Stadtteil Chueca

Der Stadtteil Chueca ist das schwule Zentrum Madrids und ein Wahrzeichen der Offenheit, Avantgarde und Toleranz. In seinen Straßen stößt man auf Schritt und Tritt auf Spaß, Mode und ein offenes Ambiente.

Der Stadtteil Chueca liegt in der Madrider Innenstadt und erstreckt sich im Wesentlichen um den Plaza de Chueca und die Straßen Fuencarral und Hortaleza herum. In den letzten Jahren ist dieses Viertel zu einem Aushängeschild der Freiheitsliebe und Offenheit der Madrider Bevölkerung geworden. Viele der dortigen Lokale werden vom LGTB-Publikum frequentiert und es bietet zahlreiche alternative Modegeschäfte, jede Menge Spaß und ein lockeres Ambiente. Wer originelle Mode sucht, ist in Chueca genau richtig, denn es gibt dort Läden aller Art: von Avantgardeboutiquen über bekannte Markenstores bis hin zu Läden für praktisch jede Stilrichtung der Szene. Der Stadtteil lädt mit seinen vielen Bars und Kneipen auch zum Ausgehen im Freundeskreis ein, egal ob man in Ruhe einen Drink nehmen oder bis tief in die Nacht tanzen möchte. Auch die gastronomische Seite kommt mit Designerlokalen und Restaurants mit lokaler oder internationaler Küche keinesfalls zu kurz. Und all das in einem Ambiente der Toleranz und Vielfalt. Chueca ist darüber hinaus jedes Jahr der Mittelpunkt des Gay-Pride-Fests, das im Juni bis Juli stattfindet und die Straßen mit Musik, Farben, Frohsinn und Tausenden Menschen füllt, die nur ein Ziel haben: sich möglichst gut zu amüsieren.

Gay Guide Madrid

Madrid ist die glanzvolle Hauptstadt eines Reichs, in dem zeitweise die Sonne nie unterging. Die alte Pracht kastilischer Strenge paart sich mit dem l�rmenden Chaos einer modernen europ�ischen Metropole. In einer zentralen, ehemals heruntergekommenen Gegend um die Plaza Chueca herum w�chst und gedeiht seit Jahren ein schwules Viertel, das in Dichte und Vielfalt weltweit fast einzigartig ist. Chueca ist ebenso zum Begriff eines Lebensstils geworden, wie seinerzeit die Castro Street in San Francisco. Zur Gay-Pride-Parade versammeln sich hier mittlerweile mehr als 1 Mio. Menschen. Der Tourist muss Chueca nur verlassen, wenn er Interesse an den herrlichen Sehensw�rdigkeiten und Museen in und um Madrid hat. Au�erhalb des Viertels liegen einige Saunen, einige eher gemischte Bars der Alternativszene in Lavapi�s und einige Locations der sich gerade formierenden Szene von h�rteren Sexclubs. Die Saunen sind nachmittags belebt, in den Bars beginnt das Leben ab Mitternacht, in den Discos ab 3h morgens. Ganzt�gig cruisy und sehenswert sind die sch�nen Stadtparks Retiro und Casa del Campo.

Gay Guide Madrid

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Madrid ist die glanzvolle Hauptstadt eines Reichs, in dem zeitweise die Sonne nie unterging. Die alte Pracht kastilischer Strenge paart sich mit dem l�rmenden Chaos einer modernen europ�ischen Metropole. In einer zentralen, ehemals heruntergekommenen Gegend um die Plaza Chueca herum w�chst und gedeiht seit Jahren ein schwules Viertel, das in Dichte und Vielfalt weltweit fast einzigartig ist. Chueca ist ebenso zum Begriff eines Lebensstils geworden, wie seinerzeit die Castro Street in San Francisco. Zur Gay-Pride-Parade versammeln sich hier mittlerweile mehr als 1 Mio. Menschen. Der Tourist muss Chueca nur verlassen, wenn er Interesse an den herrlichen Sehensw�rdigkeiten und Museen in und um Madrid hat. Au�erhalb des Viertels liegen einige Saunen, einige eher gemischte Bars der Alternativszene in Lavapi�s und einige Locations der sich gerade formierenden Szene von h�rteren Sexclubs. Die Saunen sind nachmittags belebt, in den Bars beginnt das Leben ab Mitternacht, in den Discos ab 3h morgens. Ganzt�gig cruisy und sehenswert sind die sch�nen Stadtparks Retiro und Casa del Campo.

Gay Guide Madrid

Nachtleben Madrid

Wenn Sie Touristen nach ihren ersten Eindrücken über das Nachtleben in Madrid fragen, bekommen Sie meist zu Antwort: „Verrückt!“Obwohl New York den Titel als niemals schlafende Stadt inne hat, steht Madrid dem in nichts nach und wird diesem Titel wohl noch mehr gerecht. Madrilenen und Touristen bevölkern die Straßen der Stadt zu allen Tageszeiten, und natürlich zu allen Nachtzeiten! Madrid hat so viele Bars, dass die Stadtregierung der Neueröffnung von Bars einen Riegel vorgeschoben hat.

Die meisten Madrilenen haben Lieblingsrouten – „zonas de marcha“- , wo sie nachts ausgehen und einkehren. Jedes Stadtviertel hat ein eigenes Flair und eigenen Stil. Viele Partygänger gehen also oftmals von Bar zu Bar in verschiedene Viertel und beenden dann die Nacht zu späterer Stunde in einem Nachtklub.

Eingefleischte Partygänger können sicha auch auf unserer Seite Wochenende in Madrid informieren.

Touristen beginnen ihre nächtliche Tour oftmals im Zentrum, an der Puerta del Sol, und bewegen sich langsam Richtung Plaza de Santa Ana und Huertas. Hier finden Sie vor allem Irish Pubs, Popmusik, Ausländer und natürlich Spanier, die nach den Ausländern Ausschau halten. Dennoch gibt es hier einige typische Tapa-Bars und in Huertas finden Sie zudem zwei angesehene Jazzbars: Café Populart (Huertas, 22) und das Café Central (Plaza del Ángel, 10). Eine weitere Ausnahme ist die Calle de Echegaray, wo Sie einige Flamenco-Lokale finden: Cardamomo (Nr. 15), Los Gabrieles (Nr. 17) und das La Boca del Lobo ( Nr.11).

Auf der Gran Vía und den anliegenden Straßen gibt es die meisten Nachtklubs von Madrid. Der Boulevard ist von früh bis spät, vor allem am Wochenende, brechend voll (Metro: Gran Vía, Callao, San Bernardo und Plaza de España).

La Latina, das Stadtviertel in der Nähe des Plaza Mayor, ist ein beliebtes Ausflugsziel am Sonntagnachmittag. Falls Sie schon gedacht haben, dass das Wochenende vorbei ist, finden Sie hier belebte Straßen und gefüllte Bars um den Plaza de la Paja, Plaza de San Andrés und den Cava Baja. Hier wird draußen oder drinnen getrunken, gegessen, gequatscht, gesonnt, entspannt, etc. Die Latina ist auch bekannt für seine zahlreichen Bars mit Tapas, Wein, Bier und Cocktails und für seinen entspannten und sehr modernen Stil.

Im Zentrum von Gay Madrid, in Chueca, vermischen sich Hetero- und Homosexuelle gleichermaßen. Es ist wohl das farbenfrohste und stylischste Stadtviertel von ganz Madrid. Dies spiegelt sich natürlich auch im gescheidigen Nachtleben von Chueca wider. Andererseits lassen sich hier auch Reggae und Hip-Hop-Lokale finden ( Calle Barquillo’s Kingston’s (Nr. 42).

