Kanzleramt im Berliner Tiergarten. Die Macher vertrauen Gayle Tufts, als sie ihr von ihrer neuen Showidee erzählt: Ihre Biographie, erzählt als persönliches Soul-Tagebuch. Elf Musiker spielen Soul Musik und Musik für die Seele. Neben Songs von Smokey Robinson und den Supremes gibt es Lieder von Bruce Springsteen, Bert Kämpfert und Alexandra („Mein Freund, der Baum“). Zum ersten Mal übernimmt Michael Dixon, Professor an der Berliner Hochschule der Künste und Dirigent der europäischen Erstaufführung des Musicals „Cats“, die Musikalische Leitung.

Nach der Wiederwahl von George W. Bush werden die Monologe der Show immer mehr zur punktgenauen Zustandsbeschreibung eines fehlgeleiteten Landes. Sie klagt den Zustand einer Nation an, in der der Präsident einen illegalen Krieg erklärt und die TV-Nachrichten von Pharmafirmen präsentiert werden. Die Show wird im Rahmen der Sommerkonzerte 2005 von Radio 1 und im Sommer 2006 von 3sat für das Fernsehen aufgezeichnet. 2007 ist Gayle Tufts mit Soul Sensation! Hauptakt auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten.

Regie: Thomas Hermanns, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Donna Brown; mit Danny Costello, F. Dion Davis und The Soul Sensation Orchestra.

2003 eröffnet die „Bar jeder Vernunft“ ein etwa doppelt so großes Schwesterzelt, direkt neben dem Kanzleramt im Berliner Tiergarten. Die Macher vertrauen Gayle Tufts, als sie ihr von ihrer neuen Showidee erzählt: Ihre Biographie, erzählt als persönliches Soul-Tagebuch. Elf Musiker spielen Soul Musik und Musik für die Seele. Neben Songs von Smokey Robinson und den Supremes gibt es Lieder von Bruce Springsteen, Bert Kämpfert und Alexandra („Mein Freund, der Baum“). Zum ersten Mal übernimmt Michael Dixon, Professor an der Berliner Hochschule der Künste und Dirigent der europäischen Erstaufführung des Musicals „Cats“, die Musikalische Leitung.

Nach der Wiederwahl von George W. Bush werden die Monologe der Show immer mehr zur punktgenauen Zustandsbeschreibung eines fehlgeleiteten Landes. Sie klagt den Zustand einer Nation an, in der der Präsident einen illegalen Krieg erklärt und die TV-Nachrichten von Pharmafirmen präsentiert werden. Die Show wird im Rahmen der Sommerkonzerte 2005 von Radio 1 und im Sommer 2006 von 3sat für das Fernsehen aufgezeichnet. 2007 ist Gayle Tufts mit Soul Sensation! Hauptakt auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten.

Weihnachtsshows

Es ist nicht einfach, eine eigene Weihnachtsshow auf die Beine zu stellen. So eine Show ist teuer, da das Publikum viel Glamour erwartet. Die Show lässt sich aber nur zeitlich begrenzt spielen und kann nach Weihnachten auch nicht auf Tournee gehen. Doch der Faszination, die von Weihnachten ausgeht, kann eine Weihnachtsliebhaberin nur schwer widerstehen.

Schon 2002 und 2003 war Gayle Tufts die Gastgeberin der Weihnachtsrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem größten Revuetheater Europas. Ihre erste eigene Weihnachtsshow„White Christmas“ feierte im November 2005 Premiere und wurde im nächsten Jahr, leicht überarbeitet, als „White Christmas again“ wieder war ein riesiger Erolg im Tipi am Kanzleramt und brach dort alle Rekorde. Im Dezember 2005 zeichnete der RBB die Show für das Radio auf. Dieser Mitschnitt wurde 2006 vom Audio Verlag als „White Christmas“ veröffentlicht. Im Dezember 2006 zeichnete der RBB die Show für das Fernsehen auf und veröffentlichte die komplette Show 2008 – mit viel Bonusmaterial – auf DVD.

Gayle Tufts ließ das Thema nicht los. Sie schrieb ein Buch über ihre Erfahrungen mit Weihnachten und ihrer eigenen Weihnachtsshow. „Weihnacht at Tiffany`s“ würde 2007 im Gustav Kiepenheuer Verlag veröffentlicht und ist überall im Buchhandel erhältlich.Parallel dazu erarbeitete sie die gleichnamige Soloshow, mit der sie seit dem jedes Jahr durch Deutschland tourt. Amerikanische Weihnacht ohne Kitsch? Das gibt es doch gar nicht! Gayle Tufts weiß alles über Weihnachten und erzählt es hinreißend komisch, genau und stimmgewaltig.

Weihnachten beginnt für sie mit dem ersten Lebkuchenherz bei Schlecker auf Rügen, Ende August und hört noch lange nicht mit den Killer -Zimtsternen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf: „Weihnachten war von Anfang an theatralisch: Marias Begegnung mit dem heiligen Geist und die jungfräuliche Empfängnis? Bitte. traditionelle Deutsche Weihnacht ist opernhaft – schwer und feierlich, voller Samt , Weihrauch und Rotwein. Die Amerikanische dagegen ist ein Musical – bunt und euphorisch and voller peppiger Lieder. Wir sind Cole Porter, ihr seit Richard Wagner. Aber das Licht ist immer der Star, denn Weihnachten ist auch die Zeit der Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres, und der Moment wenn das Licht zurückkehrt. Von Massachusetts bis Schöneberg, vom Erzgebirge bis Hoboken, New Jersey – Licht aus! Spot an! It’s Christmas!“

2017 fragte das Theater am Kurfürstendamm, ob Gayle Tufts als letzte Künstlerin in diesem legendären Theater auftreten möchte. Das Haus wurde 2018 abgerissen.

Sie musste Zusagen und kreierte die neue Weihnachtsshow Very Christmas. Die Show war so erfolgreich, dass sie 2018 in der neuen Spielstätte, dem Schillertheater, wieder auf den Spielplan kam.

Gayle Tufts präsentierte ihr glamoureuses Weihnachtsgeschenk zum ersten Mal im Schillertheater. Very Christmas bringt wieder strahlendes Licht in die dunkle Jahreszeit und begründet damit eine neue Berliner Weihnachtstradition. Die Revue der bekanntesten in Deutschland lebenden Amerikanerin ist die charmanteste und witzigste Einstimmung auf das Fest seit langem. Ein Fest voller Glanz und Gaststars, rieselndem Schnee, tanzenden Weihnachtsbäumen und einem beglückendem Holiday-Soundtrack für die harmoniebedürftige Welt.

