Gaynight in Berlin : Swingparty im Zoo – Hier trägt nur der Pinguin Frack

Seit zehn Jahren wird im Berliner Zoo die „Gay Night“ gefeiert. An diesem Freitagabend sind auch Heteros ausdrücklich willkommen. Den Tieren macht der Trubel jedenfalls nichts aus.

Eine Swingparty, für Schwule und Lesben, mit Robben und Pinguinen. In Berlin sind solche Konstellationen normal. So normal, dass die „Gay Night at the Zoo“, die am heutigen Freitag steigt, bereits seit zehn Jahren stattfindet. Etwa 2000 Gäste werden an der zentralen Bühne des Zoologischen Gartens erwartet. Dahin gelangt man durch das Elefantentor, an den Antilopen- und Raubtiergehegen vorbei. Das musikalische Programm reicht vom 90er-Pop-Sternchen Lucy van Org, heute gestandene Schauspielerin und Drehbuchautorin, bis hin zum Blasorchester der BVG, das sich nach eigenen Angaben als eines der besten seiner Art mit dem Swing auskennt. Durch den Abend wird Gerhard Hoffmann führen, ein alter Berliner Bekannter.

Dresscodes kennt die Gay Night nicht. Geswingt werden soll ganz leger, denn man ist ja nicht im Ball- , sondern beim Raubtierhaus. Bratwurst und Bier kommen vom Rollwagen per Selbstbedienung an die Biertische. Einen Frack tragen allenfalls die Pinguine.

Gay Night at the Zoo

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann begrüßt am Freitag, dem 22.07.2016, um 19.30 Uhr die Besucherinnen und Besucher der 10. Gay Night at the Zoo im Zoo, Budapester Straße 32, 10787 Berlin. Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr.

Seit zehn Jahren findet die Gay Night at the Zoo inmitten von Elefanten, Tigern und Pinguinen statt. In diesem Jahr steht sie unter dem Charity-Gedanken “Wir wollen Schulklassen einen Besuch im Berliner Zoo ermöglichen!”.

Luci van Org, Romy Haag, Ryan Stecken und das BVG-Orchester unter der Leitung von Yukari Ishimoto und Dirk Wucherpfennig begleiten die Veranstaltung musikalisch. Moderiert wird die schwul-lesbische Open-Air-Party auch in diesem Jahr von Gerhard Hoffmann. Ein umfangreiches kulinarisches Angebot zwischen Lampionterrassen und Pinguinbar sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.

Tickets: Brunos, Chuchichäschtli, Prinz Eisenherz, Toms Hotel oder am 22.07. ab 19.00 Uhr an der Abendkasse am Elefantentor.

Weitere Informationen unter oder bei B² Aktion+ e.V., Lobeckstraße 10, 10969 Berlin, Tel 0176 10209388.

Gay Night at the Zoo

Fernsehfunk Berlin

Alljährlich gilt die große Open-Air-Swing-Party als Highlight der Sommersaison – die weltweit einzigartige „Gay Night at the Zoo“! Inmitten von exotischen Tieren wurde gesungen, geswingt und lässig getanzt.

Fernsehfunk Berlin

Gay Night at the Zoo: Swing bei Tiger und Pinguin

Berlin – Denn wo sonst schauen schon Tiger und Pinguine zu, wenn Lesben und Schwule unter freiem Himmel zu Swingmusik tanzen? Auf jeden Fall bei der Gay Night at the Zoo im Berliner Zoo in der Budapester Straße.

Die Party, die im Juni 2005 mit 1 400 Gästen erstmals stattfand, geht am Mittwochabend in eine neue Runde. Die Veranstalter setzen wieder auf eine bewährte Kombination musikalischer Darbietungen. Es spielen zum einen die 55-köpfige Big Band der BVG und zum anderen Luci van Org, die Mitte der Neunziger unter dem Namen Lucilectric mal sehr kurz zum Popstar wurde, weil sie sich aus ganzem Herzen darüber freute, ein Mädchen zu sein. Als weitere Gäste werden Roman Leitner-Shamov, Kay Ray und die Berlin Comedian Harmonists erwartet. Durch den Abend führt Gerhard Hoffmann, Schirmherr ist der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der am Wochenende schon mal für die Veranstaltung warb, indem er sich einen rosa Stoffbeutel mit der Aufschrift „Täglich wilde Szenen“ um den Hals legte.