Steigen Sie am besten in Tribunal aus der U-Bahn aus und tauchen Sie am Wochenende in das junge, alternative und verrückte Malasaña ein, was sich noch ein Stück Movida erhalten hat. Um den Plaza Dos de Mayo, Calle de San Vincente Ferrer und der Calle de la Palma finden Sie sehr typische Lokale dieser Gegend. Auch auf der Calle del Pez, näher an der Gran Vía, finden Sie ausgezeichnete Tapa-Bars wie das El Pez Gordo, chillige Cafes wie das Nº1 und jazzige Bars wie das Cafeina.

Falls Sie Vielfalt in Madrid erleben möchten, gehen Sie nach Lavapiés: Hier leben viele Immigranten, Hippies und Künstler. Dieses offene Ambiente spiegelt sich auch im Nachtleben wider: ausländische, alternative, traditionelle und trendige Lokale können Sie hier gleichermaßen finden. Indische Restaurants, brasiliansiche Bars, chillige Lounges und Flamencolokale stehen hier nebeneinander.

Salamanca bedeutet hohe Absätze, Poloshirts und frische Strandbräune. Wenn man hier ausgeht möchte man unter den Reichen von Madrid präsentieren und gesehen werden. Vielleicht treffen Sie einen bekannten Schauspieler oder Fußballstar im Gabana 1880 (Velázquez 6) – vorausgesetzt Sie kommen überhaupt rein. Ein weiteres Lokal dieser Art ist das Shabay, auf der Calle Miguel Angel 3, und schmückt sich mit einem Kamasutra-Dekor.

Nachtleben Madrid

Gay Bars in Madrid

Das D’Mystic (Calle Gravina 5, Metro Chueca) ist eine nettes Café, dass täglich morgens öffnet. Unter der Woche bis 2 Uhr und am Freitag/Samstag bis 2.30 Uhr amüsiert sich ein gemischtes Publikum mit Cocktails an der Bar.

In der Calle de Pelayo 4 (Chueca) befindet sich die Bears Bar, eine täglich ab 20 Uhr geöffnete kleine Bar für Bären und ältere Besucher.

Das Black & White ist eher ein Club und bietet in der C. de la Libertad 34 einem gemischten Publikum täglich ab Mitternacht Drag-Shows und Gogo-Tänzer.

Die beliebte Musikbar El 12 ist täglich ab 20 Uhr geöffnet, jeden Freitag und Samstag spielt in der Calle de las Infantas 12 (Chueca) legt ein DJ auf.

Lesben und Schwule können sich täglich im Truco (Calle de Gravina 10) treffen. Sobald es etwas wärmer ist, stehe auch Tische auf der Plaza de Chueca.

Das Vuélvete Loca („werde verrückt!“) öffnet jeden Abend in der Calle de Hortaleza 43 ab Mitternacht (10 € Eintritt) und gegen 2 Uhr startet eine Drag-Show.

Täglich ab 19 Uhr trifft sich ein gemischtes Publikum im , einer Musik-Bar in Chueca (Calle San Bartolomé 6). Gemischtes Publikum.

Das Zarpa (Calle de las Infantas 26) ist eine schwule Musik-Bar in Chueca, die Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag ab 22 Uhr seine Türen öffnet. Am Wochenende ist sie meist bei einem Publikum zwischen 30 und 40 beliebt fürs Pre-Clubbing.

El BulldogTäglich 21:00 – 03:00/03:30Gay-Bar im Viertel C. San Bartolomé 16Madrid 28004Metro: Chueca+34 626 93 19 64 (Mobiltel.)Map & Reviews

BarbanaramaMitwoch, Donnerstag 22:00 – 02:30; Freitag, Samstag 22:00 – 03:30Laute spanische Stimmungsbar. Gemischtes C. San Bartolomé 8Madrid 28004Metro: ChuecaMap & Reviews

El PerlaKleine gayfreundliche Bar im Viertel La Sonntag A[email protected] C. Calatrava 14Madrid 28005Metro: Puerta de Toledo, La Latina+34 913 64 02 59Map & Reviews

GrisDienstag-Samstag 22:00 – 03:00/03:30Gemischte Musikbar in Independent, New Wave, Rock, Electropop u.Ä.Publikum: Schwule, Lesben und Freunde, Studenten, Anti-Fashion, Off-Mainstream.Freitag und Samstag Nacht gut C. San Marcos 29Madrid 28004Metro: Chueca+34 915 31 41 13Map & Reviews

HotTäglich 13:00 – 03:00/03:30Beliebte schwule Bar für Bären und reiferes kleinem Cruising-Bereich im [email protected] C. de las Infantas 9Madrid 28004Metro: Gran Vía, ChuecaMap & Reviews

Kavu BarCocktail-Bar in C. de Pelayo 4Madrid 28004Metro: Chueca+34 622 85 11 18 (Mobiltel.)Map & Reviews

La BohemiaKleine Lounge-Bar, bei gutem Wetter mit Tischen auf der Plaza de [email protected] Plaza de Chueca 10Madrid 28004Metro: Chueca+34 916 36 59 17Map & Reviews

laKamaTäglich 20:00 – 03:00Vor allem bei jüngeren Schwulen angesagte Cocktail-Bar in gelegentlich mit Gogo-Tänzer auf der [email protected] C. de Gravina 4Madrid 28004Metro: Chueca+34 915 22 32 26Map & Reviews

laKama BaranoaTäglich ca. 18:00/20:00 – 03:00Loungige Cocktail-Bar. Gemischtes, tendenziell eher jüngeres [email protected] C. Pelayo 31Madrid 28004Metro: Chueca+34 913 92 89 81Map & Reviews

The PasoTäglich 20:00 – 03:00/03:30Gut besuchte, rustikale Kneipe und Musik-Video-Bar in Typ und Alter recht gemischtes [email protected] Costanilla de Capuchinos 1Madrid 28004Metro: Chueca, Gran Vía+34 915 22 08 88Map & Reviews

LaKama CafeTäglich 08:00 – 02:00/02:30Café und Cocktail-Bar in , Fruchtsalate, Smoothies, Sandwiches und C. Augusto Figueroa 17Madrid 28004Metro: Chueca+34 915 99 16 58Map & Reviews

LL BarTäglich 20:00/20:30 – 03:00; Freitag, Samstag bis 03:30Nachts gut besucht zu den Drag-Shows (ab 23:00/23:30).Mindestverzehr: 1 Geträ C. de Pelayo 11Madrid 28004Metro: Chueca+34 915 23 31 21, +34 619 08 88 11 (Mobiltel.)Map & Reviews

Rick’sDienstag-Donnerstag 24:00 – 05:30; Freitag, Samstag 23:00 – 06:00Vor allem am Wochenende gut besuchte Bar. Gemischtes Publikum und Pop & C. del Clavel 8Madrid 28004Metro: Gran Vía, Chueca, Sevilla+34 915 41 35 00Map & Reviews

SixtaDonnerstag 22:30 – 02:00; Freitag, Samstag 22:30 – 02:30; Sonntag 17:00 – 01:30Schwul-lesbische Bar im Viertel La Latina. An Wochentagen eher ruhig, dafür aber Sonntag Nachmittag und Abend proppenvoll. Freundliches, gemischtes und aufgeschlossenes [email protected] C. Calatrava 15Madrid 28005Metro: Puerta de Toledo, La Latina+34 913 66 30 18Map & Reviews

Studio 54Donnerstag-Samstag 23:30 – 03:30Kleine schmale Musik- und Tanz-Bar in Chueca.Gemischtes C. de Barbieri 7Madrid 28004Metro: Chueca, Gran VíaMap & Reviews

ThickMittwoch-Samstag 22:00 – 03:00/03:30Recht angesagte Gay-Bar in Chueca, kann am Wochenende nachts rappelvoll C. San Marcos 16Madrid 28004Metro: Chueca, Gran VíaMap & Reviews