In ihrem bezaubernden Entertainment-Fest präsentiert Gayle Tufts mit ihrer Band und ihren Sängern die großen Songs des American Christmas- Songbooks – „Sleigh Ride“, „Santa Claus is coming to Town“, „White Christmas“ . Aber auch die deutschen Klassiker, wie „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Stille Nacht“. Das alles sehr überzeugend gemischt mit neuen Originalkompositionen und dem hippsten Krippenspiel aller Zeiten.

2005 Premiere: TIPI, Berlin, Regie: Gayle Tufts, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Thomas Zaufke., Kostüme: Stefan Reinberger. Mit Marysol Ximenez-Carillo, Christiane Heinke, F. Dion Davis, Danny Costello und The Jingletones.

2006 Premiere: TIPI, Berlin, Regie Gayle Tufts, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Thomas Zaufke, Kostüme: Stefan Reinberger. Mit Marysol Ximenez-Carillo, Christiane Heinke, F. Dion Davis/ Benjamin Eberling, Danny Costello und The Jingletones.

Leseperformance mit Musik 2007 Premiere, Frankfurter Buchmesse. Soloshow.

2017 Premiere, Theater am Kurfürstendamm, Berlin. Regie: Angelika Howland, musikalische Leitung: Marian Lux, Lichtdesign: Henning Schletter, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Janna Skroblin und Ira Hausmann, Choreographie: Carl Richardson, Ton: Jörg Surrey. Mit: Marian Lux: Arrangements, Originalkompositionen, Flügel, Christop Grahl: Percussion, Thomas Koch: Bass, und den Darstellern: Nini Stadlmann , Carl Richarson und Michael Dixon.

2018 Wiederaufnahme in der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater, Berlin. Regie: Angelika Howland, musikalische Leitung: Marian Lux, Lichtdesign: Henning Schletter, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Janna Skroblin und Ira Hausmann, Choreographie: Carl Richardson, Ton: Jörg Surrey. Mit: Marian Lux: Arrangements, Originalkompositionen, Flügel, Christop Grahl: Percussion, Thomas Koch: Bass, und den Darstellern: Nini Stadlmann , Hector Mitchel Turner und Michael Dixon.

Es ist nicht einfach, eine eigene Weihnachtsshow auf die Beine zu stellen. So eine Show ist teuer, da das Publikum viel Glamour erwartet. Die Show lässt sich aber nur zeitlich begrenzt spielen und kann nach Weihnachten auch nicht auf Tournee gehen. Doch der Faszination, die von Weihnachten ausgeht, kann eine Weihnachtsliebhaberin nur schwer widerstehen.

Schon 2002 und 2003 war Gayle Tufts die Gastgeberin der Weihnachtsrevue des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem größten Revuetheater Europas. Ihre erste eigene Weihnachtsshow„White Christmas“ feierte im November 2005 Premiere und wurde im nächsten Jahr, leicht überarbeitet, als „White Christmas again“ wieder war ein riesiger Erolg im Tipi am Kanzleramt und brach dort alle Rekorde. Im Dezember 2005 zeichnete der RBB die Show für das Radio auf. Dieser Mitschnitt wurde 2006 vom Audio Verlag als „White Christmas“ veröffentlicht. Im Dezember 2006 zeichnete der RBB die Show für das Fernsehen auf und veröffentlichte die komplette Show 2008 – mit viel Bonusmaterial – auf DVD.

Gayle Tufts ließ das Thema nicht los. Sie schrieb ein Buch über ihre Erfahrungen mit Weihnachten und ihrer eigenen Weihnachtsshow. „Weihnacht at Tiffany`s“ würde 2007 im Gustav Kiepenheuer Verlag veröffentlicht und ist überall im Buchhandel erhältlich.Parallel dazu erarbeitete sie die gleichnamige Soloshow, mit der sie seit dem jedes Jahr durch Deutschland tourt. Amerikanische Weihnacht ohne Kitsch? Das gibt es doch gar nicht! Gayle Tufts weiß alles über Weihnachten und erzählt es hinreißend komisch, genau und stimmgewaltig.

Weihnachten beginnt für sie mit dem ersten Lebkuchenherz bei Schlecker auf Rügen, Ende August und hört noch lange nicht mit den Killer -Zimtsternen am zweiten Weihnachtsfeiertag auf: „Weihnachten war von Anfang an theatralisch: Marias Begegnung mit dem heiligen Geist und die jungfräuliche Empfängnis? Bitte. traditionelle Deutsche Weihnacht ist opernhaft – schwer und feierlich, voller Samt , Weihrauch und Rotwein. Die Amerikanische dagegen ist ein Musical – bunt und euphorisch and voller peppiger Lieder. Wir sind Cole Porter, ihr seit Richard Wagner. Aber das Licht ist immer der Star, denn Weihnachten ist auch die Zeit der Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres, und der Moment wenn das Licht zurückkehrt. Von Massachusetts bis Schöneberg, vom Erzgebirge bis Hoboken, New Jersey – Licht aus! Spot an! It’s Christmas!“

2017 fragte das Theater am Kurfürstendamm, ob Gayle Tufts als letzte Künstlerin in diesem legendären Theater auftreten möchte. Das Haus wurde 2018 abgerissen.

Sie musste Zusagen und kreierte die neue Weihnachtsshow Very Christmas. Die Show war so erfolgreich, dass sie 2018 in der neuen Spielstätte, dem Schillertheater, wieder auf den Spielplan kam.

Gayle Tufts präsentierte ihr glamoureuses Weihnachtsgeschenk zum ersten Mal im Schillertheater. Very Christmas bringt wieder strahlendes Licht in die dunkle Jahreszeit und begründet damit eine neue Berliner Weihnachtstradition. Die Revue der bekanntesten in Deutschland lebenden Amerikanerin ist die charmanteste und witzigste Einstimmung auf das Fest seit langem. Ein Fest voller Glanz und Gaststars, rieselndem Schnee, tanzenden Weihnachtsbäumen und einem beglückendem Holiday-Soundtrack für die harmoniebedürftige Welt.

In ihrem bezaubernden Entertainment-Fest präsentiert Gayle Tufts mit ihrer Band und ihren Sängern die großen Songs des American Christmas- Songbooks – „Sleigh Ride“, „Santa Claus is coming to Town“, „White Christmas“ . Aber auch die deutschen Klassiker, wie „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Stille Nacht“. Das alles sehr überzeugend gemischt mit neuen Originalkompositionen und dem hippsten Krippenspiel aller Zeiten.