Nach dem Konzert auf der Zoobühne legt DJane Monique vom Café Fatal (SO 36) auf. Drinks werden übrigens an der Pinguinbar ausgeschenkt. Die Gäste können aber nicht nur trinken und tanzen, sondern auch entlang einer erleuchteten Strecke Teile des Zoos erkunden – vom Raubtierhaus übers Aquarium bis hin zum Robbengehege. Die Party findet im Laufe der Pride Week statt, der Woche zwischen schwul-lesbischem Stadtfest und Christopher Street Day.

Gay Night at the Zoo: Mittwoch, 20. Juni, Einlass ab 19 Uhr am Elefantentor, Budapester Straße, Karten für 17 Euro z. B. bei Bruno’s Berlin und Mann-O-Meter e.V.

 : Gay Night at the Zoo: Swing bei Tiger und Pinguin

„Gay Night“ : Wilde Debatte um Zoo

Der Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing kritisiert den Zoo-Direktor wegen mangelhaftem Verständnis für Marketing. Der hat das Zoofest für ein homosexuelles Publikum abgesagt.

Der Zoologische Garten Berlin ist heftig in die Kritik geraten. So bedauerte die Berlin Tourismus Marketing (BTM) die Absage der seit fünf Jahren gefeierten „Gay Night“ am 25. Juni im Zoo. BTM-Geschäftsführer Hanns Peter Nerger sagte, „wir fürchten, dass der Zoo wieder in einen Dämmerschlaf zurückfallen wird, in dem er früher einmal war“. Die Absage des Zoofestes, dass sich an das homosexuelle Publikum wandte, entspreche „der konsequenten Haltung von Zoodirektor Blaszkiewitz, die wieder zeigt, dass er keinerlei Gefühl für Marketing hat“. Der Zoo-Chef wies die Kritik zurück. Man wolle schlicht „seinen eigentlichen Aufgaben als Zoo mehr gerecht werden“.

Bei der „Gay Night“ hatte stets die Big Band der BVG gespielt. „Wir finden das sehr schade, dass es diese erfolgreiche Veranstaltung nicht mehr geben soll“, sagte BVG-Sprecher Klaus Waczlak. Der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg, Alexander Zinn, sagte, die Absage wäre ein Skandal, wenn ihr Hintergrund der homosexuelle Charakter der Veranstaltung sein sollte. Ein solches Verhalten würde dem Image Berlins und des Zoos schaden. BTM-Pressesprecher Christian Tänzler sagte, mit der Absage „zerschlägt der Zoo Porzellan, was er gerade in die Vitrine gestellt hat“. Die BTM wirbt gezielt um homosexuelle Zielgruppen, die Berlin als tolerante Stadt schätzen. „Sie geben viel Geld aus, kommen gern wieder, gelten als dankbares Publikum und machen gerne Städtereisen“, sagte Tänzler. Die Grünen sprachen von „einem Affront gegen Lesben und Schwule“ und forderten die Wiederaufnahme der Veranstaltung als „Werbung für Berlin als weltoffene Stadt“.

Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz betritt einen solchen Hintergrund der Absage: „Wir verzichten auch auf andere nächtliche Aktivitäten im Zoo, wie zum Beispiel die Walpurgisnacht.“ Diese gelten beim Zoo – wie auch die in diesem Jahr wieder reduzierten längeren Öffnungszeiten – als nicht rentabel. Bei der „Gay Night“ soll es sich jedoch nach Auskunft von Veranstaltern um eine auch finanziell gewinnbringende Veranstaltung gehandelt haben.

Zudem galten diese Feste beim Zoo-Marketing früher auch als Methode, neue Besucherschichten zu erschließen. Von Mitte 2004 bis Ende 2007 war der zweite Zoo-Vorstand, Gerald Uhlich, zuständig für das Marketing im Zoo – der besucherstärksten Einrichtung der Stadt, für die ein Eintritt zu entrichten ist. Seitdem sich Zoo und Uhlich getrennt haben, wird immer wieder Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit des Zoos laut, die stark zurückgefahren wurde. „Wir würden die Einrichtung gern mehr im Ausland bewerben, das Marketing des Zoos lässt uns da aber nicht viel Spielraum“, sagt BTM- Sprecher Tänzler. So sei etwa der Geschäftsführer des Friedrichstadtpalastes auf eine Messe in die Schweiz mitgereist, um dort erfolgreich zu werben. Ursprünglich hatte der Zoo so etwas für 2008 vor.