Gay Bars in Madrid

Tolles (auch Gay-)Viertel zum Ausgehen, Essen, Flanieren

Schöne Gegend zum Wohnen, Tapas essen, Cocktail trinken und Shoppen. Außerdem eine tolle Lage um alle anderen interessanten Gebiete wie Stadtzentrum oder Parque Retiro/ Museen zu besuchen. Nur zu empfehlen

ein schöner Viertel, nicht weit von Gran Via, es sind viele Geschäfte, Bars. Designer Mode findet man hier in guter Atmosphäre. Abends wird hier lebendiger, die Bars sind voll, es sind viele junge Leute unterwegs. Es ist gut zum Einkaufen, Bars und einfach nichts tun, Leute beobachten und entspannen.

schoenes Viertel, zum Ausgehen in der Nacht, gute Restaurante Terrasen, gute Geschaefte. Sauber, sicher, hat mir super gefallen. Auch viele Tapas

Chueca (Metro-Station: Chueca) liegt mitten im Zentrum von Madrid. Tagsüber ist es dort sehr ruhig, es gibt allerdings einige kleine und schöne Geschäfte, die vom Sortiment fern ab vom Main-Stream-Shopping liegen (Fashion, Einrichtung, Souvenirs). Bei Einbruch der Dunkelheit öffnen die unzähligen Bars (viele mit Cocktail-Happy Hour). Die Straßen und Bars sind sehr gut besucht. Sehr schöne Atmosphäre!

Hier finden sich in höchster Konzentration zahlreiche internationale und nationale Designerstores und Boutiquen. Die Preise sind wie man erwarten kann sehr hoch. Das Ablaufen macht aber wirklich Spaß da die Gegend sehr schön und ruhig ist. Man trifft hier an Wochentagen (besonders Montags nach Spieltagen) durchaus einige Spieler von Real Madrid und Atletico. Die Restaurants und sonstigen Läden entsprechen ebenfalls einem hohen Standard. Man sollte genug Kleingeld dabei haben.

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Ausgeprägte Gay Szene – Wo leben die meisten Schwulen?

Die meisten deutschen Großstädte haben eine beachtliche Schwulenszene. Flirt-Hotspots gibt es viele. Doch in welcher Stadt flirtet es sich am besten für schwule Männer? Ist es das weltoffene Berlin, das lebenslustige Köln oder doch das bunte Nordlicht Hamburg?

SPANIEN: WorldPride in Madrid war ein voller Erfolg

Gleichgeschlechtliche Pärchen als Ampelmännchen und Ampelfrauchen kündigten die WorldPride bereits seit Wochen an, und an diesem Wochenende fand nun der Höhepunkt des mehrtägigen Events statt. Rund zwei Millionen Gäste aus aller Welt wurden alleine dazu in der spanischen Hauptstadt erwartet. Die Pride in Madrid ist an sich schon riesig und die grösste in Europa, doch zur diesjährigen WorldPride wurde alles noch einmal getoppt. „Egal wen du liebst. Madrid liebt Dich!“ war das Motto, welches in der ganzen Stadt spürbar war. Neben den Ampeln war auch die Metrostation Chueca in Regenbogenfarben bemalt, am Rathaus prangte eine riesige Regenbogenfahne, welche in den vergangenen Monaten von Bürgern der Stadt, von Touristen und Berühmtheiten von Hand geknüpft wurde. Die Initiative dazu kam von Ahora Madrid, jener Bürgerliste rund um die Protestpartei Podemos Carmena und die unabhängige Bürgermeisterin Canuela Carmena, welche derzeit in der Stadt das Sagen hat. Neben den dutzenden Veranstaltungen rund um die Pride wurde aber auch das Thema Sicherheit gross geschrieben, denn wie bei kaum einem Anlass in dieser Grösse zuvor, so bereitete auch die Terrorgefahr in Madrid Sorge. In der Innenstadt galt schon Tage zuvor ein Fahrverbot für Lastwagen, die Veranstaltungsorte sind grossräumig abgesperrt worden und an Kontrollpunkten wurden die Taschen der Zuschauer durchsucht. Wer einer der Lastwagen an der Pride fuhr oder sich darauf befand, wurde zuerst polizeilich überprüft, und während der Parade sollen angeblich gar Scharfschützen auf den Dächern der Innenstadt positioniert worden sein. Doch selbst dies tat der Stimmung keinen Abbruch. Kaum ein Laden, kaum eine Bar, kaum ein Restaurant und kaum ein Club, welcher in diesen Tagen nicht auch eine Regenbogenfahne gehisst hat um die Hunderttausenden von Besuchern willkommen zu heissen. Selbst all die grossen internationalen Konzerne und bekannten Labels versuchten sich mit riesigen Werbeplakten zu überbieten und Diversity zu feiern. Bereits seit Donnerstag fanden auf fünf Bühnen auf den wichtigsten Plätzen in der Innenstadt Konzerte und Shows statt, und im Chueca, dem berühmten Gay-Viertel von Madrid, war ein Durchkommen unmöglich. Diese Pride stand aber nicht nur im Zeichen der WorldPride, sondern, es war auch das 40-jährige Pride-Jubiläum für Spanien. Damals 1977 gingen nämlich in Barcelona erstmals Schwule, Lesben und Transgender auf die Strasse um für ihre Rechte zu demonstrieren – notabene als es noch Gesetze gegen Homosexualität gab. In der spanischen Geschichte wurden viele LGBTs eingesperrt und mit Strafen belegt, doch diese Zeiten sind zum Glück längst vorbei. Heute gilt Spanien in Bezug auf die LGBT Rights als eines der fortschrittlichsten weltweit. Als eines der ersten Länder öffnete Spanien bereits im Jahr 2005 die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, und in den Ranglisten der LGBT-freundlichsten Orte schwingen Madrid und Barcelona stets oben aus. In zwei Jahren findet die nächste WorldPride statt – dann in New York, wo der fünfzigste Jahrestag der Stonewall-Unruhen, und damit der Start der modernen Schwulenbewegung gefeiert wird.

Gay Hostels: Die besten Hostels und Hotels für Schwule und Lesben

Gerade in Städten mit einer großen Schwulen- und Lesbenszene stiegt die Nachfrage an Hostels für Schwulen und Lesben. Dabei kann zwischen waschechten Gay Hostels, (Hostels speziell für homosexuelle Gäste) und gay-friendly Hostels (Hostels in denen sowohl Homos als auch Heteros willkommen sind) unterschieden werden.

Vor allem Männer scheinen zunehmend gerne unter sich zu bleiben, weswegen viele Gay Hostels ausschließlich Männer willkommen heißen. Für Frauen gibt es mittlerweile spezielle Women Only Hostels, in denen Männer nicht erlaubt sind.

Wie in den meisten Hostels gibt es auch in den Gay Hostels Privat- und Mehrbettzimmer, Gemeinschaftsbäder, Kochmöglichkeiten, Aufenthaltslounges, Internet, Touristeninformation und eben Anschluss an Gleichgesinnte. Viele Hostels befinden sich direkt in der örtlichen Gay-Szene.

Gay Saunas in Madrid

Nicht nur bei Regen lohnt sich der Besuch einer Gay-Sauna in Madrid.

Sauna Lavapiés (C. de Zurita 3): Freundliche, saubere Sauna im Lavapiés-Viertel. Gemischtes Alter.

Sauna Beach (Plaza Mostenses 9): Mit DJs, Shows und Performances inkl. Partyzone und Strandbar.

(Cuesta de Santo Domingo 1): Große alte Gay-Sauna im Zentrum von Madrid. Gemischtes Alter. Am meisten ist hier Sonntagmorgen los, wenn die Partygänger aus den Clubs kommen.

Sauna Octopus (C. de Churruca 10): Gay-Sauna mit schönem Pool. Bärenfreundlich und eher reiferes Publikum.