2005 Premiere: TIPI, Berlin, Regie: Gayle Tufts, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Thomas Zaufke., Kostüme: Stefan Reinberger. Mit Marysol Ximenez-Carillo, Christiane Heinke, F. Dion Davis, Danny Costello und The Jingletones.

2006 Premiere: TIPI, Berlin, Regie Gayle Tufts, musikalische Leitung: Michael Dixon; Arrangements: Thomas Zaufke, Kostüme: Stefan Reinberger. Mit Marysol Ximenez-Carillo, Christiane Heinke, F. Dion Davis/ Benjamin Eberling, Danny Costello und The Jingletones.

Leseperformance mit Musik 2007 Premiere, Frankfurter Buchmesse. Soloshow.

2017 Premiere, Theater am Kurfürstendamm, Berlin. Regie: Angelika Howland, musikalische Leitung: Marian Lux, Lichtdesign: Henning Schletter, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Janna Skroblin und Ira Hausmann, Choreographie: Carl Richardson, Ton: Jörg Surrey. Mit: Marian Lux: Arrangements, Originalkompositionen, Flügel, Christop Grahl: Percussion, Thomas Koch: Bass, und den Darstellern: Nini Stadlmann , Carl Richarson und Michael Dixon.

2018 Wiederaufnahme in der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater, Berlin. Regie: Angelika Howland, musikalische Leitung: Marian Lux, Lichtdesign: Henning Schletter, Kostüme: Stefan Reinberger, Bühnenbild: Janna Skroblin und Ira Hausmann, Choreographie: Carl Richardson, Ton: Jörg Surrey. Mit: Marian Lux: Arrangements, Originalkompositionen, Flügel, Christop Grahl: Percussion, Thomas Koch: Bass, und den Darstellern: Nini Stadlmann , Hector Mitchel Turner und Michael Dixon.

Bar jeder Vernunft Trilogie

In den 90er Jahren definiert die Berliner „Bar jeder Vernunft“ ein ganzes Genre neu und wird zum entscheidenden Ort für den Kleinkunstbereich in Deutschland. Wer hier spielt hat es geschafft. Der Druck ist gewaltig, als die „Bar“ Gayle Tufts anbietet, mit einer neuen Show, das Haus den ganzen März 1998 zu bespielen. Sie setzt alles auf eine Karte, überzeugt Donna Karen die Kostüme zu sponsern und engagiert sogar zwei Tänzer für die „Las-Vegas-Dreamsequenz“ am Ende der Show. Auch, wenn das Geld nur für eine Mini-Showtreppe mit drei Stufen reicht – die Gayle eben mehrmals runtergeht – sie will es allen zeigen, sie will die „Big Show“. Die Pressearbeiter der „Bar“ machen – wie immer – eine phantastische Arbeit. Am Abend der Premiere steht sogar ein Ü-Wagen von Radio 1 vor dem Zelt und berichtet live von der Uraufführung. Wortwörtlich über Nacht wird aus der Off-Theater-Künstlerin, der neue Shootingstar der Stadt. Am nächsten Tag klingelt das Kassen-Telefon ununterbrochen. Innerhalb von 24 Stunden sind alle Tickets Verkauft. Die Berliner Programmzeitschrift TIP nimmt Gayle Tufts auf den Titel („Der unaufhaltsame Aufstieg der Grooving Gayle“), BMG möchte die CD zur Show veröffentlichen, die Berliner Zeitung verleiht ihr den Kritikerpreis. Als am Montag der kommenden Woche „Der Spiegel“ eine Kritik über die Show veröffentlicht- („Wie hier amerikanischer Witz auf deutschen Tiefsinn trifft ist Realsatire der Sonderklasse. So ist das: Da muss eine Amerikanerin zur Deutschen werden, um die deutschen Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Zeit, eine längst vergessene Sechziger-Jahre Parole zu neuen Ehren zu bringen – schafft zwei, drei, viele Gayle Tufts“) – melden sich die Theater aus ganz Deutschlang und die Fernsehsender. Innerhalb kurzer Zeit ist sie u.a. Gast bei „Boulevard Bio“, „“ und „Zimmer frei“ .

1998 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

1999 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

2001 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

Die „Bar jeder Vernunft“ wir zum Berliner Stammhaus. Die Spielzeiten werden immer länger. Bis zu acht Wochen en suite füllt Gayle Tufts das Haus. Auch werden die Shows immer aufwändiger: Es gibt richtige Bühnenbilder – bei „MISS AMERIKA ist die gesamte Bühne weiß verkleidet – und es gibt immer mehr Gaststars – Back Up Sänger und Tänzer. Bei „MISS AMERIKA“ ist u.a. Ingrid Arthur dabei: heute Back Up Sängerin bei James Last und eine der „Weather Girls“. Bei „The wahre Wahrheit“ zum ersten Mal Daniel Costello. Gayle Tufts möchte mehr und neue Erfahrungen sammeln. Sie lässt sich von neuen Musikformen inspirieren und sucht neue Herausforderungen. 2002 und 2003 moderiert sie die Weihnachtsshow des Friedrichstadtpalastes – dem größten Revuetheater Europas. Dessen Bühne ist so groß wie zwei Fußballfelder, es gibt ein 40-Musiker Orchester und jeweils 35 x sitzen 2000 Menschen im Publikum. Sie spielt – neben Dirk Bach und Ralph Morgenstern – eine Rolle im Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Das Konzept Stimme + Klavier scheint ihr ausgereizt. 2003 trennen sich Gayle Tufts und Rainer Bielfeldt in aller Freundschaft – nach neun sehr erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit.