Als der Knut-Hype über den Zoo hereinbrach, waren gerade zwei bis drei Mitarbeiter für Lizensierung und Vermarktung zuständig. Nürnberg hingegen hat für seinen Eisbären Flocke das Personal aufgestockt, dort sind es über ein Dutzend Fachleute. Von Zoo-Chef Blaszkiewitz dagegen ist bekannt, dass er den Rummel um Knut ablehnt, eher traditionelle tiergärtnerische Ziele verfolgt. Unterschriftsreife Verträge mit einem Filmemacher aus den USA, der Knut zur Zeichentrickfigur machen möchte, liegen seit Monaten in der Schublade. „Knut ist der charmanteste Botschafter Berlins der vergangenen Monate“, sagt Tänzler, „es wäre nichts Ehrenrühriges dabei, die Flamme, die er entfacht hat, am Brennen zu halten.“

Doch der Zoo fährt seine Marketing-Aktivitäten eher weiter herunter. „Seitdem Herr Uhlich weg ist, läuft da gar nichts mehr, uns wurde gesagt, die Aktivitäten sind eingestellt. Wir sind sehr enttäuscht“, sagte André Blechschmidt von einem großen deutschen Computerspielentwickler, der Lizenzen für ein Nintendo-Knutspiel beantragt hatte. Zudem stockt ein von der Wissenschaftsverwaltung gelobtes Projekt mit der Technischen Fachhochschule und der Wall AG zu einem mehrsprachigen Besucherleitsystem . Dabei stehen die 40 Prozent ausländischen Zoo-Gäste bislang allein vor deutschsprachigen Schildern.

„Gay Night“ : Wilde Debatte um Zoo

Szene: „Gay Night“ im Berliner Zoo

Bei der „Gay Night at the Zoo“ spielt das BVG-Orchester, im Bühnenprogramm treten außerdem Sängerin Luci van Org und Kabarettist Kay Ray auf. Nach dem Konzert legt DJ Monique vom Café Fatal auf, der Partyreihe aus dem Kreuzberger Club SO36. Karten kosten 19 Euro und gelten dieses Jahr auch für den Café-Fatal-Abend am 24. August, wie die Veranstalter ankündigten.

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Ella visits “Gay Night at the Zoo“

If you choose to take a public transport, then the Zoo is next to the station S + U Zoologisches Garten. We will stand in front of the entrance Elefantentor.

Gay Night at the Zoo

Berlin blog / Veranstaltungen· Dienstag, den 12. August 2014

It’s a fine summer’s evening in Berlin: and you are in the mood for a bit of Big Band swing. But you also want to take a look around Berlin Zoo. What do you do? Conveniently for you, these two seemingly disparate activities combine for one night only thanks to Gay Night at the Zoo.

Gay Night at the Zoo is one of those quintessentially Berlin events – an almost free associative amalgamation of elements combined to create something that once you’ve stopped scratching your head at, actually turns out to be hugely fun. Come rain or shine, this annual event celebrates sexuality and swing music in the open air. And also in front of the elephant enclosure, with the music of the BVG (that’s the Berlin transport authority in case you were wondering) Brass Band providing the soundtrack to relaxed evening of gentle tapping – before the party heads into late night territory with DJ’s. Tickets are available to book beforehand – and thoroughly recommended as well.

Tickets: €19 plus booking fee – tickets are available on the Gay Night at the Zoo website

Information

Das Highlight der Sommersaison kommt diesmal zum Schluss. Alle Fans und solche, die es noch werden wollen, sollten sich den 31. August vormerken. Dann wird bei der GAY NIGHT AT THE ZOO schon zum 13. Mal inmitten von Elefanten, Tigern und Pinguinen gesungen, geswingt, lässig getanzt und ausgelassen Volkssolidarität Berlin ist wie im Vorjahr stolzer Veranstalter der GAY NIGHT AT THE ZOO und freut sich der LGBT Community ein Event präsentieren zu dürfen, das weltweit einzigartig van Org, Ades Zabel, Roman Shamov, Daniel Zillmann aka King Mami und das großartige BVG-Orchester unter der Leitung von Yukari Ishimoto werden mit ihren Songs und Swings auch das letzte Tanzbein in Schwung bringen. Durch den Abend führt Gerhard dem Konzert sorgen DJane Monique (SO36) und DJ Bob bis zum Ende der Veranstaltung für Tanzmusik vom Feinsten!