Sauna Olimpo (C. de Valverde 32): Gay-Sauna im Viertel Malasaña.

Sauna Paraiso (C. de Norte 15, Metro: Noviciado): Am Wochenende und an Feiertagen gut besuchte schwule Sauna. Kellergewölbe mit Cruising-Labyrinth und kleinem Pool.

Sauna Príncipe (Travesía de las Beatas 3, Plaza de España, Noviciado): schwule Sauna in Madrid für reifere Männer. Täglich ab 10 Uhr geöffnet, am besten besucht zwischen 15 und 18 Uhr.

(Cuesta de las Descargas 6, Metro: Puerta de Toledo): saubere kleine Sauna, allerdings ohne Bar. Gut besucht zwischen 16 und 19 Uhr von Schwulen im Alter über 40 Jahre.

Schwulenviertel Athen: Gazi

Obwohl es in Athen keine ausgewiesene Schwulengegend gibt, konzentriert sich der Großteil des schwulen Lebens um das Viertel Gazi. Früher war hier das Gaswerk, aber mittlerweile hat Gazi…

Obwohl es in Athen keine ausgewiesene Schwulengegend gibt, konzentriert sich der Großteil des schwulen Lebens um das Viertel Gazi. Früher war hier das Gaswerk, aber mittlerweile hat Gazi seine industrielle Haut abgestreift und sich zu einem Gebiet entwickelt, in der eine pulsierende Gemeinschaft von schwulenfreundlichen Bars, Restaurants und Clubs zu Hause ist und das Du bequem mit der Metro erreichen kannst. Steig an der Haltestelle Kerameikos aus und folge von da aus den Straßen Iera Odos und Megalou Alexandro.  

Eine beliebte Anlaufstelle in Gazi ist das Del Sol Cafe/Bar. Es zieht an den meisten Abenden ein schwules Publikum an und bietet eine Terrasse mit Blick auf den Hauptplatz von Gazi – perfekt, um Leute zu beobachten! Athen mag zwar eher ein bisschen konservativ sein, was eine LGBTQ-Szene angeht, aber ein Mangel an Schwulenclubs herrscht in der Stadt nicht. Bears werden ihre helle Freude an der Bears Garage haben, die allabendlich außer dienstags ab 21 Uhr geöffnet ist. 

Das Sodade ist ebenfalls ein fantastisches Lokal, in dem man tanzen und sich unters Volk mischen kann – und alles dazwischen. Dieser beliebte Nachtclub ist in zwei verschiedene Bereiche unterteilt: die Hauptbar, die gerammelt voll von ausgelassenen Partygästen ist, die zu Tophits tanzen, und eine deutlich entspanntere Bar, die sich hervorragend dazu eignet, neue Freundschaften zu schließen. 

Für Gay-Cruising in Athen ist die Alexander Sauna eine gute Wahl. Hier kannst Du nicht nur eine aktive Cruising-Szene erleben, sondern auch andere Unterhaltungsmöglichkeiten für Schwule, darunter eine Bar, Filmvorführungen und einen Raum, in dem Schaumspiele stattfinden.

Tolles (auch Gay-)Viertel zum Ausgehen, Essen, Flanieren

Schöne Gegend zum Wohnen, Tapas essen, Cocktail trinken und Shoppen. Außerdem eine tolle Lage um alle anderen interessanten Gebiete wie Stadtzentrum oder Parque Retiro/ Museen zu besuchen. Nur zu empfehlen

ein schöner Viertel, nicht weit von Gran Via, es sind viele Geschäfte, Bars. Designer Mode findet man hier in guter Atmosphäre. Abends wird hier lebendiger, die Bars sind voll, es sind viele junge Leute unterwegs. Es ist gut zum Einkaufen, Bars und einfach nichts tun, Leute beobachten und entspannen.

schoenes Viertel, zum Ausgehen in der Nacht, gute Restaurante Terrasen, gute Geschaefte. Sauber, sicher, hat mir super gefallen. Auch viele Tapas

Chueca (Metro-Station: Chueca) liegt mitten im Zentrum von Madrid. Tagsüber ist es dort sehr ruhig, es gibt allerdings einige kleine und schöne Geschäfte, die vom Sortiment fern ab vom Main-Stream-Shopping liegen (Fashion, Einrichtung, Souvenirs). Bei Einbruch der Dunkelheit öffnen die unzähligen Bars (viele mit Cocktail-Happy Hour). Die Straßen und Bars sind sehr gut besucht. Sehr schöne Atmosphäre!

Hier finden sich in höchster Konzentration zahlreiche internationale und nationale Designerstores und Boutiquen. Die Preise sind wie man erwarten kann sehr hoch. Das Ablaufen macht aber wirklich Spaß da die Gegend sehr schön und ruhig ist. Man trifft hier an Wochentagen (besonders Montags nach Spieltagen) durchaus einige Spieler von Real Madrid und Atletico. Die Restaurants und sonstigen Läden entsprechen ebenfalls einem hohen Standard. Man sollte genug Kleingeld dabei haben.

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Madrid, das Tor zur Vielfalt

ist weit mehr als ein Stadtviertel, sondern ein echtes Leitbild für die internationale LGTBIQA+-Bewegung. Der Name steht für Freiheit, Achtung und Toleranz. Und dies nicht von ungefähr, denn hier begann ein inzwischen unaufhaltbarer Trend hin zu Sichtbarkeit und einer Lebensweise, die auf Achtung beruht.

Vor einigen Jahrzehnten entstanden hier die ersten auf die LGTBIQA+-Community spezialisierten Bars, Restaurants und Geschäfte wie Buchhandlungen und Boutiquen. Darunter einige mit echtem Symbolcharakter wie etwa die Buchhandlung Berkana. Ihre Anwesenheit überraschte die alteingesessenen Bewohner zunächst, machte sie jedoch zu Zeugen der ersten Stunde eines sich wandelnden Viertels, das heute ein Epizentrum von Toleranz und Fortschrittlichkeit ist. Ein Ort, dessen  Lebensstil frei von Vorurteilen und Ausgeschlossenheit ist.

Das Viertel gehört zu den kosmopolitischsten und lebendigsten Bezirken Madrids. Ein zentraler Knotenpunkt ist die Plaza de Chueca. Ebenso die Plaza de Pedro Zerolo, die seit 2015 den Namen eines der Aktivisten trägt, der sich besonders für die Rechte der LGTBIQA+-Szene in Spanien einsetzte. Kunstgalerien der Avantgarde, Trendsetter-Boutiquen, Restaurants mit internationaler Küche und lebhafte Straßencafés erfüllen alle Ecken des Viertels bei Tag und Nacht mit pulsierendem Leben. Das Viertel kann sich daher eines besonders unterhaltsamen Nachtlebens rühmen.

Dieser Stadtteil und ganz Madrid erreicht seinen Höhepunkt in Sachen Unterhaltung und Toleranz im Sommer, wenn eines der weisterwarteten Feste gefeiert wird: das LGTBIQA+ Pride-Fest.

Die angrenzenden Bezirke lassen sich von der Energie und Vitalität Chuecas anstecken und bieten dem Besucher ein vielseitiges, breites Angebot, das nur schwer zu übertreffen ist. So etwa die , der unbestreitbare ShoppingMalasaña, das absolute Indie-Center der Metropole, wo die angesagtesten Newcomer anzutreffen sind, und Salesas mit seinem Charakter zwischen Schick und Bohème.

Madrid engagiert sich stark in Sachen Sport und Chancengleichheit. In dieser Stadt hat Deporte y Diversidad, eine gemeinnützige Einrichtung, die 2017 geründet wurde, ihren Sitz. Sie besteht aus fünf LGTNI-Sportclubs dieser Region: Madrid Titanes (Rugby), GMadrid Sports (Multisport), Halegatos (Schwimmen und Wasserspringen), Madpoint (Tennis) und Madminton (Badminton). Disziplinen, die über 800 Sportler aus Madrid versammelt.