In den 90er Jahren definiert die Berliner „Bar jeder Vernunft“ ein ganzes Genre neu und wird zum entscheidenden Ort für den Kleinkunstbereich in Deutschland. Wer hier spielt hat es geschafft. Der Druck ist gewaltig, als die „Bar“ Gayle Tufts anbietet, mit einer neuen Show, das Haus den ganzen März 1998 zu bespielen. Sie setzt alles auf eine Karte, überzeugt Donna Karen die Kostüme zu sponsern und engagiert sogar zwei Tänzer für die „Las-Vegas-Dreamsequenz“ am Ende der Show. Auch, wenn das Geld nur für eine Mini-Showtreppe mit drei Stufen reicht – die Gayle eben mehrmals runtergeht – sie will es allen zeigen, sie will die „Big Show“. Die Pressearbeiter der „Bar“ machen – wie immer – eine phantastische Arbeit. Am Abend der Premiere steht sogar ein Ü-Wagen von Radio 1 vor dem Zelt und berichtet live von der Uraufführung. Wortwörtlich über Nacht wird aus der Off-Theater-Künstlerin, der neue Shootingstar der Stadt. Am nächsten Tag klingelt das Kassen-Telefon ununterbrochen. Innerhalb von 24 Stunden sind alle Tickets Verkauft. Die Berliner Programmzeitschrift TIP nimmt Gayle Tufts auf den Titel („Der unaufhaltsame Aufstieg der Grooving Gayle“), BMG möchte die CD zur Show veröffentlichen, die Berliner Zeitung verleiht ihr den Kritikerpreis. Als am Montag der kommenden Woche „Der Spiegel“ eine Kritik über die Show veröffentlicht- („Wie hier amerikanischer Witz auf deutschen Tiefsinn trifft ist Realsatire der Sonderklasse. So ist das: Da muss eine Amerikanerin zur Deutschen werden, um die deutschen Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Zeit, eine längst vergessene Sechziger-Jahre Parole zu neuen Ehren zu bringen – schafft zwei, drei, viele Gayle Tufts“) – melden sich die Theater aus ganz Deutschlang und die Fernsehsender. Innerhalb kurzer Zeit ist sie u.a. Gast bei „Boulevard Bio“, „“ und „Zimmer frei“ .

1998 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

1999 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

2001 Premiere: Bar jeder Vernunft, Berlin, mit Rainer Bielfeldt, Regie: Thomas Hermanns

Die „Bar jeder Vernunft“ wir zum Berliner Stammhaus. Die Spielzeiten werden immer länger. Bis zu acht Wochen en suite füllt Gayle Tufts das Haus. Auch werden die Shows immer aufwändiger: Es gibt richtige Bühnenbilder – bei „MISS AMERIKA ist die gesamte Bühne weiß verkleidet – und es gibt immer mehr Gaststars – Back Up Sänger und Tänzer. Bei „MISS AMERIKA“ ist u.a. Ingrid Arthur dabei: heute Back Up Sängerin bei James Last und eine der „Weather Girls“. Bei „The wahre Wahrheit“ zum ersten Mal Daniel Costello. Gayle Tufts möchte mehr und neue Erfahrungen sammeln. Sie lässt sich von neuen Musikformen inspirieren und sucht neue Herausforderungen. 2002 und 2003 moderiert sie die Weihnachtsshow des Friedrichstadtpalastes – dem größten Revuetheater Europas. Dessen Bühne ist so groß wie zwei Fußballfelder, es gibt ein 40-Musiker Orchester und jeweils 35 x sitzen 2000 Menschen im Publikum. Sie spielt – neben Dirk Bach und Ralph Morgenstern – eine Rolle im Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Das Konzept Stimme + Klavier scheint ihr ausgereizt. 2003 trennen sich Gayle Tufts und Rainer Bielfeldt in aller Freundschaft – nach neun sehr erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit.

Berlin Beginnings

1991 zieht Gayle Tufts fest nach Berlin, um für zwei Jahre mit der Tanzfabrik Berlin zu arbeiten. Sie tanzt, singt, führt Regie und gibt Unterricht. In der Tanzfabrik lernt sie ihren ersten deutschen Pianisten kennen: Otto Schönthaler. Die West-Berliner Off-Theater-Szene bietet viele Möglichkeiten. Tufts mietet für ihren ersten Berliner Soloabend das Theater „Friends of Italien Opera“ für 75 Mark am Abend. Auf einem Benefiz in Hamburg, Anfang der 90er, erlebt sie zum ersten Mal Rainer Bielfeldt. Ihr ist sofort klar, dass sie mit ihm zusammen arbeiten möchte. Doch erst Monate später ergibt sich die Gelegenheit, als Matthias Frings beide einlädt, auf einem AIDS-Benefiz in Düsseldorf aufzutreten. Beide haben noch nie zusammen gespielt und wollen vor dem Auftritt drei Lieder einstudieren. Da genau an diesem Tag die Alliierten Berlin verlassen, verpasst Tufts ihren Flug und kommt erst zum Auftritt in Düsseldorf an. Ohne eine gemeinsame Probe wird der Auftritt ein großer Erfolg. „Das Dreamteam des deutschen Entertainments“ – so der TIP – ist geboren. Die Texterin Gayle Tufts hat ihren Komponisten gefunden. Rainer Bielfeldt zieht nach Berlin, wo alle Premieren stattfinden. Die Theater werden größer. Nach der Premiere von Berlin Suite III im Foyer des Halleschen Ufer – der ehemaligen Schaubühne – bietet die Leitung des Hauses Tufts den großen Saal an. Mit „A Foreign Affair“ bricht sie sogar den Zuschauerrekord des Hauses.

Die Abende von Gayle Tufts sind – unter anderem – dafür berühmt, dass sie nie aufhören. Sie gibt musikalische Zugabe um Zugabe. Am Abend der CD-Aufnahme dauert der Abend über eine Stunden länger. Nur sehr wenige dieser Lieder sind bisher veröffentlicht (auf der CD „The Big Show).

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt

Premiere: Stükke Theater, Berlin, mit Rainer Bielfeldt

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt.

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt.

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt. Regie: Thomas Hermanns.

1991 zieht Gayle Tufts fest nach Berlin, um für zwei Jahre mit der Tanzfabrik Berlin zu arbeiten. Sie tanzt, singt, führt Regie und gibt Unterricht. In der Tanzfabrik lernt sie ihren ersten deutschen Pianisten kennen: Otto Schönthaler. Die West-Berliner Off-Theater-Szene bietet viele Möglichkeiten. Tufts mietet für ihren ersten Berliner Soloabend das Theater „Friends of Italien Opera“ für 75 Mark am Abend. Auf einem Benefiz in Hamburg, Anfang der 90er, erlebt sie zum ersten Mal Rainer Bielfeldt. Ihr ist sofort klar, dass sie mit ihm zusammen arbeiten möchte. Doch erst Monate später ergibt sich die Gelegenheit, als Matthias Frings beide einlädt, auf einem AIDS-Benefiz in Düsseldorf aufzutreten. Beide haben noch nie zusammen gespielt und wollen vor dem Auftritt drei Lieder einstudieren. Da genau an diesem Tag die Alliierten Berlin verlassen, verpasst Tufts ihren Flug und kommt erst zum Auftritt in Düsseldorf an. Ohne eine gemeinsame Probe wird der Auftritt ein großer Erfolg. „Das Dreamteam des deutschen Entertainments“ – so der TIP – ist geboren. Die Texterin Gayle Tufts hat ihren Komponisten gefunden. Rainer Bielfeldt zieht nach Berlin, wo alle Premieren stattfinden. Die Theater werden größer. Nach der Premiere von Berlin Suite III im Foyer des Halleschen Ufer – der ehemaligen Schaubühne – bietet die Leitung des Hauses Tufts den großen Saal an. Mit „A Foreign Affair“ bricht sie sogar den Zuschauerrekord des Hauses.