Zoo Wellensittich

Jedes Jahr zum CSD-Monat kamen die Schwulen samt Big Band in den Zoo, um bei der „Gay Night at the Zoo“ etwas zu festen. Doch dieses Jahr wird es keine schwule Nacht im Zoo geben, die Veranstaltung wurde vom Zoo Berlin abgesagt. Der Veranstalter, der Regenbogenfonds e. V., sprach gar von „Ignoranz“, blu fragte bei Regine Damm vom Zoo Berlin nach.

Dieses Jahr haben wir diverse nächtliche Veranstaltungen im Zoo abgesagt, denn wir werden den Zoo Berlin in den Sommermonaten nachts nicht geöffnet haben.

Das bietet die „Gay Night at the Zoo“ 2017 in Berlin

Foto: picture-alliance/ ZB / picture-alliance/ ZB/dpa

Tiger, Panda & Co: Im Rahmen der Pride Weeks lädt der Berliner Zoo zur weltweit einzigartigen Swingparty „Gay Night at the Zoo“.

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Information

This time the highlight of the summer season will be in the end. All fans and those aspiring to be should put down 31. Aug. Then on this occasion there will be singing, swinging, casual dancing and partying for the 13. time of GAY NIGHT AT THE ZOO amidst elephants, tigers and penguins.

As in the previous year, Volksolidarität Berlin (People’s Solidarity) is the proud organizer of GAY NIGHT AT THE ZOO and they are looking forward to presenting this one of a kind event to the LGBT community.

Luci van Org, Ades Zabel, Roman Shamov, Daniel Zillmann aka King Mami and the amazing BVG-orchestra in the hands of Yakri Ishimoto will make you hit the dancefloor with their songs and ‘swings’. The evening will be hosted by Gerhard Hoffmann.

After the concert DJane Monique (SO36) and DJ Bob will provide fantastic music until the end of the event!

Details

We’ll meet at 7:15PM at the entrance of Elefantentor, Budapester Straße 32, 10787 Berlin. Tickets: 25 EUR at the spot (22 EUR online). Gay night at the Zoo is organized every year. The orchestra will play several musical works. The terraces will be decorated with lampions. And you can dance to Swing and later to dance music. More information here: We can’t wait to meet you!!!Wir treffen uns um 19:15 Uhr vor dem Eingang zum Zoologischen Garten (Elefantentor), Budapester Straße 32, 10787 Berlin. Eintrittskarten: 25 Euro vor Ort (22 Euro online). Das Orchester spielt mehrere Musikwerke. Die umliegenden Terrassen sind mit Lampions dekoriert. Du kannst zum Swing oder später zum Tanzmusik tanzen. Weitere Informationen: Wir freuen uns auf euch!!!

Gay Night at the Zoo

Berlin blog / Eventos· Martes, 12 de Agosto de 2014

It’s a fine summer’s evening in Berlin: and you are in the mood for a bit of Big Band swing. But you also want to take a look around Berlin Zoo. What do you do? Conveniently for you, these two seemingly disparate activities combine for one night only thanks to Gay Night at the Zoo.

Gay Night at the Zoo is one of those quintessentially Berlin events – an almost free associative amalgamation of elements combined to create something that once you’ve stopped scratching your head at, actually turns out to be hugely fun. Come rain or shine, this annual event celebrates sexuality and swing music in the open air. And also in front of the elephant enclosure, with the music of the BVG (that’s the Berlin transport authority in case you were wondering) Brass Band providing the soundtrack to relaxed evening of gentle tapping – before the party heads into late night territory with DJ’s. Tickets are available to book beforehand – and thoroughly recommended as well.