Diese Einrichtung organisiert außerdem den Kongress für Sport und Chancengleichheit, eine jährliche Veranstaltung, die sich der Vergangenheit, Gegenwart der Sportwelt eine Stimme gibt und sich Gedanken darüber macht, wie ihre Zukunft aussehen soll. Im Rahmen des wird das Pride-Rennen für Chancengleicheit ausgetragen, ein Rennen ohne Wettkampfcharakter, an dem jeder teilnehmen kann.

Zwei angrenzende, multikulturelle Stadtviertel, für die der Begriff Schmelztiegel wohl eine absolute Untertreibung wäre. Hier erlebt man alteingesessene Anwohner einträchtig neben lateinamerikanischen, afrikanischen und asiatischen Neuzugängen. Zwei der ältesten Viertel der Stadt, die mit der enormen ethnischen Vielfalt in ihren Straßen heute ein Vorbild für Integration sind, sich dabei jedoch ihr ureigenes, traditionelles Wesen erhalten haben.

Viele neue LGTBIQA+-freundliche Einrichtungen entstanden in La Latina, einem besonders sonntags belebten und unterhaltsamen Stadtviertel Madrids. Die , in der Nähe zur Plaza Santo Domingo, veranstaltet gerade sonntags eine der bei der Gay-Community beliebtesten Sessions: churros (Spritzgebäck) mit heißer Schokolade.

Lavapiés beherbergt eine interessante Schwulen- und Lesben-Alternativszene, ein weiteres Beispiel für die vielfältigen toleranzgeprägten Schauplätze der Stadt. Und was die multikulturelle Integrierung betrifft, so werden in diesem Stadtteil die Nächte des Ramadan gefeiert.

Queer durch Madrid

Die spanische Hauptstadt Madrid ist mit 3,2 Millionen Einwohnern die drittgr��te Metropole der Europ�ischen Union. Der Aufstieg der Stadt begann im 16. Jahrhundert unter der spanischen Linie der Habsburger, als Philipp II. den k�niglichen Hof nach Madrid verlegte. Karl III. trug im 18. Jahrhundert viel zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt bei, indem er die �ffentliche Infrastruktur grundlegend modernisierte. Im Spanischen B�rgerkrieg 1936-1939 erlitt Madrid durch Bombardierungen schwere Zerst�rungen. Nach dem Ende der Franco-Diktatur 1975 entstand in Madrid die Movida Madrile�a, eine hedonistische Kulturbewegung, die alles Schrille und Moderne feierte. Zu ihrem international bekanntesten Vertreter wurde Pedro Almod�var. Auch heute noch ist Madrid eine Metropole f�r Party-J�nger aus ganz Europa, ist urspr�nglicher, ›spanischer‹ und weniger touristisch wie das hippere und modischere Barcelona, die gro�e katalanische Konkurrentin im Nordosten Spaniens.

Auch was das aktuelle kulturelle Angebot betrifft, braucht sich Madrid nicht zu verstecken. Mit dem Museo del Prado besitzt die Stadt eines der wichtigsten Kunstmuseen der Welt, in dem klassische Kunst bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestellt ist, darunter bedeutende Werke von Vel�zquez, El Greco, Botticelli, Bosch und Goya. Das Museo Reina Sof�a wiederum zeigt moderne Kunst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, unter anderem Werke von Dal�, Mir� und Picasso.

2005 gab sich Spanien eine der fortschrittlichsten Gesetzgebungen weltweit in Bezug auf Antidiskriminierung und gleichgeschlechtliche Ehen. Daher wurde der spanischen Hauptstadt auch die Austragung des EuroPride 2007 zugesprochen – und anderthalb Millionen Besucher erlebten die wohl gr��te, bunteste und hei�este Gay Pride Parade, die es je in Europa gegeben hat. 2017 fand dann in Madrid der gro�e WorldPride statt.

Zu den j�hrlichen H�hepunkten und queeren Events in Madrid geh�ren unter anderem der Madrid Gay Pride (CSD) Anfang Juli, das Filmfestival LesGaiCineMad im Herbst, das internationale B�ren-Treffen im Dezember und das New Year Party Festival um Silvester.

Das schwule Epizentrum Madrids befindet sich seit vielen Jahren im Stadtteil Chueca, einst ein heruntergekommenes Rotlicht- und Drogenviertel, in dem heute Schwule, Lesben und Heteros gleicherma�en gerne shoppen, ausgehen, Freunde zum Essen treffen, feiern und irgendwann am fr�hen Morgen nach Hause gehen.

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Chueca

Chueca gilt als eine Erfolgsgeschichte der Modernisierung und hat dennoch viel Traditionelles erhalten. Dazu zählt unter anderem der Markt San Anton, auf dem sich neben den typischen Fisch- und Fleischständen eine Kunstgalerie sowie eine Bar mit Terrasse befindet. Spaziert man die Straßen des Viertels entlang, stößt man auf weitere fantastische Märkte, Boutiquen, Restaurants und Bars.

Der Barrio Chueca ist das offizielle Schwulen- und Lesbenviertel mit zahlreichen belebten Restaurants, Läden, Cafés, Designergeschäften und Klubs, die darauf ausgerichtet sind. In dem Viertel gibt es ganzjährig Schwulen- und Lesbenpartys, bei denen die Straßen zum Leben erwecken. Am letzten Samstag im Juni findet der Gay Pride Day statt und ab dann wird bis in die erste Juliwoche hinein durchgefeiert. Madrid wurde außerdem als Gastgeber der Veranstaltung World Pride 2017 auserkoren, was für viele ein weiterer Anreiz sein wird, in die spanische Hauptstadt zu reisen.

LGBT in Madrid: Als schwuler Christ im katholischen Spanien – Interview

Homosexuelle oder transsexuelle Christen kämpfen in Spaniens LGBT-Kollektiv und in der Kirche um ihren Platz. Wie, erzählt in Madrid ihr Koordinator Óscar Escolano. Von Pilgern auf der regenbogenfarbenen Route.

Madrid – Am Montag bekräftigte der Vatikan, Homo-Paare nicht einmal segnen zu wollen. „Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz.“ „Sie sind in keinem Fall zu billigen.“ Das sagt noch heute der katholische Katechismus über homosexuelle Beziehungen. Betroffenen sei zwar mit „Achtung, Mitleid und Takt“ zu begegnen. Man solle sie „in keiner Weise zurücksetzen“. Doch der Graben zwischen Kirche und Welt wird gerade in Sachen LGBT – Kurzform von LGBTIQ+ – immer tiefer. Immer mehr Menschen mit diverser Orientierung kehren der Kirche den Rücken – und damit dem Glauben insgesamt. So auch der schwule Óscar Escolano – zunächst. Doch dann kam es anders. Er wurde zum Brückenbauer, der zum Thema Glaube und LGBT bereits mit Medien wie „El País“ sprach. Auch wagte sich auf seinen regenbogenbunten Steg zwischen Gott und dem Spanien des 21. Jahrhunderts.

Chueca

Der Plaza de Chueca ist das pulsierende Herz des Viertels, dessen Terrassen stets vor Menschen übersprudeln. Die Calle Fuencarral lohnt sich wegen der alternativen Mode. In Juni feiert das rosa Viertel dann seine Farbe ausgelassen beim Festival del Orgullo Gay. Und Sie müssen nicht queer sein, um da mit von der Partie zu sein!