Die Abende von Gayle Tufts sind – unter anderem – dafür berühmt, dass sie nie aufhören. Sie gibt musikalische Zugabe um Zugabe. Am Abend der CD-Aufnahme dauert der Abend über eine Stunden länger. Nur sehr wenige dieser Lieder sind bisher veröffentlicht (auf der CD „The Big Show).

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt

Premiere: Stükke Theater, Berlin, mit Rainer Bielfeldt

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt.

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt.

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt. Regie: Thomas Hermanns.

NEW YORK 1978 -1990

1978 kommt Gayle Tufts nach New York um am Experimental Theatre Wing der New York University Schauspiel und Theaterwissenschaften zu studieren. Die Ausbildung ist sehr umfassend. Sie hat Schauspielunterricht, lernt Tanzen und Singen. Sie lernt, wie man die Technik für ein Theaterstück einrichtet und wie man eine Show produziert. Nach ihrer Ausbildung ist sie bis 1990 Mitglied diverser Theater-/Tanz- und Performance –Companys. Sie hat sogar ihre eigene Folk-Punk Band “The House of Pork”. Tufts arbeitet u.a. mit den Regisseurinnen Anne Bogart und Yoshiko Chuma, den Schriftstellern Nicky Silver und Ain Gordon, dem Choreograf David Gordon und dem Komponisten Phillip Glass zusammen.

Mit der Tanz-Company „School of Hard Knocks“ tourt sie weltweit und kommt so 1984 zum ersten Mal nach Berlin. Eine weitere Station dieser Tour ist München, wo sie den Studenten Thomas Hermanns kennen lernt. Er wird für ihre erste Bühnenshow und 5 weitere Soloabende Regie führen. Anfang der 80er lernt sie in New York den Autoren und späteren „Liebe Sünde“ Moderator Matthias Frings kennen. Jahre später wird er ihr den ersten TV- Job in Deutschland geben. Dieses erste Treffen beschreibt Frings auch in seinem Buch „Der letzte Kommunist“ dieser Zeit entstehen folgende Soloabende:

ON THE ROCKS 1986 BOHEMIAN RHAPSODY 1987 THE WOMAN AND HER MUSIC 1989

Dance Theater Workshop and La Mama, New York, Musikalische Leitung: Tom Judson

Premiere: Theater am Halleschen Ufer, Berlin, mit Rainer Bielfeldt

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Dance Theater Workshop and La Mama, New York, Musikalische Leitung: Tom Judson

Gayle Tufts: „Es gibt zwei parallele Universen in den USA“

Die US-deutsche Entertainerin Gayle Tufts ist nicht überrascht von Donald Trumps Reaktion auf das US-Wahlergebnis. Er sei schließlich ein Reality-TV-Star.

Die Entertainerin Gayle Tufts bei einem Auftritt in Berlin

Gayle Tufts: Ein großes Gefühl der Enttäuschung, dass es keine blaue Welle war. Besonders in einem Moment, in dem es über 225.000 COVID-Tote, 17 Millionen Arbeitslose, 28 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung gibt. Ich kann das nicht verstehen…. Sie sehen die Spaltung des Landes; es gibt zwei parallele Universen, die in den „Gespaltenen Staaten“ von Amerika existieren, und was der eine glaubt, glaubt der andere nicht. Und ich kann einfach nicht glauben, dass die Entscheidung so knapp wird.

Ha! Ich glaube, ich höre es in Ihrer Stimme – ich höre es in jedermanns Stimme – „natürlich wussten wir, dass das passieren würde“. Außerdem: 2020, hören Sie mir auf! Eine schlechte Nachricht nach der anderen. Ich hatte einen kleinen Hoffnungsschimmer. Ich ging um ein Uhr ins Bett, und als ich um vier Uhr aufwachte, war es ein bisschen wie am Weihnachtsmorgen. Ich dachte: „Wer weiß, vielleicht gibt es doch noch Gutes in der Welt; vielleicht wird sich jetzt alles ändern. Aber nein. Es wird so sein, wie es das ganze Jahr lang war, nach dem Motto: „Was erwartest du?“

Auch in ihrem aktuellen Buch verwendet Gayle Tufts gerne „Denglisch“, eine Kombination aus Deutsch und Englisch

Vielleicht nicht in der Politik, aber im echten Leben. Zum Glück habe ich sehr lustige Freunde, und ich habe bereits drei Nachrichten erhalten, in denen ich gefragt wurde, ob ich ein zusätzliches Schlafzimmer hätte… Die Leute wollen hierher ziehen. Wegen des Teil-Lockdowns kann ich gerade nicht auftreten, also könnte ich einfach ein Bed and Breakfast für gefrustete Amerikaner eröffnen!

Ein anderer Freund googelte die Worte „wie“ und „kann“, und die ersten Treffer waren: „Wie kann ich nach Kanada auswandern?“ und „Kann ich nach Europa ziehen?“. Ich in froh, dass meine Freunde zumindest ein bisschen was Lustiges an dieser Lage finden.

Und es ist noch nicht vorbei. It ain’t over till it’s over, wie wir sagen. Wir wussten, dass es knifflig werden würde. Trump hat das von Anfang an gesagt. Schauen Sie sich an, was er mit dem Obersten Gerichtshof gemacht hat. Und er sagte, er würde bis vor das höchste Gericht gehen, um die Entscheidung anzufechten, falls er nicht gewinnt. Natürlich wird er das tun, er ist ein Reality-TV-Star, er will gewinnen! Das ist politisch gesehen nicht wirklich wichtig, er muss gewinnen. Das überrascht mich also nicht.

Ich bin nur vollkommen überrascht, dass es ein dermaßen enges Kopf-an-Kopf-Rennen wird. Und Themen, die mir am Herzen liegen… vielleicht lebe ich schon zu lange in Europa, aber niemand spricht über den Klimawandel, nur sehr wenige Leute reden über COVID. Und das, wo seine COVID-Reaktion so katastrophal ist. Ist das den Wählern egal?