Tickets: €19 plus booking fee – tickets are available on the Gay Night at the Zoo website

Gay Berlin

Die Schwulen- und Lesben-Szene in Berlin ist riesig. Es gibt eine Vielzahl an Shops, Bars, Clubs, Kinos, Museen und Saunen. mehr

Die Idee kam von der Motzstraße

Vor gut zehn Jahren saßen die Wirte des „Regenbogenfonds“ nämlich nach dem schwul-lesbischen Stadtfest zusammen, das sie wie jedes Jahr organisiert hatten. „Wir haben gesehen, dass das Fest viele Menschen in die Stadt lockt. Denen wollten wir noch mehr bieten“, erinnert sich Dieter Schneider, einer der Organisatoren. „Ich wusste von einer großen Gay-Party in Orlando, Florida, die in Disneyworld steigt. Das gibt’s in Berlin ja leider nicht. Aber es gibt den Zoo und der ist auch einzigartig.“

Ungläubig habe man ihn damals angeschaut, doch nach nur einem Anruf beim Zoologischen Garten sei klar gewesen: Hier kann geswingt werden. Nur als im Jahr 2009 der damalige Zoodirektor Bernhard Blaskiewitz – dem Vernehmen nach eher kein Befürworter der Gay Night – auch das Marketing des Zoos leitete, habe die Veranstaltung ausfallen müssen.

Thomas Hermanns findet’s klasse

Klarer Befürworter der Gay Night ist hingegen Thomas Hermanns, der Gründer des Quatsch Comedy Clubs. Als er 2005 zum ersten Mal zum Swingen im Zoo war, fand er die Veranstaltung „einfach nur klasse“, weil sie von Anfang an selbstverständlich öffentlich war. Verschiedenste Menschen versammeln sich zu einer Gay-Party, die eben nicht in Szenekneipen, sondern inmitten einer Berliner Sehenswürdigkeit unter freiem Himmel stattfindet. Auch Dieter Schneider freut’s: „Da kann man Onkels und Tanten mitbringen und keiner braucht sich zu verstecken.“ Auch Heteros seien ausdrücklich erwünscht.

Den Tieren macht der Trubel übrigens nichts aus. Diejenigen, die nachts draußen bleiben dürfen, sind nachtaktiv. Die Robben werden also mitswingen. Unklar ist, ob das auch für den „Gay Night at the Zoo“, Beginn: 20.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr am Elefantentor. Karten gibt es an der Abendkasse für 19 Euro.

Gay Berlin

Die Schwulen- und Lesben-Szene in Berlin ist riesig. Es gibt eine Vielzahl an Shops, Bars, Clubs, Kinos, Museen und Saunen. mehr

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. August 2014 08:27 Uhr

Tierisch gut war die „Gay Night At The Zoo” – hier Bericht und Bildergalerie

Jonathan aus Israel ist von der „weltweit einzigen Gay Night at the Zoo“ zunächst enttäuscht. „Wo sind die Tiere?“ fragt er verzweifelt. „Der Gay Day im Disneyland zum Beispiel findet über Tag statt und es steht einem alles offen. Das hier aber hat nur wenig mit dem Zoo zu tun, bis auf das Elefantentor und den Gestank.“

Verliebte Pärchen im Dämmerlicht spielen „Tiere raten“

Dann aber findet Jonathan doch noch seinen Weg zu den wenigen Gehegen, deren Bewohner anlässlich der speziellen Gay Night etwas länger aufbleiben dürfen: Zebras und Seehunde leuchten im wechselnden Diskolicht auf. Pinguine wechseln ihre Farbe von Rosa ins Grünliche. Dazwischen sitzen verliebte Pärchen auf Bänken und spielen „Tiere raten“ im Dämmerlicht.

Trotz vieler TouristInnen und des sich betont international gebenden Namens verzückt die „Gay Night at the Zoo“ vor allem durch ihreen Alt-Berliner Stil. Das flott-betuliche BVG-Orchester spielt neben viel Swing die „Berliner Luft“, an Fressständen locken Currywurst und Bouletten.

Erstmals fand die Nacht nicht während der CSD-Woche im Juni statt, sondern im August, wo es schon etwas früher dämmert. So kommen die bunten Lampions erst richtig zur Geltung. Sie zaubern eine Atmosphäre, die in der schwul-lesbischen Szene doch ihresgleichen sucht: Ein Zille-Idyll für Homos.

„Es ist einfach auf unspektakuläre Weise schön“, so Michael, ein Zoo-Wiederholungstäter aus Wilmersdorf: „Die Atmosphäre ist sehr entspannt. Man sieht Leute, die man sonst in der Szene nicht trifft.“ Stimmt. Und wo sonst noch kann man ein inbrünstige geschmettertes „My Way“ hören?