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Chueca – Madrid Gay

Ich verlasse den Metroausgang „Chueca“ der Linie 5, der den gleichen Namen trägt, wie das Viertel, in das ich mich jetzt begebe. Ich muss zugeben, dass ich etwas gespannt bin, wie ein madrilenisches Viertel aussieht, das für Homosexualität bekannt ist. Wird es ein äußerlich „ganz normales“ Barrio sein, das anderen gleicht oder wird man sich gleich wie in einer anderen Welt vorkommen?

Wenn man nichts davon wüsste und tagsüber nur kurz durchläuft, der sieht die Cafés und Bars – wie überall in Madrid – sowie die kleinen Geschäfte um den Platz, der den Metroausgang umgibt. Auffallend sind die zum Teil runtergekommene Türen und Hauswände, die wild bekritzelt sind und im Kontrast stehen zu den renovierten und teuer aussehenden Wohnungsblöcken. Ein Widerspruch? Nur auf den ersten Blick. Ich erfahre, dass Chueca früher ein sehr problematisches Viertel mit hoher Kriminalität war. Anfang der Neunzigerjahre kamen die Homosexuellen, die dem Viertel zu einem bedeutenden Aufschwung verhalfen. Nach und nach wurden viele Bereiche von Chueca renoviert, Modegeschäfte eröffnet – in Chueca sind einige der teuersten Designer Madrids zu finden – und die Kriminalität schwand. Nach einer Zeit wurden Geschäfte eröffnet, welche die „Gays“ und „Lesbianas“ als Zielgruppe definiert hatten, wie zum Beispiel Buchhandlungen mit dementsprechender Literatur.

Jedes Jahr im Juni findet in Chueca eine Veranstaltung ähnlich dem Christopher-Street-Day statt – ein ganzes Wochenende lang. Das Festival scheint sehr bekannt zu sein: Man kann vor lauter Menschen kaum den Metroausgang verlassen, selbst Touristen reisen extra aus diesem Grunde an.

Und wie ist der restliche Eindruck von Chueca? Ein bisschen erinnert Chueca an Italien, wo es genauso viele Vespas zu sehen gibt. Im Sommer sind die Straßen zur Mittagszeit wie ausgestorben und die Kirchen Salesas Reales bei der gleichnamigen Plaza und die Kirche San Anton in der Calle Hortaleza sind wie andere Kirchen um die Zeit geschlossen. Die Kirche San Anton hat übrigens einen sehr kuriosen Brauch: Am 17. Januar werden jährlich Haustiere vor dem Eingang der Kirche gesegnet, damit auch sie nach dem Tod ein Leben in der Ewigkeit finden.

Berühmte Sehenswürdigkeiten in Madrid

Spaniens Hauptstadt Madrid lässt in Sachen Geschichte, Kunst, Gastronomie, Mode und Nachtleben kaum Wünsche offen. Die Museen und Galerien in Madrid beeindrucken mit einigen der besten Sammlungen spanischer und lateinamerikanischer Kunst Europas. Die zahlreichen Plätze der Stadt säumen wunderschöne Gebäude im Beaux-Arts-Stil, einzigartige Denkmäler und prachtvolle Theater aus dem 18.  begeistert außerdem mit mitreißenden Festen z. B. an Weihnachten und Silvester (Nochevieja) sowie der Gay-Pride-Parade. Die Stadt lässt sich auf ihren breiten Fußwegen gut zu Fuß erkunden und sattgrüne Parks laden zum Entspannen zwischendurch ein. Unsere Liste der 11 Top-Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Madrid liefert einen tollen Überblick für alle, die zum ersten Mal in die spanische Hauptstadt reisen.

Hostal La Zona

Die schwulen Besitzer und das Personal haben im Zentrum von Madrid eine Oase f�r Gays geschaffen. Alle Zimmer haben ein eigenes…

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LGBT in Madrid: Schwuler Christ fordert katholisches Spanien heraus – Interview

Óscar Escolano: Ich bin 40 und arbeite in einem internationalen Großunternehmen in Madrid. Mit 20, ich lebte in Alicante, outete ich mich als schwul. Es war die Halbzeit meines bisherigen Lebens (lacht) und auch die Abkehr von der katholischen Kirche. 2004 stieß ich auf eine Gruppe von LGBT-Christen, die sich zum gemeinsamen Beten oder zu Gesprächen über den Glauben traf. Die Gruppe gibt es in Alicante leider nicht mehr. 2006 zog ich nach Madrid und traf auf Crismhom, eine Stiftung für gläubige Homo- oder Transsexuelle, in der ich heimisch wurde. Dadurch wurde ich auch zum Koordinator der Gruppe „Fe y Espiritualidad“ (Glaube und Spiritualität) für Menschen verschiedener Glaubensrichtungen im staatlichen Verband FELGTB in Spanien.

Óscar Escolano: Crismhom funktioniert wie eine christliche Gemeinde. Wir treffen uns in Chueca, dem Gay-Viertel von Madrid, um zu beten oder zu zelebrieren. Es ist eine sichere Zuflucht für gläubige Homo- und Transsexuelle. Unser Ziel ist, solche Menschen in Spanien sichtbar zu machen. Wir wollen Teil der Kirche sein. „Fe y Espiritualidad“ repräsentiert die Religion in der LGBT-Szene. Hier wurden gläubige Menschen lange diskriminiert. Nun sind sie integriert. Die Gruppe vereint verschiedene Religionen, aber die meisten sind Christen. Wir kritisieren die katholischen Kirche und ihre offizielle Botschaft zur Homosexualität, die nicht übereinstimmt mit der Lebensrealität vieler Pfarreien.

Óscar Escolano: Wegen einer fehlerhaften Übersetzung der Bibel. Wörter werden als „homosexuell“ gedeutet, obwohl der Begriff erst im 19. Jahrhundert erstmals verwendet wurde. Auf Aramäisch kann er überhaupt nicht genannt worden sein. Nehmen wir das Kapitel über Sodom und Gomorra im Buch Genesis. Dort wird nicht der gleichgeschlechtliche Akt gegeißelt, sondern sexuelle Gewalt. Im Buch Levitikus steht: Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, doch das bezog sich im historischen Kontext auf die Prostitution.

Óscar Escolano: Auch diese Schöpfungserzählung ist kein Bericht, sondern ein Mythos, wie es sie in vielen Kulturen gibt. Adam ist zunächst ja auch ein Geschöpf ohne Geschlecht, der erst später die Komplementarität von zwei Personen annimmt.

Óscar Escolano: Da wären die Theologen des Mittelalters. Ab dem 10. Jahrhundert strömt in die Theologie der Platonismus. Die Seele wird über den Körper erhoben. Dadurch wird jeder physische Genuss für schlecht erklärt. Nur Fortpflanzung ist noch gut, alles andere Sünde. Aber das war in den ersten Jahrhunderten den Christentums anders. Sogar Bilder gleichgeschlechtlicher Paare gab es in der christlichen Welt, und sie wurden nicht verteufelt.

LGBT in Madrid: Als schwuler Christ im katholischen Spanien – Papst-Aussagen „Anekdoten“

Óscar Escolano: Nein. Papst Franziskus′ Äußerungen zu LGBT sehe ich am ehesten als Anekdoten. Sie regen Medien für eine Weile auf, dann passiert nichts. Keine Änderungen in der offiziellen, homophoben Lehre. Ich glaube ja, dass der Papst einen guten Willen hat. Aber es gibt einfach zu viele Menschen in der Kirche, die hier keinen Wandel wollen.

Óscar Escolano: Zum Beispiel. Hier können wir uns schon freuen, wenn in einigen Ländern Homosexualität aufhört, eine Straftat zu sein.

Ich denke, wenn man das Herz des Menschen anschaut, sieht man, was ihn wirklich antreibt. Ja, man sollte jede Lebensgeschichte einzeln betrachten.