Demonstrantinnen protestieren als „Handmaids“ (nach einer TV-Dystopie) verkleidet gegen die Wahl der konservativen Richterin Amy Coney Barrett in den Supreme Court

Es ist für mich auch sehr beunruhigend zu sehen, dass die großen Wahlthemen – etwa das Recht der Frauen auf Schwangerschaftsabbrüche, oder das, was gerade im Obersten Gerichtshof passiert ist – nicht bei allen ganz oben stehen. Hauptsache, die Steuern werden gesenkt, ich muss nicht so viel Geld bezahlen und habe einen Job. Ich verstehe das, ich verstehe den Wunsch nach Arbeit – ich bin im Moment arbeitslos. Aber trotzdem verstehe ich den Personenkult nicht, ich verstehe den Hass nicht, ich verstehe die Spaltung nicht. Und ich kann nicht verstehen, dass die Leute das unterstützen. 

Ich bin so froh, deutsche Staatsbürgerin zu sein! Ich sage schon seit Monaten: Ich bin sehr, sehr glücklich, in einem Land zu leben, das von einer Wissenschaftlerin und nicht von einem Reality-TV-Star regiert wird.

Gayle Tufts moderiert den Deutschen Synchronpreis 2019

Berlin, den 07. Mai 2019 – Wenn am 23. Mai 2019 im Tipi am Kanzleramt in Berlin der Deutschen Synchronpreis 2019 vom Synchronverband e.V. – Die Gilde verliehen wird, können sich die prominenten Gästen aus Kultur, Politik und der Synchronbranche auf einen unterhaltsamen Abend freuen. Denn die Moderation der Preisverleihung wird die Entertainerin Gayle Tufts übernehmen.

Die gebürtige Amerikanerin ist selbst Fan deutscher Synchronarbeit. „Ich liebe dänische Serien, verstehe die Sprache aber überhaupt nicht. Deshalb bin ich sehr dankbar für die tollen deutsch synchronisierten Versionen von Kommissarin Lund, Borgen, Die Erbschaft, Die Brücke oder Follow the Money“, sagt sie. Eine gute Synchronfassung könne ihrer Meinung nach außerdem maßgeblich zum Erfolg eines Formats beitragen: „Als englische Muttersprachlerin schaue ich englische Serien im Original. Bis auf eine Ausnahme: Ally McBeal! Als ich zum ersten Mal die viel zu hohe Baby-Stimme von Calista Flockhart hörte, war ich schockiert. Auf Deutsch klingt sie viel sonorer und ernstzunehmender. Daniela Hoffmann hat eine ganz neue, viel stärkere Figur kreiert. Ich denke, auch darum war die Serie in Deutschland so ein Hit.“

Gayle Tufts gilt laut „Stern“ als die „bekannteste in Deutschland lebende Amerikanerin”. Sie ist Autorin, Sängerin und Performerin mit enormer Bühnenpräsenz, die sich in vielen Genres zuhause fühlt. Gayle Tufts gilt laut „Stern“ als die „bekannteste in Deutschland lebende Amerikanerin”. Sie ist Autorin, Sängerin und Performerin mit enormer Bühnenpräsenz, die sich in vielen Genres zuhause fühlt. Neben ihrer Tätigkeit auf der Bühne arbeitet sie immer wieder für Radio und Fernsehen, und schreibt Bücher und Artikel für diverse Zeitschriften. Obwohl sie seit Anfang der 90er fest in Deutschland lebt, kann sie nach wie vor eine Außenansicht einnehmen und bezieht immer ihre internationalen – Bühnen – Erfahrungen mit ein.

Über die Preisträger des Deutschen Synchronpreis 2019 entscheidet eine unabhängige Jury, bestehend aus einem Filmkritiker, einem Redakteur, sowie Vertretern der Synchronbranche aus den Bereichen Übersetzung, Dialogbuch, Synchronregie, Audio-Schnitt, Ton, Aufnahmeleitung und Abend der Verleihung werden aus jeweils drei Nominierten der unten stehenden Kategorien die Gewinner geehrt.

KinoBeste KomödieBestes DramaBester Animationsfilm

SerieBeste ComedyserieBeste DramaserieBeste Animationsserie

Zudem wird ein Sonderpreis für besondere Leistungen im Synchron verliehen.

Der Synchronverband e.V. – Die Gilde wurde im Juni 2011 in Berlin gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam die Interessen aller Synchronschaffenden zu vertreten. Ziel des Verbands, zu dem sowohl Freiberufler als auch Synchronstudios gehören, ist der Erhalt qualitativ hochwertiger Synchronisationen. Darüber hinaus setzt er sich für wirtschaftliche und technische Belange der Synchronbranche ein. Nach der Einführung eines für Mitglieder verbindlichen Kodex, der Qualitätsstandards für alle Bereiche der Synchronproduktion festlegt, sowie der Entwicklung des Gütesiegels, ist der Deutsche Synchronpreis 2019 ein folgerichtiger Schritt, um den hohen Qualitätsstandard in Deutschland in den Fokus zu stellen.

Hauptsponsor des Deutschen Synchronpreis 2019 ist GeloRevoice. Weitere Sponsoren sind Curry 36, lindbaum – digitalize business, Klukas Concent Versicherungsmakler GmbH, die TSE AG, Sepehr Dad Caviar sowie Eurotape.

Gayle Tufts: American Woman

Als Erfinderin des „Denglish“ gehört Gayle Tufts seit vielen Jahren zur deutschen Kleinkunstszene. Geboren und aufgewachsen in den USA und seit Anfang der 1990er-Jahre wohnhaft in Berlin, hält sie uns auf entwaffnende Weise immer wieder den Spiegel vor. Angesichts dessen, was seit einiger Zeit aber in ihrem Herkunftsland geschieht, ist es nur folgerichtig, dass sie mittlerweile auch den Blick der deutsch sozialisierten Amerikanerin über den Atlantik richtet. Ihr neues Programm, „How I lost my Heimat and found my Zuhause“, das auch als Buch erschien, ist eine musikalische Lesung. -da

Comedian Gayle Tufts – „Trump missbraucht den 4. Juli“

Zum US-Nationalfeiertag geht Gayle Tufts mit dem US-Präsidenten hart ins Gericht. Trump würde die Entertainerin am liebsten eine lange Kneipp-Kur in Europa verpassen.

Wie feiern Sie den amerikanischen Nationalfeiertag, den berühmten „4th of July“?

Gayle Tufts: Ich bin auf Kreta – zusammen mit einem britischen Paar. Die können das Wort Brexit nicht mehr hören, so wie ich allergisch auf Trump reagiere. Wir haben abgemacht, nicht über Politik zu sprechen. Stattdessen mache ich einen Kartoffelsalat und ein richtiges amerikanisches Barbecue und Hotdogs.

Warum sind Sie nicht in Berlin – auf dem Empfang der amerikanischen Botschaft?