Es existiert zumindest eine besondere LGBT-Phonie innerhalb der offiziellen Katholischen Kirche, die das Geschlecht nur nach körperlichen Merkmalen definiert und nicht nach der Entwicklung der persönlichen Identität. Diese LGBT-Phobie ist öffentlich gut sichtbar und überdeckt die Arbeit, die viele andere christliche Gruppen tun, um uns zu integrieren.

Óscar Escolano: Ich glaube, ich werde es nicht erleben. Die Katholische Kirche bewegt sich sehr, sehr langsam. Und es gibt viele Menschen, die noch vor uns dran wären. Allen voran die Frauen, die in der Kirche noch lange nicht gleichwertig sind. Und nach ihr die geschiedenen Wiederverheirateten.

Óscar Escolano: Es ist derselbe Kampf. Aber etwa den transsexuellen Menschen geht es oft noch schlechter als uns. Gerade, was die Diskriminierung in der Arbeit betrifft. Ja, wir sind da eng vereint.

Óscar Escolano: Ja, denn Gott schuf die Vielfalt. Und wir haben ein besonderes Charisma zu bieten, die die Kirche reicher, inklusiver machen würde.

Óscar Escolano: Das wird der Gay-Szene nachgesagt. Es mag sein, dass einige Homosexuelle die Liebe suchen, indem sie den Sexualpartner ständig wechseln, und sich dabei auch ein Stück weit verirren. Aber das gibt es unter Heterosexuellen, wie ich bei Freunden sehe, genauso. Ich denke, wenn man das Herz des Menschen anschaut, sieht man, was ihn wirklich antreibt. Ja, man sollte jede Lebensgeschichte einzeln betrachten. Ich selbst habe derzeit keinen Freund, aber in jeder Beziehung, die ich hatte, waren wir uns treu.

LGBT in Madrid: Als schwuler Christ im katholischen Spanien – Menschen auf derselben Suche

Óscar Escolano: Vorab: Die „Heilung“ von Homosexuellen ist in Spanien gesetzlich verboten. Ich kenne zwar Menschen, die von LGBT in die Heterosexualität gewechselt sind. Aber für mich sind es Personen, die eine innere Homophobie in sich tragen. Sich also nicht voll akzeptieren.

Óscar Escolano: Ich sehe mich als Christ, nicht mehr als Katholik. In die katholische Kirche gehe ich hin und wieder in meinem Viertel, mein Haus ist aber die Gemeinde Crismhom. Hier sind die Priester oder Ordensfrauen, die uns begleiten, aber zum Großteil katholisch. Doch ich gehe auch gern in reformierte Kirchen. Wir LGBT-Christen fühlen uns als Teil des Volkes Gottes, und die Kirche ist das Haus Gottes. Wir wollen, dass die Kirche, wird, wie Jesus sie wollte: Eine große Gemeinschaft, die dafür arbeitet, das Reich Gottes auf Erden zu bringen. Wir wissen, dass wenn die offizielle Kirche uns die Tür zumacht, wir durch die Fenster reingehen müssen. Wenn wir die Kirche verändern wollen, müssen wir es von innen her tun.

Óscar Escolano: Als ich „den Schrank verließ“ (sich als homosexuell outen, Anm. d. Red.), war ich zunächst wütend auf Gott. Ich dachte: „Wie kann er mir das nur antun?“ Aber nach einer Zeit der Abkehr kam ich zum Nachdenken. Ich begegnete Menschen, die auf derselben Suche waren wie ich, betete und sprach mit ihnen. Und dadurch sprach auch Gott zu mir und zeigte mir, wie ich zu ihm zurückkehren konnte.

Mamacas

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Eine neue Ausgabe des International Lesbian, Gay & Transexual Film Festival in Madrid (Oktober – November 2021).

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Erlebt die legendäre Partyatmosphäre in diesem schwulenfreundlichen Viertel

Chueca ist ein lebhaftes Stadtviertel in Madrid und Heimat der Gay-Community der Stadt. Hier befinden sich viele der besten Bars, Bistros und Nachtclubs Madrids, in denen ihr bis spät in die Nacht bunte Drag-Shows erleben könnt. Wenn ihr Madrid zwischen Juni und Juli besucht, solltet ihr euch das jährlich stattfindende Gay Pride Festival nicht entgehen lassen. Auch wenn in der gesamten Stadt Kostümparaden und Live-Musik stattfinden, ist Chueca vermutlich der beste Ort, um dieses Spektakel zu erleben. Zu dieser Zeit ist es natürlich ein ganz besonderes Erlebnis ein Hotel direkt in Chueca zu buchen.

Schwule Feiertage in München

München war in den 70er Jahren die wichtigste Schwulenstadt Deutschlands. Das ist heute noch spürbar, denn die bayrische Landeshauptstadt hat eine sehr lebhafte und aktive Schwulenszene.

Eine Veranstaltung scheint die nächste zu jagen. So gibt es zum Beispiel einen schwulen Rosenmontagsball, einen Gay Sunday auf dem berühmten Oktoberfest und ein schwul-lesbisches Weihnachtsfest mit dem klangvollen Namen Pink Christmas. Großveranstaltungen sind immer eine gute Möglichkeit, einen Flirt abzustauben. Deswegen bekommt München einen hohen Flirtfaktor attestiert!

Zehn Städte mit einer großen und lebendigen Schwulenszene

Bereits in den 1920ger Jahren gab es in Berlin zahlreiche Szenelokale für Schwule und Lesben. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden sie größtenteils geschlossen, und viele homosexuelle Berlinerinnen und Berliner kamen in Konzentrationslagern ums Leben. In der Nachkriegszeit erholten sich jedoch die traditionellen Szeneviertel, und heute gehört Berlin zu den schwulen- und lesbenfreundlichsten Orten der Welt.

Die rheinische Metropole ist die Schwulen- und Lesbenhauptstadt Deutschlands. Sie ist das Zuhause von 100.000 homosexuellen Menschen – das sind zehn Prozent der Einwohner. Die Gay-Szene ist daher riesig und bietet verschiedenste Arten von Treffpunkten – von gemütlichen Eckkneipen über angesagte Bars bis hin zu glamourösen Edeldiskotheken.

Hamburg ist die norddeutsche Schwulen-Hauptstadt. Das bunte und lebendige Viertel St. Georg zieht mit seinen vielen Szene-Cafés und -Clubs homosexuelle Männer aus dem ganzen Land an. Die Schwulenlokale sind so unterschiedlich wie die Farben der Regenbogenfahne: Von kuscheliger Gemütlichkeit bis hin zu stylischem Glamour findet sich hier alles.

Die Stadt, die nie schläft, ist der Geburtsort der Gay-Pride-Bewegung. Der Christopher Street Day beruht auf einer Begebenheit, die in ihr stattfand: Während einer Razzia in der Christopher Street im Stadtteil Greenwich Village leistete eine Gruppe von Homosexuellen mutigen Widerstand gegen die diskriminierende Staatsgewalt. Dieser wurde zu einem Symbol für den globalen Kampf gegen Diskriminierung von Schwulen und Lesben. Heute gehört New York zu den weltweit größten Magneten für homosexuelle Touristen – denn auch die Gay-Szene schläft dort nie.

Auch San Francisco zählt traditionell zu den homosexuellenfreundlichsten Städten der Welt. Es ist ein Ort, an dem das Schwul- und Lesbischsein beinahe noch normaler ist als Heterosexualität. Die Homoehe ist in Kalifornien legal, so dass viele Lesben und Schwule aus Nachbarstaaten dort heiraten. Es ist eine Stadt, die wir mit linksliberalen Intellektuellen-Milieus, umweltfreundlicher Lebensweise, exzentrischen Künstlern und einer lebendigen Gay-Szene in Verbindung bringen. Ein Image, das sich mit der Realität deckt.

Holland zählt traditionell zu den tolerantesten Ländern der Welt. Es ist also nicht verwunderlich, dass Amsterdam zu den schwulen- und lesbenfreundlichsten Orten gehört, die es auf dem Erdball gibt. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts legalisierte die Niederlande Homosexualität – mehr als ein Jahrhundert vor den meisten anderen Ländern Europas, einschließlich Deutschland. Zudem führte Holland am 1. April 2001 als erstes Land der Welt die Homo-Ehe ein.

Spanien führte 2005 als drittes Land der Welt die Schließung von Homoehen ein und erlaubte im gleichen Jahr auch gelichgeschlechtlichen Paaren die Adoption. Zum Vergleich: Deutschland legalisierte die Homoehe erst im Oktober 2017. Barcelonas aufregendes Nachtleben begeistert homo- und heterosexuelle Menschen gleichermaßen. Hier ist harmonisches Miteinander und lautes Feiern angesagt!

Auch Madrid ist unter Schwulen und Lesben sehr beliebt. Im Stadtteil Chueca – eines der bekanntesten Homosexuellen-Viertel Europas – leben viele von ihnen Tür an Tür. An diesem Ort gilt ebenfalls: Homosexuellsein ist das neue Normal, und schräg ist das neue Gerade. Hier hissen alte Damen die Regenbogenfahne auf ihren Balkons, und Familienväter quatschen mit Transsexuellen über Fußball.

In London lebt eine der größten LGBT-Communitys der Welt. Die Metropole an der Themse bietet eine Vielzahl von kulturellen Angeboten von und für Lesben und Schwule, beispielsweise Theaterstücke oder Ausstellungen. Zudem findet in der britischen Hauptstadt der weltweit größte Gay-Pride-Umzug statt. Tausende Touristen aus Europa und anderen Kontinenten schließen sich ihm jedes Jahr an.

Weltbekannte Cabarets, neueste Mode, raffinierte Gerichte, extravagante Ausstellungen – das alles und vieles mehr lockt seit jeher Menschen nach Paris. Der Geist der Freiheit und Lust hat die Hauptstadt Frankreichs inzwischen auch zu einem beliebten Touristen- und Wohnort für Schwule und Lesben gemacht. Das schräge Stadtviertel Le Marais ist eines der bekanntesten Homosexuellen-Bezirke Europas. Hier sitzen exzentrisch gekleidete Transsexuelle in bunten Cafés, und Bäckereien verkaufen Baguettes in Penisform.

Gay Hostel, Berlin

Das Gay Hostel ist ein reines Männer-Hostel mitten im Szenekiez von Berlin Schöneberg, gleich auf der berühmten Motzstraße. Viele Gay-Bars und Clubs sind ganz in der Nähe und zu allen Sehenswürdigkeiten ist es auch nicht weit. Mit Sicherheit eines der besten Hostels, um beim diesjährigen CSD in Berlin mitzufeiern. Hostel-Gäste erhalten in verschiedenen Clubs und Bars der schwulen Szene exklusive Vorteile. Es gibt Einzel-, Zweibett- und Mehrbettzimmer, die sich alle Gemeinschaftsbäder teilen. Außerdem gibt es eine Küche, eine Gemeinschaftszimmer mit Fernseher und kostenloses Internet. Das Hostel hat von unseren Kunden bisher hervorragende Bewertungen erhalten.

Gay Piazarro Hostal, Madrid

Das Gay Piazarro Hostal befindet sich in Madrid Altstadt, unweit vom Stadtviertel Chueca. In diesem Hostel sind alle Gäste, aber ganz besonders Homosexuelle, herzlich willkommen. Insgesamt gibt es 17 Zimmer, darunter Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer, die alle ein eigenes Bad, einen Fernseher, kostenloses WLAN und eine Minibar haben. Das Hostel gibt gerne Tipps für Sightseeing und vergibt Rabattgutscheine für ausgesuchte Nachtclubs. Der hervorragende Zimmerservice hat Hotelniveau.

Gay Hostel Puerta Del Sol, Madrid

Das Gay Hostel Puerta Del Sol ist ein Gay Hostel für Männer und Frauen UND Heteros. Die Lage ist absolut zentral, nämlich gleich am Puerta Del Sol in Madrid. Überfüllte Mehrbettzimmer sucht man hier vergeblich – alle Zimmer sind privat. Gäste haben die Wahl zwischen einem Schlafzimmer mit eigenem Bad oder mit Gemeinschaftsbad. Einige Zimmer haben sogar einen eigenen Balkon oder eine Terrasse. Im Frühstückszimmer wir ein leckeres kontinentales Frühstück serviert, das im Preis inbegriffen ist.

London House Gay Hostel, London

Das House Gay Hostel liegt zwar nicht mitten in Soho, aber dafür in einem angenehmen grünen Viertel im Norden von London mit guter Anbindung an die Innenstadt. Die freundliche Atmosphäre im Hostel und der hilfsbereite Hostel-Besitzer sind dafür umso besser. Es gibt ein Vierbettzimmer und ein 6er-Zimmer sowie eine Gemeinschaftsküche und eine Lounge mit Fernseher. Die Schlafzimmer teilen sich ein Gemeinschaftsbad. Frühstück und Internet sind im Preis inbegriffen.

Victoria Gay Hostel, London

Wer großen Wert auf eine zentrale Lage in London liegt, ist im Victoria Gay Hostel genau richtig. Die Herberge im Zentrum von London ist ausschließlich schwulen Männern vorbehalten. Es gibt Schlafsäle für acht, sechs oder vier Personen sowohl als private Doppelzimmer. Alle Zimmer haben Klimaanlage, WLAN und Schließfächer für Wertsachen. Der Victoria Bahnhof und die gleichnamige U-Bahn-Station ist nur wenige Gehminuten vom Hostel entfernt.

Gay Hotel Aries, Palma de Mallorca

Gay Hotel Aries befindet sich im Herzen von Palma de Mallorca, unweit vom der Gayszene rund um Plaza Gomila. Die hauseigene Aries Bar ist eine der bekanntesten Gay Bars in Palma und ein hervorragender Ort und Leute kennenzulernen. Gäste können sich auf der Terrasse bräunen oder im Whirlpool oder der Sauna entspannen. Es gibt private Einzel- und Doppelzimmer.

Gay Guesthouse Giovanni’s Room, Paris

Gay Guesthouse Giovanni’s Room befindet sich im angesagten 19. Arrondissement von Paris, nur zehn Minuten von Moulin Rouge entfernt. Im Haus gibt es Platz für insgesamt vier Personen und hat eine sehr heimelige Atmosphäre. Gäste loben immer wieder wie freundlich und hilfsbereit der Gastgeber Giovanni ist.

Kipps Hostel Brighton, Brighton

Brighton gilt als die Schwulenhochburg in ganz England und gehört deshalb zu einem der beliebtesten Reiseziele für Schwule und Lesben. Viele nehmen die Brighton Gay Pride Anfang September als Anlass die Stadt zu besuchen. Das Kipps Hostel Brighton ist die ideale Unterkunft für einen Aufenthalt. Das aufgeschlossene Hostel heißt Heteros und Homos gleichermaßen willkommen und teil Stadtpläne mit Brightons schwulenfreundlichen Clubs, Bars und Restaurants aus. Es gibt Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer für jede Geschmack und Geldbeutel. Gäste können auf der Dachterrasse entspannen oder in der Bar einen Drink genießen.

Quentin England Hotel, Amsterdam

Dieses gemütliche Hotel im historischen Zentrum von Amsterdam ist der perfekte Ausgangpunkt für eine Erkundungstour durch die Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten und viele Märkte der Stadt sind ganz leicht zu erreichen. Das Quentin England Hotel gilt als gay-friendly und verfügt über Doppel- und Zweibettzimmer mit eigenem Bad.