Tufts: Seit der Trump-Mann Richard Grenell US-Botschafter ist, bin ich von der Gästeliste gestrichen. Wahrscheinlich kritisiere ich Trump zu sehr. Dabei habe ich alle US-Präsidenten kritisiert, auch George W. Bush. Trotzdem war ich immer in die US-Botschaft eingeladen.

Tufts: Nein, ich sehe es eher als Kompliment und als Auszeichnung. Das muss man doch erst mal schaffen, Persona non grata zu werden.

Gayle Tufts Premiere “Let it Show” verzaubert das TIPI

Ich möchte eigentlich nicht zu viel spoilern .. denn es sind gerade die feinen Überraschungen die “Let it Show” zu bezaubernd machen. Choreografie und Gesang runden den Abend perfekt ab. Wer dieses schnucklige Programm mit ein paar kulinarischen Leckereien genießen will der sollte sich seine Arbeitskollegen schnappen und schnell noch die Weihnachtsfeier umlegen… wer braucht schon diese bekloppten Pseudo Bowling Weihnachtsfeiern oder das Möchtegern soziale Engagement, das nur zu Weihnachten ausgepackt wird, um das Gewissen zu beruhigen – obwohl man auch sagen kann… BESSER ALS GARNICHT – und das als wenn es die anderen 51 Wochen im Jahr kein Elend und Hunger – und vor allem Kälte in der Stadt gibt. Gayle erinnert auch an jene die sie auf ihrer Reise verloren hat… jene die durch HIV / AIDS aus dieser bunten Welt gerissen wurden. Während der kleine Kloß im Hals deutlich anwuchs und der kam nicht vom vielen Käse den ich gegessen habe… switchte Frl. Tufts auch schon wieder und nahm uns mit in die Popwelt von Madonna. Ach es war einfach herrlich und bekommt von mir das Prädikat: Erste REIHE im TIPI am Kanzleramt reservieren und zwar ZACK ZACK.

Bemerkenswert waren auch unsere Tischnachbarn – die ich abschließend unbedingt noch erwähnen muß. Niemand geringeres als Helmut Baumann, dessen Lebenslauf mich in diesem Augenblick flasht… und Jürg Burth saßen quasi auf unserem Schoß ;-). Das Leben ist einfach immer wieder eine Pralinenschachtel und es schmeckt immernoch so köstlich – zumindest an diesem Abend. Kinders.. ick saß am Tisch mit zwei wirklichen Ikonen des Klassikers “La Cage aux Folles” zu Deutsch.. ein Käfig voller Narren… ick bin jetzt echt sprachlos wohin mich der Wind manchmal treibt. Andererseits kommt man sich auch so klein vor… also nicht körperlich – da haben wir das gesamte Zelt eingesackt, aber künstlerisch. Klar .. ick hampel ein bissl auf der Bühne rum, schreibe seit sieben Jahren meine Memories in diese Kolumne… aber mein Gott… gegen das Päarchen, das sich im übrigen seit 42 Jahren versteht – bin ick so eine Eisenbahnfunzel die im Führerhaus der Lokomotive flackert. Wie ick jetzt auf den Vergleich komme kann ich nicht beantworten 😉 … Apropos Vergleich… ich glaube wieder an langfristige gleichgesinnte Beziehungen – seit heute! – denn die beiden waren toll.

Auf der Premieren Aftershow Party wurden dann wieder Schnittchen gereicht und unser frisch vereidigter Bürgermeister samt Gefolge genoß den Ausklang des Abends… was ich ihm im übrigen immernoch hoch anrechne – denn sowas zeigt den Menschen hinter der Fassade und das ist auch gut so. Gott der Spruch geht auch immer *loool* ….

Gayle Tufts pr�sentiert Male-Stripper

Die Show, bei der Hollywood-Star und „Sexiest Man alive“ Channing Tatum selbst Regie f�hrte und die auf den Filmhits „Magic Mike“ und „Magic Mike XXL“ basiert, ist eine Weiterentwicklung der spektakul�ren Las Vegas-Produktion � umgesetzt von „Denglisch“-Entertainerin und Schwulenmutti Gayle Tufts. Das Club Theater am Potsdamer Platz wird f�r das Gastspiel zu einem „360-Grad-Tanz-und-Show-Erlebnis“ (Eigenwerbung) umgebaut: die B�hne mittendrin, die Performer hautnah. Der Cast von 20 internationalen T�nzern will das Klischee des Male-Strippers zersschlagen und verpricht eine einzigartige Show mit viel Humor, Charme, akrobatischen H�chstleistungen, Musikeinlagen, einem Feuerwerk an unterschiedlichen Tanzstilen, Love-Songs und eleganter L�ssigkeit. Die Premiere in Anwesenheit von Channing Tatum findet am 26. November statt. Die Vorpremieren beginnen am 16. November. Auf der eigenen Homepage sind bereits Karten im Vorverkauf erh�ltlich (cw)

Mehr zum Thema:� „Magic Mike XXL“ jetzt f�rs Heimkino (05.12.2015)� F�nf Gr�nde, sich „Magic Mike XXL“ anzuschauen (22.07.2015)� Hei�e Heten beim Strippen (11.12.2012)� Channing Tatum: „150 Dollar waren viel Geld“ (15.08.2012)

22. August 2019Noch kein Kommentargayle tufstmagic mike livestripper

Bildbeschreibung:

Deutscher Synchronpreis 2019 Gayle Tufts, Entertainerin Verleihung des Deutschen Synchronpreises 2019 im TIP am Knazlermat in Berlin am 23.05.2019 *** German Dubbing Award 2019 Gayle Tufts, Entertainer Award of the German Dubbing Award 2019 in the TIP at Knazlermat in Berlin on 23 05 2019 photopress m�ller

„American Woman“ – Ein Solo-Abend mit Lesung, Comedy und Musik

Seit über 25 Jahren baut Gayle Tufts eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat, ein völkerverbindender Spagat. Frech und funny, intelligent, informativ und im Moment wichtiger denn je. Wer sind die Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Lebt er noch, der American Dream? Was hat Frischluft mit der Tagesschau zu tun? Ist Lässigkeit eine Tugend? Und who puts the fire in the Feierabend? Kann uns das bitte mal einer erklären? Yes, she can!

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und mit viel Humor und Feingefühl nicht nur ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch ihre alte Heimat. Sie schildert Alltag und Angewohnheiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erzählt vom Heimweh nach dem New York der 80er Jahre, vom wiedererwachten politischen Engagement angesichts der Präsidentschaftswahl, sie beschreibt das gleißende Licht am Cap Cod, erzählt von ihrer Liebe zur Tagesschau, über Frischluft und Birkenstock und davon, wie es sich anfühlt, mit einem Schlagerstar vor Millionenpublikum Weihnachtslieder zu singen. Mit einer Liste der Germanys Next Top-Worte und Begriffen, die es wohl nie in den Duden schaffen werden.

„American Woman“- Germanys next Top-Worte

30. September 2019 veröffentlicht von Alina Eisenhardt Kommentar verfassen

Hemsbach, 30. September 2019. (red/pm) Seit über 25 Jahren baut Gayle Tufts eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat, ein völkerverbindender Spagat. Frech und funny, intelligent, informativ und im Moment wichtiger denn je. Wer sind die Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Lebt er noch, der American Dream? Was hat Frischluft mit der Tagesschau zu tun? Ist Lässigkeit eine Tugend? Und who puts the fire in the Feierabend? Kann uns das bitte mal einer erklären? Yes, she … [Weiterlesen…]

Der Gesang ist eine Offenbarung

Eigentlich war der Abend als Best-Off angekündigt, doch sang Gayle Tufts 5 neue Lieder. Ihre Version von Lady Gaga`s Shallow (umgetextet zu Schiller-Theater) war sensationell und der Ohrwurm des Abends. Wenn sie singt, ist das eine Offenbarung – voller Kraft und Wärme und Herz und immer sehr direkt. Dazu eine klare Haltung und viel Witz. Ein toller Abend. Das es ein wenig eng wurde, als um 23.45 1000 Menschen gleichzeitig ihre Jacke an der Garderobe abholen wollten, ist klar. Das war an diesem Tag wahrscheinlich überall so.

Gayle Tafts

Die Vorstellung am 31.12.2019 um 23:00 Uhr von Gayle Taft war recht langatmig und hatte kaum einen richtigen Höhepunkt. Lieder waren gut, nur zu wenig, es wurde zu viel über Dinge geredet die man bereits seit langer Zeit von ihr kannte. Die Organisation für Garderobe und Getränke war fürchterlich schlecht.

Ich habe mich echt verarscht gefühlt

Als langjähriger Gayle Tufts Fan, habe ich mich an diesem Abend extrem verarscht gefühlt. Das Programm hatte so gut wie gar nichts mit Neujahr oder Jahresrückblick zu tun. Nur ein aufwärmen alter Kamellen die teilweise schon über 10 Jahre alt waren und die sie schon oft genug gebracht hat. Zudem hat das ganze Abend Programm hat ehr improvisiert gewirkt, als hätte man es kurz vorher erst schnell Mal einstudiert. Das einzige was den Abend erträglich gemacht hatte, war Gayls charmante Art und ein paar Songs, die man aber auch schon kannte. Am liebsten hätte ich schon nach der ersten Hälfte das Theater verlassen, da wir aber extra 100 km für diese Show angereist waren, hatten wir bis zum Schluss durchgehalten.

Gayle Tufts …

… ist eine deutsch-amerikanische Entertainerin und Comedian. Sie stammt von der US-Ostküste und lebt seit 1991 in Berlin. Seit 2017 hat sie auch einen deutschen Pass. An der Entscheidung, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, ist Trump nicht ganz unschuldig, wie Tufts in ihrem Buch schildert. Es erschien 2017 mit dem Titel: „American Woman: how I lost my Heimat und found my Zuhause“.

Bildquelle: picture alliance / Photopress Mueller/Ralf Mueller

Trump scheint sich schon riesig auf den Nationalfeiertag zu freuen.

Tufts: Es ist super peinlich. Wie ein kleiner Junge lässt er Panzer durch Washington rollen. Er hat sich von den französischen Militärparaden inspirieren lassen. Dabei ist für uns der 4. Juli total unpolitisch. Es geht darum, mit der Familie einen schönen Tag zu verbringen: gutes Essen, Baseball, Konzerte, Freizeit. Also so, wie Deutsche Pfingsten oder Christi Himmelfahrt verbringen. Ein Feiertag, um sich zu erholen. Trump missbraucht den 4. Juli für politische Zwecke.

Wie fanden Sie Trumps Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un?

Tufts: Ich begrüße jede diplomatische Maßnahme, um einen Krieg zu verhindern. Aber das Treffen war doch lächerlich, eine einzige PR-Show. Ich habe das Video gesehen, das Trump und Kim Jong Un von hinten zeigt. Trump wirkt dabei wie ein alter Mann, total statisch. Kim Jong Un hingegen wirkt agil, wie die Frauen bei der Fußball-WM. Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber man sieht, wie „fucked up“ Trump ist. Er sollte mal dringend nach Europa kommen und eine Fasten- oder Kneipp-Kur machen. Gesunde Ernährung statt Cheeseburger, Bewegung an der frischen Luft. Am besten gleich eine Drei-Jahres-Kur.

Wahlbeobachter sehen das anders: Sie sehen Trump voller Energie und mit guten Chancen auf eine Wiederwahl.

Tufts: Ich weiß, und das macht mich tierisch fertig. Trump ist längst keine Komödie mehr, sondern eine Tragödie. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. In eineinhalb Jahren kann noch viel passieren. Und Frauen wie Elizabeth Warren von den Demokraten können Trump gefährlich werden. Auch wenn die Demokraten das gleiche Problem wie die SPD haben: Sie haben den Kontakt zur Arbeiterschaft, zum kleinen Mann verloren.

Amerika führt wieder eine heftige Abtreibungsdiskussion. Warum?

Tufts: Hier kommt eine Mischung aus Frauenfeindlichkeit und religiösem Fundamentalismus zusammen. Man will den Frauen nicht die Entscheidung über ihren Körper überlassen. Abtreibungsgegner kommen oft aus einem ländlichen, evangelikalen Umfeld und haben ein niedriges Bildungsniveau. Sie verstehen nicht, dass es Abtreibungen immer geben wird und es doch darum geht, Frauen so gut wie möglich zu unterstützen. Denn am Ende sind die Frauen die Leidtragenden.

Sie leben gerne in Berlin. Was macht Deutschland so faszinierend?

Tufts: Der Sozialstaat, die Krankenversicherung, der öffentliche Nahverkehr. Man kann vieles mit dem Fahrrad machen. Überhaupt, das Umweltbewusstsein: Deutschland ist Recycling-Weltmeister. Deutschland ist kinderfreundlich, hat viele Spielplätze, ist hundefreundlich. Und Berlin hat keine Sperrstunde. Die Leute gehen am Wochenende ins Berghain und kommen erst am Dienstagmorgen wieder raus. Das wäre in New York unmöglich, da ist morgens um zwei Uhr Schluss.